<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://beards.wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=T-87</id>
	<title>B.E.A.R.D.S. Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://beards.wiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=T-87"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/T-87"/>
	<updated>2026-10-17T04:07:38Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.3</generator>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=13467</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=13467"/>
		<updated>2016-03-07T22:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Rechtschreibung Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer populären skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit wurde in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnlands]] ein berühmter Vikinger geboren. Sein wahrer Name wurde zwar im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname ''Tusin d’Øje Bligge'' in weiten Teilen von Bornes Insel nach wie vor immer noch ein Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus sehr bescheidenen Verhältnissen. Sein Vater war Fischer der den Lebensunterhalt seiner Familie mit dem Fang von [[Bettlerfisch|Bettlerfischen]] verdiente und seine Mutter arbeitete an einem Stand für Meereskulinaritäten auf dem örtlichen Markt. Es waren einfache Leute, die mit ihrem beschaulichen Leben zufrieden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn jedoch konnte sich Lebtags nie mit dieser Situation anfreunden. Doch Tusin hatte andere Eigenschaften die ihn im Verlauf seiner Jugend auszeichneten. Er war ein begabter Kämpfer, besaß schier endlosen Ehrgeizig und nicht ein einziges Haar spross an seinem gesamten Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 24. Lebensjahr keimten weder auf seinem Kopf, noch unter seinem Kinn, noch an irgend einer anderen Stelle Ansätze von Behaarung. Was in der rohen Vikingergesellschaft dazu führte, dass er stets dem Spott ausgesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen den Hohn und die Anmaßungen seiner Altersgenossen zur Wehr zu setzen, begann Tusin bereits in jungen Jahren mit Hilfe von Schlägereien seinen Ruf aufzubessern. Denn trotz seiner Kahlheit wollte er Stärke und vor allem Männlichkeit beweisen. So kam es bald dazu, dass er durch außergewöhnliche Kreativität und Skrupellosigkeit in den Auseinandersetzungen, bald einige Veranstalter von kommerziellen Zweikämpfen auf sich aufmerksam machte. Nach einer Vielzahl von Siegen in kleineren Showkämpfen konnte Tusin sich schließlich in West-Skarnland einen eigenen Namen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jener Zeit war die Gesellschaft Skarnlands noch nicht so hoch entwickelt und befand sich zudem in einer schwierigen Phase. Der letzte Krieg war Jahrzehnte her und die einst durch Plündereien und Schlachten zu Ruhm und Ehre gelangten Vikinger mussten sich nun hauptsächlich als Bauern, Fischer und Handwerker niederlassen. Vielen dürstete es nach den alten Tagen ihrer Jugend in denen sie sich blutüberströmt mit der Axt in der Hand gegeneinander behaupteten, um würdig an Vallhallas Pforte klopfen zu können. Nun aber waren sie alt, mussten Felder bestellen und wurden langsam fett. Es dürstete ihnen nach gewalthaltiger Unterhaltung, die ihnen vorführte was es heißt am Leben zu sein. Show-Zweikämpfe waren gesellschaftlich zwar verpönt, aber den Jarls kamen die Spektakel sehr gelegen, um die Bevölkerung von der harten und eintönigen Altagsarbeit abzulenken und ihre Stimmung zu heben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nahm diese Gelegenheit dankend an. Doch auch nachdem er jeden noch so starken Widersacher aus seiner Region durch List und Gemeinheit bezwungen hatte, war sein Verlangen nach Ruhm nicht gestillt. Er wollte das verschlafene Leben seines Elternhauses endgültig hinter sich lassen. Also machte sich Tusin in die anderen Teile Skarnlands auf, um der größte Krieger aller Zeeiten zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seine Popularität und sein Ego. Bald war für Tusin selbst der Tod seiner Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbrüche oder das Zerschmettern des Schädels zum grausamen Standardrepertoire des Haarlosen geworden. Und die Konsequenzen für die Angehörigen der Betroffenen waren ihm egal. Es interessierten ihn nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gelangte er in dieser Zeit auch zu seinem Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“. Dessen Bedeutung sich aus den Wörtern „''Tusin''“ altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“ zusammen setzte. Denn seine Erscheinung und Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis für die Zuschauerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tusin den Norden, den Osten und den Süden der Insel bereist sowie knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es für ihn jedoch endgültig keinen weiteren Sieg mehr zu erringen. Die stärksten und kräftigsten Herausforderer waren zu Boden gegangen. Keiner konnte 'dem Todbringenden' das Wasser reichen, sodass sein Ruf ihm bald voraus eilte und niemand sich mehr traute gegen ihn anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den ruhmbegehrenden Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter der Bevölkerung Skarnlands berühmt und gefürchtet, doch stillte dies sein Verlangen bei weitem nicht. Er wollte berüchtigt werden, eine Legende der noch in ferner Zukunft große Ehrfurcht entgegengebracht wird und das konnte er nur auf einen Weg erreichen: Durch den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab sich Tusin zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]], stieg den höchsten Berg hinauf und erklomm den höchsten Gipfel. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, würde er ehrenvoll ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort angelangt, schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heiligste aller Himmelsreiche. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch es geschah nichts, denn niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben, beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten. Denn das ist es was einen wahren Vikinger auszeichnet. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der harsche Schneefall aussetzte und eine tiefe Stimme zu vernehmen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte aufzunehmen? Es würde nur eines Momentes bedürfen, dich durch unsere Willenskraft zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen zu lassen. Dennoch gedenkst du Forderungen an uns zu richten? Also Sprich! Was bringt dich zu diesem törichten Verhalten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen beiden Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Bauern da unten, ich bin euch gleich und verlange meinen gerechten Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze Gestalt ohne Gesicht erschien wenige Schritte von Tusin entfernt auf dem Berggipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall und kämpfe ehrenvoll, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug der schwarzen Gestalt mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann. Du hast keinerlei Respekt vor der Gabe des Seins. Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen und stehe noch. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „''Ja gewonnen hast du, aber um welchen Preis? Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast und 1000 Krieger besiegt, soll dein Leben ebenfalls 1000 Jahre andauern.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme der Eiren verschwunden. Tusin schrie ihr noch viele Male inbrünstig hinterher, „''Das war es nicht was ich wollte! Ich wollte Einlass in Vallhall!''“, doch niemand antwortete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geschenk der Ewigkeit ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn heraus gewachsen war, doch er dachte sich nichts dabei. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines göttlichen Geschenks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben und wurde außerdem im ganzen Skarnland respektiert. Also begann er erneut alle Flecken von Bornes Insel zu bereisen, doch kämpfte er nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Nie hielt es ihn lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre zogen vorbei wie im Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das ganze Skarnland gesehen, mit 40 Lebensjahren sogar zweimal und es gab für ihn kaum nichts Neues mehr zu entdecken. Mit jeder Woche seit dem lebensverändernden Erlebnis auf dem Skarnen-Gebirge wuchs Tusin zudem ein neues Haar an seinem Kinn sodass ihm ein prächtiger Bart gewachsen war. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper jedoch langsam abzubauen, sodass er sich wunderte, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten. Doch sein Herz schlug immer noch genauso schnell wie in seiner Jugend und sein Verstand blieb klar, also dachte er sich zunächst nichts dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren jedoch hatte sein Körper noch weiter abgebaut, seine Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen und sein Gang wurde ebenfalls immer träger. Dennoch sein Bewusstsein blieb unangetastet und sein Herz pumpte das Blut, wie gewohnt durch die Adern. Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte und all seine alten Freunde und Bekannte bereits verschieden waren, wurde ihm die Finte der Eiren endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als harte Bestrafung, denn Tusins Geist war verdammt dazu seine Ewigkeit in einem zerbrechlichen und kränklichen Körper zu verbringen. Ohne jemals die Möglichkeit eines Ausweges zu besitzen. Eine schier endlose Folter für seine Seele, der nur die Möglichkeit blieb die Gefangenschaft abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht und bestand fast ausschließlich nur aus langem weißen Bart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Punkt endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seitdem sind knapp 347 Jahre vergangen und niemand weiß mehr, was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für das Verhalten in seinen jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erlangen endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wirklich wahr ist, das wissen jedoch nur die Eiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagen_und_Erzählungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13466</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13466"/>
		<updated>2016-03-07T21:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Die Fläschchen enthalten unterschiedlich starke Varianten skarnländer Mets. Im Gefecht wird der Gegenstand vor allem dafür benutzt Verwundete betrunken zu machen und über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie nicht kampffähig sind. Nach der Einnahme der Flüssigkeit stellt sich in der Regel ein 10 bis 60 Minuten anhaltender Motivationsschub bei der Versuchsperson ein. Seltener wird das Met Kit auch dazu verwendet die Moral oder Furchtlosigkeit von Kriegern in ausweglosen Situationen zu erhöhen. Bei zu häufiger Verwendung nimmt die versprochene Wirkung jedoch aufgrund von Gewöhnungseffekten, deren Stärke individuell abhängig ist, rapide ab. Die Anwendung des Met Kit ist somit nur in Notfällen zu empfehlen. Heilende oder lebensverlängernde Eigenschaften besitzt die Flüssigkeit in den Ampullen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Des Weiteren gibt es verschieden starke Arten des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, dessen Ampullen Met mit eher schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Ampullen mit hoch alkoholisiertem Met enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schamanen schwören außerdem auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zur bereits vorhanden Flüssigkeit, um dessen Wirkung zu verstärken oder zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13465</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13465"/>
		<updated>2016-03-07T21:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Die Fläschchen enthalten unterschiedlich starke Varianten skarnländer Mets. Im Gefecht wird der Gegenstand vor allem dafür benutzt Verwundete betrunken zu machen und über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie nicht komplett kampffähig sind. Nach der Einnahme der Flüssigkeit stellt sich in der Regel ein 10 bis 60 Minuten anhaltender Motivationsschub bei der Versuchsperson ein. Seltener wird das Met Kit auch dazu verwendet die Moral oder Furchtlosigkeit von Kriegern in ausweglosen Situationen zu erhöhen. Bei zu häufiger Verwendung nimmt die versprochene Wirkung jedoch aufgrund von Gewöhnungseffekten, deren Stärke individuell abhängig ist, rapide ab. Die Anwendung des Met Kit ist somit nur in Notfällen zu empfehlen. Heilende oder lebensverlängernde Eigenschaften besitzt die Flüssigkeit in den Ampullen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Des Weiteren gibt es verschieden starke Arten des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, dessen Ampullen Met mit eher schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Ampullen mit hoch alkoholisiertem Met enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schamanen schwören außerdem auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zur bereits vorhanden Flüssigkeit, um dessen Wirkung zu verstärken oder zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13464</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13464"/>
		<updated>2016-03-07T21:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Die Fläschchen enthalten unterschiedlich starke Varianten skarnländer Mets. Im Gefecht wird der Gegenstand vor allem dafür benutzt Verwundete betrunken zu machen und über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie nicht vollständig kampffähig sind. Nach der Einnahme der Flüssigkeit stellt sich in der Regel ein kurz- bis mittellang anhaltender Motivationsschub bei den Probanden ein. Seltener wird das Met Kit auch dazu verwendet die Moral oder Furchtlosigkeit von Kriegern in ausweglosen Situationen zu erhöhen. Bei zu häufiger Verwendung nimmt die versprochene Wirkung jedoch aufgrund von Gewöhnungseffekten, deren Stärke individuell abhängig ist, rapide ab. Daher ist die Anwendung des Met Kit nur in Notfällen zu empfehlen. Heilende oder lebensverlängernde Eigenschaften besitzt die Flüssigkeit in den Ampullen keine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Des Weiteren gibt es verschieden starke Arten des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, dessen Ampullen Met mit eher schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Ampullen mit hoch alkoholisiertem Met enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schamanen schwören außerdem auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zur bereits vorhanden Flüssigkeit, um dessen Wirkung zu verstärken oder zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13463</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13463"/>
		<updated>2016-03-07T21:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Ein paar Informationen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Die Fläschchen enthalten unterschiedlich starke Varianten skarnländer Mets. Im Gefecht wird der Gegenstand vor allem dafür benutzt Verwundete betrunken zu machen und über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie nicht vollständig kampffähig sind. Nach der Einnahme der Flüssigkeit stellt sich in der Regel ein kurz- bis mittellang anhaltender Motivationsschub beim Probanden ein. Seltener wird das Met Kit auch dazu verwendet die Moral oder Furchtlosigkeit von Kriegern in schwierigen bzw. ausweglosen Situationen zu erhöhen. Bei zu häufiger Verwendung nimmt die beschriebene Wirkung jedoch durch Gewöhnungseffekte, deren Stärke individuell abhängig ist, auf Dauer rapide ab. Daher ist eine Einnahme des Met Kit nur in Notfällen zu empfehlen. Heilende oder lebensverlängernde Eigenschaften besitzt die Flüssigkeit in den Ampullen keine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Des Weiteren gibt es verschieden starke Arten des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, dessen Ampullen Met mit eher schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Ampullen mit hoch alkoholisiertem Met enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schamanen schwören außerdem auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zur bereits vorhanden Flüssigkeit, um dessen Wirkung zu verstärken oder zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Liste_der_St%C3%A4rkungsmittel&amp;diff=13462</id>
		<title>Liste der Stärkungsmittel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Liste_der_St%C3%A4rkungsmittel&amp;diff=13462"/>
		<updated>2016-03-07T20:51:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Link zum Artikel 'Met Kit' hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter die Kategorie Stärkungsmittel fallen alle alchemistischen Produkte, die eine körperliche oder geistige Stärkung des Anwenders zur Folge haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden findet sich eine Liste aller in schriftlichen Ausführungen beschriebenen Stärkungsmittel. Allerdings stellt diese Liste nur einen Bruchteil dessen dar, was alles möglich ist. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
*[[Ketår]]&lt;br /&gt;
*[[Sinne-Öl]]&lt;br /&gt;
*[[Æstyrk]]&lt;br /&gt;
*[[Met_Kit|Met Kit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Heilmittel]] | [[Sonstige Mittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13461</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=13461"/>
		<updated>2016-03-07T20:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Detail Veränderungen: Ausdruck und Rechtschreibungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met-Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Die Fläschchen enthalten unterschiedlich starke Varianten skarnländer Mets. Im Kampf wird es vor allem dafür benutzt, Verwundete betrunken zu machen und sie über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie verletzt sind. Dadurch kann deren generelle Kampffähigkeit über einen kurz- bis mittellangen Zeitraum ohne Motivationsverluste aufrecht erhalten werden. Seltener wird das Met Kit darüber hinaus dazu verwendet die Moral oder Furchtlosigkeit von Kriegern zu erhöhen. Heilende oder lebensverlängernde Eigenschaften besitzt die Flüssigkeit in den Ampullen keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Des Weiteren gibt es verschieden starke Arten des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, dessen Ampullen Met mit eher schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Ampullen mit hoch alkoholisiertem Met enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schamanen schwören außerdem auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zur bereits vorhanden Flüssigkeit, um dessen Wirkung zu verstärken oder zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12956</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12956"/>
		<updated>2015-11-04T12:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnlands]] ein junger Vikinger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter verkaufte den Fang auf dem örtlichen Markt. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben zufrieden und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie anfreunden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihn auszeichneten: Er war ein listiger und kräftiger Kämpfer, besaß schier unendlichen Ehrgeizig und hatte nicht ein einziges Haar an seinem ganzen Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr keimten ihm weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungsansätze, ein Umstand unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich gegen den Spot seiner Altersgenossen zu behaupten, begann Tusin bereits in jungen Jahren durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und trotz Kahlheit Stärke und Männlichkeit zu beweisen. Dabei entwickelte er sowohl außergewöhnliche Kreativität als auch Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so starken Widersacher in der Region durch Tücke und Gemeinheit bezwungen hatte, stieg in ihm das Verlangen seinen Ruhm zu vergrößern und somit dem verschlafenen Leben seines Elternhauses zu entrinnen. Also machte sich Tusin in die anderen Teilen von Bornes Insel auf, um der größte Krieger ganz Skarnlands zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seine Popularität. Bald war für Tusin auch der Tod seiner Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbrüche oder das Zerschmettern des Schädels des Widersachers bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien der Betroffenen waren Tusin egal. Denn ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jener Zeit war die Gesellschaft Skarnlands noch sehr viel rauer und unterentwickelter als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahrzehnte her und die Vikinger hatten sich hauptsächlich als Bauern, Fischer und Handwerker niedergelassen, denen es nach Unterhaltung dürstete. Zwar war der Zweikampf an sich verpönt, aber den Jarls der einzelnen Dörfer kamen die Spektakel sehr gelegen, um die Bevölkerung von der harten und eintönigen Alttagsarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“ erhielt er in diesen Jahren: „''Tusin''“ altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“, denn seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis für die Zuschauerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tusin also den Norden, den Osten und den Süden der Insel bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es für ihn keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten und kräftigsten Herausforderer waren besiegt und niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und keiner konnte 'dem Todbringenden' auch nur annähernd das Wasser reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den ruhmbegehrenden Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter der Bevölkerung Skarnlands berühmt und gefürchtet, doch stillte dies sein Verlangen bei weitem nicht. Er wollte berüchtigt werden, eine Legende der noch in ferner Zukunft große Ehrfurcht entgegengebracht wird und das konnte er nur auf einen Weg erreichen: Durch den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab sich Tusin zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]], stieg den höchsten Berg hinauf und erklomm den höchsten Gipfel. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, würde er ehrenvoll ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Ort angelangt, schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heiligste aller Himmelsreiche. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch es geschah nichts, denn niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben, beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten. Denn das ist es was einen wahren Vikinger auszeichnet. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der harsche Schneefall aussetzte und eine tiefe Stimme zu vernehmen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte aufzunehmen? Es würde nur eines Momentes bedürfen, dich durch unsere Willenskraft zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen zu lassen. Dennoch gedenkst du Forderungen an uns zu richten? Also Sprich! Was bringt dich zu diesem törichten Verhalten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen beiden Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Bauern da unten, ich bin euch gleich und verlange meinen gerechten Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze Gestalt ohne Gesicht erschien wenige Schritte von Tusin entfernt auf dem Berggipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall und kämpfe ehrenvoll, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug der schwarzen Gestalt mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann. Du hast keinerlei Respekt vor der Gabe des Seins. Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen und stehe noch. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „''Ja gewonnen hast du, aber um welchen Preis? Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast und 1000 Krieger besiegt, soll dein Leben ebenfalls 1000 Jahre andauern.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme der Eiren verschwunden. Tusin schrie ihr noch viele Male inbrünstig hinterher, „''Das war es nicht was ich wollte! Ich wollte Einlass in Vallhall!''“, doch niemand antwortete mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geschenk der Ewigkeit ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn heraus gewachsen war, doch er dachte sich nichts dabei. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines göttlichen Geschenks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben und wurde außerdem im ganzen Skarnland respektiert. Also begann er erneut alle Flecken von Bornes Insel zu bereisen, doch kämpfte er nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Nie hielt es ihn lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre zogen vorbei wie im Flug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das ganze Skarnland gesehen, mit 40 Lebensjahren sogar zweimal und es gab für ihn kaum nichts Neues mehr zu entdecken. Mit jeder Woche seit dem lebensverändernden Erlebnis auf dem Skarnen-Gebirge wuchs Tusin zudem ein neues Haar an seinem Kinn sodass ihm ein prächtiger Bart gewachsen war. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper jedoch langsam abzubauen, sodass er sich wunderte, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten. Doch sein Herz schlug immer noch genauso schnell wie in seiner Jugend und sein Verstand blieb klar, also dachte er sich zunächst nichts dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren jedoch hatte sein Körper noch weiter abgebaut, seine Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen und sein Gang wurde ebenfalls immer träger. Dennoch sein Bewusstsein blieb unangetastet und sein Herz pumpte das Blut, wie gewohnt durch die Adern. Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte und all seine alten Freunde und Bekannte bereits verschieden waren, wurde ihm die Finte der Eiren endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als harte Bestrafung, denn Tusins Geist war verdammt dazu seine Ewigkeit in einem zerbrechlichen und kränklichen Körper zu verbringen. Ohne jemals die Möglichkeit eines Ausweges zu besitzen. Eine schier endlose Folter für seine Seele, der nur die Möglichkeit blieb die Gefangenschaft abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht und bestand fast ausschließlich nur aus langem weißen Bart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Punkt endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seitdem sind knapp 347 Jahre vergangen und niemand weiß mehr, was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für das Verhalten in seinen jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erlangen endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wirklich wahr ist, das wissen jedoch nur die Eiren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagen_und_Erzählungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=12651</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=12651"/>
		<updated>2015-10-29T19:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met-Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Die Fläschchen enthalten unterschiedliche Varianten des stärksten skarnländer Mets. Im Kampf wird das Met Kit vor allem dafür benutzt, Verwundete betrunken zu machen und sie somit über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie Verletzt sind. Dadurch kann die generelle Kampffähigkeit der Betroffenen eine gewisse Zeit lang aufrecht erhalten werden. Seltener wird das Met Kit außerdem dazu verwendet die Moral und Furchtlosigkeit bei Kriegern zu erhöhen. Heilende Eigenschaften besitzt die Flüssigkeit in den Ampullen in der Regel nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Des Weiteren gibt es verschieden starke Arten des Met Kit: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, dessen Ampullen Met mit eher schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Ampullen mit enorm hoch alkoholisiertem Met enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schamanen schwören darüber hinaus auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zur bereits vorhanden Flüssigkeit, um dessen Wirkung zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=12627</id>
		<title>Met Kit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Met_Kit&amp;diff=12627"/>
		<updated>2015-10-29T08:54:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Die Seite wurde neu angelegt: „Das '''Met-Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Sie enthalten Varianten des stärksten skarnländer Met. Im Kampf wird das Met K…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Met-Kit''' ist eine Tasche mit vier - bis acht Ampullen in Hörnerform. Sie enthalten Varianten des stärksten skarnländer Met. Im Kampf wird das Met Kit benutzt, um eigene Verwundete betrunken zu machen und über die Tatsache hinweg zu täuschen, dass sie Verletzt sind. Seltener wird es außerdem benutzt um die Moral und Furchtlosigkeit von Kriegern kurzzeitig zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt verschiedene Größen des Met Kits: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das kleine Met Kit mit 4 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das mittlere Met Kit mit 6 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das große Met Kit mit 8 Ampullen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Darüber hinaus gibt es verschieden starke Varianten des Met Kits: ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das grüne Met Kit, welches Met-Ampullen mit schwachem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das gelbe Met Kit, das Met-Ampullen mit mittlerem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das rote Met Kit, welches Met-Ampullen mit hohem Alkohol Gehalt enthält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Schamanen schwören darüber hinaus auf die Beimischung von Kräutern, wie [[Bornenstachel|Bornenstachel]] zum Met, um dessen Wirkung zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Alchemie]] [[Kategorie: Gegenstände]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12615</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12615"/>
		<updated>2015-10-28T22:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“ erhielt er in dieser Zeit. „''Tusin''“ Altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann. Du hast keinerlei Respekt vor der Gabe des Seins. Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und es gab für ihn kaum noch etwas Neues zu entdecken. Außerdem wuchs ihm jede Woche ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Eine Folter für seine Geist, dem nur die Möglichkeit blieb seine schier endlose Gefangenschaft abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagen_und_Erzählungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12614</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12614"/>
		<updated>2015-10-28T22:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: /* Die Prüfung der Eiren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“ erhielt er in dieser Zeit. „''Tusin''“ Altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann. Du hast keinerlei Respekt vor der Gabe des Seins. Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und es gab für ihn kaum noch etwas Neues zu entdecken. Außerdem wuchs ihm jede Woche ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Eine Folter für seine Geist, dem nur die Möglichkeit blieb seine schier endlose Gefangenschaft abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12613</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12613"/>
		<updated>2015-10-28T22:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: /* Eintausend Jahre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“ erhielt er in dieser Zeit. „''Tusin''“ Altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann? Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und es gab für ihn kaum noch etwas Neues zu entdecken. Außerdem wuchs ihm jede Woche ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Eine Folter für seine Geist, dem nur die Möglichkeit blieb seine schier endlose Gefangenschaft abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12612</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12612"/>
		<updated>2015-10-28T21:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“ erhielt er in dieser Zeit. „''Tusin''“ Altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann? Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und jede Woche wuchs ihm ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren dann endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Seinem eingesperrten Geist blieb nur die Möglichkeit seine Zeit abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12611</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12611"/>
		<updated>2015-10-28T21:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „''Tusin d’Øje Bligge''“ erhielt er in dieser Zeit. „''Tusin''“ Altskarnisch für „''der Todbringende''“ und „''d’Øje Bligge''“ für „''(mit) ohne Haare''“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann? Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und jedes Jahr wuchs ihm ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren dann endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Seinem eingesperrten Geist blieb nur die Möglichkeit seine Zeit abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12610</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12610"/>
		<updated>2015-10-28T21:23:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist die Hauptfigur einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „Tusin d’Øje Bligge“ erhielt er in dieser Zeit. „Tusin“ Altskarnisch für „der Todbringende“ und „d’Øje Bligge“ für „(mit) ohne Haare“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann? Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und jedes Jahr wuchs ihm ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren dann endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Seinem eingesperrten Geist blieb nur die Möglichkeit seine Zeit abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12609</id>
		<title>Tusin d’Øje Bligge</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Tusin_d%E2%80%99%C3%98je_Bligge&amp;diff=12609"/>
		<updated>2015-10-28T21:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Tusin d’Øje Bligge''' ist eine Gestalt aus einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.  == Die S…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tusin d’Øje Bligge''' ist eine Gestalt aus einer bekannten skarnländer Saga, die vor allem Kindern erzählt wird, um ihnen Demut beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage von Tusin d’Øje Bligge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Namenstaufe ===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Dorf an der Westküste [[Skarnland|Skarnland]] ein junger Krieger. Sein Name wurde im Laufe der Zeit vergessen, jedoch ist sein Spitzname Tusin d’Øje Bligge in weiten Teilen von Bornes Insel bis heute immer noch bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin stammte aus einer beschaulichen Familie. Sein Vater war Fischer und seine Mutter versuchte die gefangenen Fische auf dem Markt zu verkaufen. Beide waren bescheidene Menschen, die mit ihrem einfachen Leben und sich selbst im Reinen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn konnte sich mit dieser Situation jedoch nie abfinden. Denn Tusin hatte drei unverkennbare Merkmale die ihm anhafteten: Er war ein unglaublich kräftiger Kämpfer, unendlich Ehrgeizig und er besaß nicht ein einziges Körperhaar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 24. Lebensjahr sprießten weder auf dem Kopf noch unter dem Kinn irgendwelche Behaarungen, eine Tatsache unter der er in der rohen Vikingergesellschaft stets zu leiden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich zu behaupten begann er durch Schlägereien und Zweikämpfe seinen Ruf aufzubessern und Stärke und Männlichkeit auszustrahlen. Dabei  bewies er eine besondere Kreativität und Skrupellosigkeit, sodass er in West-Skarnland bald durch Showkämpfe einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangte.&lt;br /&gt;
Nachdem er jeden noch so großen Widersacher in der Region bezwungen hatte, wuchs in ihm das Verlangen nach Ruhm und er machte sich auf in anderen Teilen von Bornes Insel nach immer stärkeren Widersachern zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Kampf, jeder Sieg machte ihn arroganter, gewaltsamer und mehrte seinen Ruhm. Bald war für Tusin der Tod der Gegner im Kampf keine Hürde mehr. Endete der Zweikampf zuvor in der Regel mit der Bewusstlosigkeit des Gegenübers, waren nun Genickbruch oder das Zerschmettern des Schädels bald zum grausamen Tagesgeschäft geworden. Und die Konsequenzen für die Familien waren Tusin egal. Ihn interessierten nur der Applaus und der Respekt des belustigten Publikums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war die Gesellschaft Skalmes noch sehr viel rauer als zur heutigen Zeit. Der letzte Krieg war Jahre her und den Einwohnern dürstete es nach gewalttätiger Unterhaltung. Zwar waren Kampfarenen und der Zweikampf an sich bereits verboten, aber die Jarls der verschiedenen Dörfer duldeten die Spektakel, um die Bevölkerung von der harten Feldarbeit abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch seinen Spitznamen „Tusin d’Øje Bligge“ erhielt er in dieser Zeit. „Tusin“ Altskarnisch für „der Todbringende“ und „d’Øje Bligge“ für „(mit) ohne Haare“, den seine Erscheinung und sein Auftreten waren ein ungewöhnliches und einprägsames Erlebnis. Nachdem er den Norden, den Osten und den Süden bereist und knapp 1000 unbesiegte Kämpfe bestritten hatte, gab es jedoch für Tusin keinen weiteren Kampf mehr zu bestreiten. Die stärksten Herausforderer waren besiegt, niemand traute sich mehr gegen ihn anzutreten. Denn sein Ruf eilte ihm bereits voraus und auch ein neuer Krieg war nicht in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung der Eiren ===&lt;br /&gt;
Bald quälte den Ruhmhungrigen Tusin die Unzufriedenheit, denn er wollte mehr. Zwar war er unter den Einwohnern Skarnlandes berühmt und gefürchtet, doch wollte er auch berüchtigt werden, eine Legende und das ging nur noch auf einen Weg: er wollte den Respekt der [[Mythologie_und_Legenden|Eiren]]!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begab er sich zum [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] und stieg hinauf auf den höchsten Berg. Hier wo er den Göttern näher war, als an irgendeinem anderen Ort auf Bornes Insel, dachte er sich, würde er endlich ins Vallhall eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfel angekommen schrie er fordernd gen Himmel: „''Ich Tusin d’Øje Bligge verlange Einlass in das heilige Himmelsreich. So ihr Eiren heißet mich willkommen.''“ Doch niemand antwortete ihm. Verdutzt und nicht willens aufzugeben beschloss Tusin zu bleiben und den eisigen Temperaturen solange zu trotzen, bis die Götter ihn erhörten, wie es sich für einen echten Vikinger gehört. Jede Stunde schrie er den Wolken seine Worte entgegen, bis schließlich nach 1000 Stunden der Schneefall aussetzte und eine Stimme Tusin antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du wagst es uns zu befehlen, dich unbedeutende [[Boar-Ratte|Boar-Ratte]] in unsere himmlische Mitte auf zu nehmen? In einem Moment könntest du durch unseren Willen zu Staub in der Unbedeutendheit der Zeit zerfallen. Also Sprich! Was bringt dich dazu diese waghalsige Forderung an uns zu richten?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tusin nutze seine Gelegenheit und bellte erneut seine Worte heraus. „''Mein Name ist Tusin d’Øje Bligge und ich bin der größte Krieger ganz Skarnlands. Niemand hat mich je besiegt, niemand fordert mich mehr heraus, ich habe eintausend Menschen auf den kargen Boden unter meinen Füßen fallen lassen. Ich gehöre nicht zu den belanglosen Menschen da unten, ich  bin euch gleich und verlange daher Eintritt nach Valhall!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ha ha ha''“, erwiderte die Stimme, „''Du denkst du bist unser gleich, das amüsiert uns sehr. Dennoch, deine Beharrlichkeit hat unsere Aufmerksamkeit erregt, daher sollst du eine Möglichkeit erhalten deinen Wert unter Beweis zu stellen.''“ Eine menschenähnliche schwarze und gesichtslose Gestalt erschien wenige Meter von Tusin entfernt auf dem Gipfel. „''Stelle dich ihm, bring ihn zu Fall, aber töte ihn nicht, dann erhältst du den Einlass, den du begehrst.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mit der Wimper zu zucken rannte Tusin auf die Gestalt zu. Er warf sich mit seiner ganzen Stärke gegen das Wesen und versuchte es wieder und wieder zum Kippen zu bringen. Doch nichts, so sehr er es versuchte, so sehr er seine schiere Kraft einsetzte und so sehr er sich auch bemühte, die Figur rührte sich kein Stück. Frustriert, genervt und zerfressen von Wut zuckte Tusin schließlich eine Axt und schlug mit einem einzigen kräftigen Angriffshieb der schwarzen Gestalt den Kopf ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme erklang erneut, „''Das ist es also, was dich uns gleich stellt? Soviel Kraft, soviel Wut und keine Richtung in die sie entströmen kann? Du bist uns so ähnlich, wie ein [[Rosenrod|Rosenrod]] einem [[Tynnsbørn|Tynnsbørn]]. Verschwinde wieder dahin wo du herausgekrochen bist''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Tusin immer noch vom Adrenalin beflügelt, hatte nicht die Absicht sich hier auf dem höchsten Gipfel des Skaren-Gebirges zum ersten Mal geschlagen zu geben und brüllte voller Inbrunst zurück. „''Nein, ich habe gesiegt das Wesen liegt im Schnee und wird nie wieder aufstehen. Ich habe es zerstört, nur das ist es was zählt. Es ist belanglos wie ich es vernichtet habe, nur das es besiegt ist zählt. Ich habe meinen Wert bewiesen, wie ihr es verlangtet. Ich habe meine gesamte Kraft und Stärke eingesetzt und alles gegeben, um zu gewinnen. Ich verlange meine Belohnung! Ich verlange Einlass in Valhall.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein letztes Mal wendete sich die Stimme an Tusin. „J''a gewonnen hast du, aber nicht zu den von uns aufgestellten Bedingungen. Dein Wert ist weit geringer als du selbst anzunehmen vermagst. Nach Vallhall wirst du niemals einkehren, doch eine angemessene Belohnung sollst du erhalten. Da du 1000 Stunden hier ausgeharrt hast, soll dein Leben von diesem Zeitpunkt an 1000 Jahre betragen.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war die Stimme verschwunden. Tusin schrie ihr noch mehrere Male in brünstig hinterher, „''das war es nicht was ich wollte! Das war es nicht was ich wollte!''“, doch sie antwortete nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintausend Jahre ===&lt;br /&gt;
Tusin machte sich auf den Rückweg vom Gipfel, als er bemerkte, dass ein einzelnes weißes Haar aus seinem Kinn herausgestochen ist. Zunächst enttäuscht nicht von den Eiren akzeptiert worden zu sein, entdeckte er schnell die Vorzüge seines Geschenks der Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war jung und würde es für eine sehr lange Zeit bleiben, außerdem war er im ganzen Skarnland berühmt und respektiert. Also begann er durch das ganze Land zu reisen, doch er kämpfte nicht mehr sondern genoss das Met, die Frauen und die Musik. Doch hielt es ihn nie lange an einem Ort und die Tage, Monate und Jahre vergangen schneller als er es erwartet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 30 Lebensjahren hatte er bereits das halbe Skarnland bereist, mit 40 Lebensjahren die gesamte Insel und jedes Jahr wuchs ihm ein neues Haar an seinem Kinn sodass sein Bart immer prächtiger wucherte. Mit 50 Lebensjahren begann sein Körper langsam abzubauen, sodass er sich begann zu fragen, ob die Eiren ihn nicht belogen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 60 Lebensjahren baute sein Körper noch weiter ab. Muskeln verkümmerten, wie bei einem normal alternden Menschen. Sein Gang wurde ebenfalls träge, doch sein Verstand blieb unangetastet und sein Herz schlug immer noch fast genauso schnell wie in seiner Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Tusin die Schwelle zu den 80 Lebensjahren überschritten hatte, waren alle seine alten Freunde und Bekannte bereits Tod und ihm wurde die Finte der Eiren dann endgültig bewusst. Das einst so großzügige Geschenk der Götter entpuppte sich als unmenschlich harte Strafe, denn Tusin wurde verdammt dazu seine Ewigkeit gefangen in einem alten kränklichen Körper zu verbringen. Ohne die Möglichkeit eines Auswegs und bei komplett klarem Bewusstsein. Seinem eingesperrten Geist blieb nur die Möglichkeit seine Zeit abzusitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 100 Lebensjahren war Tusin nur noch ein knochiges Gerippe, ein Schatten seiner einstigen selbst, mit hängenden Schultern und einem eingefallenem Gesicht, der fast ausschließlich nur noch aus einem langen weißem Bart bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier endet die Sage von Tusin d’Øje Bligge. Denn seit diesem Zeitpunkt vor 347 Jahren weiß niemand mehr was aus dem einst mächtigsten Kämpfer des Skarnlandes geworden ist. Manche behaupten er habe sich wieder in Richtung Skarnen-Gebirge aufgemacht und dort die Eiren auf dem höchsten Gipfel des größten Berges, um Vergebung für sein Verhalten in den jungen Jahren anzuflehen und die Erlaubnis zu erhalten endlich sterben zu dürfen. Andere wiederum sagen die Geschichte sei nur komplett erfundene Folklore, Tusin habe nie existiert oder er sei schon vor langer Zeit verstorben. Was wahr ist werden wir wohl nie erfahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12480</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12480"/>
		<updated>2015-10-27T11:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
=== Namensursprung ===&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wit Skehm Modosco Expedition ===&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel zu untersuchen. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um ihren ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert. Beides führe daher natürlich zur Verwirrung zwischen den unterschiedlichen Konversationsparteien. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig vom Eremiten geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Den positiven Effekt, der in Folge des Kontakts zwischen Waidrin Uke und Mensch angeblich auftreten solle, konnte Modosco ebenfalls nicht eindeutig herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine Belohnung erhalten und ein glückliches Leben erfahren. Wer jedoch scheitert, lädt sich den Zorn Alfas auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Diskussion:Waidrin_Uke&amp;diff=12479</id>
		<title>Diskussion:Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Diskussion:Waidrin_Uke&amp;diff=12479"/>
		<updated>2015-10-27T10:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12475</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12475"/>
		<updated>2015-10-26T22:47:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
=== Namensursprung ===&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wit Skehm Modosco Expedition ===&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl aus dem Ort eine mehrwöchige Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel untersuchen zu können. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um den ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert und führen daher zu Verwirrung bei beiden Beteiligten. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Einen eindeutigen positiven Effekt konnte auch Modosco nicht herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine Belohnung erhalten und ein glückliches Leben erfahren. Wer jedoch scheitert, lädt sich den Zorn Alfas auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12474</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12474"/>
		<updated>2015-10-26T22:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
=== Namensursprung ===&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wit Skehm Modosco Expedition ===&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine mehrwöchige Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel untersuchen zu können. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um den ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert und führen daher zu Verwirrung bei beiden Beteiligten. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Einen eindeutigen positiven Effekt konnte auch Modosco nicht herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine Belohnung erhalten und ein glückliches Leben erfahren. Wer jedoch scheitert, lädt sich den Zorn Alfas auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12473</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12473"/>
		<updated>2015-10-26T22:43:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
=== Namensursprung ===&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wit Skehm Modosco ===&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine mehrwöchige Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel untersuchen zu können. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um den ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert und führen daher zu Verwirrung bei beiden Beteiligten. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Einen eindeutigen positiven Effekt konnte auch Modosco nicht herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine Belohnung erhalten und ein glückliches Leben erfahren. Wer jedoch scheitert, lädt sich den Zorn Alfas auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12471</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12471"/>
		<updated>2015-10-26T22:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine mehrwöchige Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel untersuchen zu können. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um den ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert und führen daher zu Verwirrung bei beiden Beteiligten. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Einen eindeutigen positiven Effekt konnte auch Modosco nicht herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine Belohnung erhalten und ein glückliches Leben erfahren. Wer jedoch scheitert, lädt sich den Zorn Alfas auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12470</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12470"/>
		<updated>2015-10-26T22:28:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine mehrwöchige Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel untersuchen zu können. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um den ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert und führen daher zu Verwirrung bei beiden Beteiligten. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Einen eindeutigen positiven Effekt konnte auch Modosco nicht herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine große Belohnung erhalten und enormes Glück erfahren. Wer jedoch scheitert oder aufgibt, wird sich den Zorn Alfas aufladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12469</id>
		<title>Waidrin Uke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://beards.wiki/index.php?title=Waidrin_Uke&amp;diff=12469"/>
		<updated>2015-10-26T22:16:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;T-87: Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Waidrin Uke''' ist eine extrem seltene, äußerst intelligente und sehr rätselhafte skarnländer Waldvogelart. Ihre Erscheinung erinnert an eine Mischung aus ''Schleiereule'' und ''Ara-Papagei''. Sie ist dafür bekannt sporadisch menschliche Gruppen, die durch den Waidrin Wald ziehen, zu begleiten was für sie in der Regel aufgrund der extrovertierten Art und krächzenden Stimme der Waidrin Uke, welche zudem in der Lage ist teilweise die menschliche Redart zu imitieren, sehr anstrengend ist. Dennoch wird sie auch als Glücksbringer angesehen. &lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wenig ist bekannt über diese scheue Vogelart, die ein überwiegend hellbraunes Grundgefieder besitzt, welches, um die fast schwarzen Augen herum ins dunkelbraune übergeht. Besonders auffällig sind jedoch die orangefarbende Haarkrone und der weite Schwanz mit seinen gelben Rundmuster (ähnlich einem ''Pfau'') des ansonsten schlanken und imposanten Geschöpfes. &lt;br /&gt;
Das 60-65 cm große Tier kann zudem eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Herausragend ist die Fähigkeit der Waidrin Uke diverse menschliche Wörter aussprechen zu können und Sie bei Bedarf zu (mehr oder weniger) sinnvollen Sätzen zu verbinden. Meistens brabbelt sie jedoch unverständliche Wortfragmente vor sich hin. Von ihrer Lieblingsphrase „Uk uk“, die sie immer wieder inmitten ihrer Konversationsbestrebungen  unterbringt, leitet sich zudem ein Teil ihres Namens ab.&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Da es bisher nur sehr wenige dokumentierte Beobachtungen gibt, ist es schwer zu sagen wie groß die Population der Waidrin Uke sowie deren Verbreitung tatsächlich ist. Die meisten der wenigen Begegnungen lassen sich jedoch auf ein Waldgebiet in unmittelbarer nördlicher Nachbarschaft des [[Skarnen|Skarnen-Gebirges]] (Waidrin Wald), sowie seltener auch die anliegenden Küstenregionen eingrenzen.  &lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist das Tier sowohl Nacht- als auch Tagaktiv, wobei die Waidrin Uke bei Dunkelheit eine deutlich höhere Ausdauer beweist als bei Sonnenlicht. Beispielsweise ist bekannt, dass sie nach Sonnenuntergang sehr gesprächig wird und lautstark anfängt vor sich hin zu plappern, während sie in der Mittagszeit eher zurückhaltend ist.&lt;br /&gt;
In Bezug auf ihre Ernährung, dem Sozialverhalten gegenüber den eigenen Artgenossen, Nestbau etc. ist sehr wenig bekannt, außer dass das Geschöpf anscheinend wenig Ruhe benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber bestimmten menschlichen Gruppen entfaltet die Waidrin Uke hingegen eine besondere Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es nach einer anfänglichen zurückhaltenden Beobachtungs- bzw. Spähphase dazu kommen, dass der Vogel seine sichere Entfernung verlässt und ohne Ankündigung inmitten der Lagerstätte ihrer Außerwählten auftaucht, fortan den Probanden für mehrere Tage (bis hin zu einer Woche) nicht mehr von der Seite weicht und anschließend wieder ohne Vorzeichen verschwindet.&lt;br /&gt;
Wen sie sich aussucht oder warum ist nicht klar.&lt;br /&gt;
== Entdeckung ==&lt;br /&gt;
Die ersten Treffen zwischen einer Waidrin Uke und Menschen fanden mit kleinen Gruppen von nordskarnländer Holzfällern statt. Diese berichteten immer wieder von Begegnungen mit einem äußerst merkwürdigen und extrem anstrengenden bunten Vogel, dessen wiederkehrender Ruf „Uk uk“ sich tief in ihr Gedächtnis gebrannt hat und viele Waldarbeiter dazu veranlasste sich beruflich neuzuorientieren.&lt;br /&gt;
Da sie das Tier darüber hinaus in einem besonderen Teil des Waldes entdeckten in dem das beste, schönste und hochwertigste Holz zu finden ist, gaben sie ihm dem Namen „Waidrin Uke“ (Waidrin ist ein sehr alter skarnländischer Dialekt und bedeutet soviel wie Waldoase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anfänglichen Befremdlichkeiten der Holzfäller gegenüber dem Vogel (so wurde das Tier zunächst erlegt und gegessen um dem unmittelbaren Wahnsinn zu entgehen, nur um festzustellen, dass die Waidrin Uke scheußlich schmeckt), stellte sich bald heraus, dass denjenigen Waldmännern, welche die ungestüme Zeit zusammen mit dem Federvieh ohne Klagen durchstanden, offenbar Gutes wiederfuhr. So gibt es unter anderem die Überlieferung von einer Gruppe Axtarbeiter die ein paar Tage nachdem sie aus den Tiefen des Waidrin zurück in Richtung ihres Dorfes aufbrachen, auf einen großen Brennkessel voller [[Tørs_Münzen|Tørs Münzen]] stießen.&lt;br /&gt;
Es ereigneten sich im Folgenden ähnliche Ereignisse mit der überschaubaren Zahl von Waidrin Uken &amp;quot;Überlebenden&amp;quot;, die unverhofft zu Reichtum gelangten, sodass der Vogel von den Holzfällern der Region seitdem mit dem Beinamen „Glückverheißende Nervtöterin“ belegt wurde und zum gern gesehenen Maskottchen avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunde von dem seltenen und merkwürdigen Tier stieß schließlich bis nach Skalme vor. Auch der weise [[Wit_Skehm_Modosco|Wit Skehm Modosco]] hörte davon und begann kurz nach seiner Verbannung durch den amtierenden Jarl eine Reise in den Waidrin, mit der Absicht den Vogel untersuchen zu können. Nach mehreren Wochen wenig erfolgreichen Aufenthalts in den Tiefen des Nordwaldes schaffte er es schließlich eine Waidrin Uke auf sich aufmerksam zu machen. Für 3 Tage und 2 Nächte war sie seine Begleiterin. Modosco begann mit anthropologischen Studien und führte mithilfe eines blank polierten [[Børgenpanzer|Børgenpanzer]] sogar einen erfolgreichen Spiegeltest durch. Unter anderem fand er heraus, dass der Waldvogel durch sein nächtliches Gerede gefährliche Wildtiere vom Lager der auserwählten Begleiter fernhielt. Seinen Beobachtungen verdanken wir zudem die meisten Informationen aus diesem Artikel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modosco vertrat außerdem auf Basis der gewonnen Erkenntnisse die These, die Waidrin Uke sei durchaus in der Lage sinnvolle Sätze zu bilden sowie regelmäßig intelligente Aussagen zu tätigen, um den ausgewählten menschlichen Gefährten durch Tipps und Hinweise zu helfen. Da jedes einzelne Tier den Wortschatz der Menschen jedoch aufs Neue erlernen müsse, seien Missverständnisse, fehlerhafte Aussprache sowie die nicht identische Sinnhaftigkeit von einzelnen Worten vorprogrammiert und führen daher zu Verwirrung bei beiden Beteiligten. Eine Annahme die aufgrund der mangelnden gemeinsamen Zeit aber leider nicht endgültig geklärt werden konnte.&lt;br /&gt;
Einen eindeutigen positiven Effekt konnte auch Modosco nicht herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die Bewohner nördlich des Skarnen-Gebirges, allen voran die Holzfäller der Region verehren die Waidrin Uke als heiliges, wildes und unzähmbares Tier, das von [[Mythologie_und_Legenden#G.C3.B6tter|Alfa]] selbst nach [[Skarnland|Skarnland]] geschickt wurde, um die Ehre ihrer menschlichen Untertanen zu erproben. Wer diese Prüfung besteht und sich als würdig erweist, wird eine große Belohnung erhalten und enormes Glück erfahren. Wer jedoch scheitert oder aufgibt, wird sich den Zorn Alfas aufladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>T-87</name></author>
	</entry>
</feed>