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Kølstad

Dies ist die bestätigte sowie die neueste Version dieser Seite.

"Dies ist sie, meine blutige Rache, seht meine Macht!

Meine Klinge strahlt rot, vom Blut eurer Herren gefärbt!

In meiner Brust brennt das Feuer, von wildem Zorn entfacht!

Dient nun mir, Kølstad dem Blutigen, ihr Würmer, oder sterbt!"


- Auszug aus "Die Schlacht der Brüder" des Skalden Arnbjorn

Beschreibung

Kølstad Blóđkin, auch bekannt als "Kølstad der Blutige", "Sippenschlächter" und "Geißel von Skarnland" war ein sagenumwobener Krieger und angeblicher Herrscher über Skarnland, der vor einigen Jahrhunderten lebte. Er ist eine beliebte Figur in den Liedern der Skalden und wird mit der Schlacht am Skarnenpass in Verbindung gebracht. Die berühmteste Erzählung wird dem Skalden Arnbjorn Eddason zugeschrieben, in dessen Werken er als ein Krieger aus Skalme beschrieben wird, der bereits in jungen Jahren zu einem grausamen und machthungrigen Mann herangewachsen war. Eines Tages erschlug er im Zorn seinen eigenen Vater und anschließend seine Mutter, bevor er aus dem Dorf verbannt wurde. Er sammelte eine Schar Krieger und Verbrecher um sich und segelte mit ihnen ans Festland, um sich durch den brutalsten und ertragreichsten Beutezug aller Zeiten zu beweisen. Sein Schiff wurde auf hoher See von einem Sturm zerschmettert und trug ihn und seine Bande nach Durnholm. Er wandelte nun im ewigen Eis, da ihm der Einzug nach Walhalla verwährt worden war. Nach mehreren Jahren gelang Kølstad es jedoch, durch eine List Thor-e, den Gott der Wiedergeburt und Wächter von Walhalla, dazu zu bringen, ihn zurück in das Reich der Lebenden zu schicken. Außerdem hatte er in den Tiefen Durnholms die Klinge Fimbulskar gefunden, die dort von den Göttern versteckt worden war. Die Klinge rief nach ihm, da es sie genau wie ihn nach Blut dürstete. In Skarnland tobte inzwischen ein Bürgerkrieg zwischen den beiden Brüdern Hjalti und Hjalmar. Der gerissene Kølstad schaffte es, sich bei beiden Herrschern einzuschmeicheln und gab ihnen den Rat, sich am Skarnenpass zu einer letzten Schlacht zu treffen, die den wahren Herrscher von Skarnland bestimmen sollte. Anstatt die Armeen anzuführen, hinterging er jedoch beide Herrscher und meuchelte sie. Vom Blut der Täuschung genährt entfesselte Fimbulskar seine wahre Macht und vernichtete beide Armeen. Die Überlebenden wurden von Kølstad dazu gezwungen, ihm zu dienen. Er unterwarf bald ganz Skarnland seinem Willen und herrschte viele Jahre über die Insel. Seine blutige Tyrannei wurde durche einige tapfere Helden beendet, die ihn niederstreckten, jedoch darauf von dessen Ergebenen ebenfalls getötet wurden. Diese beerdigten Kølstad in einem Hügelgrab im Tullhorst zusammen mit Fimbulskar, da er nie mehr nach Durnholm zurückkehren konnte. Er soll bis zum heutigen Tage dort als Draugr weiterleben und Kraft sammeln, um eines Tages zurückkehren zu können, um sich an Skalme und ganz Skarnland zu rächen. Die Geschichte wurde bereits von mehreren Skalden abgewandelt. In einigen Liedern wird eine verstorbene Geliebte erwähnt, die der eigentliche Grund für Kølstads Rache war. In einer Version soll dem Krieger sogar vor der Schlacht die Göttin Alfar erschienen sein, die ihn doch noch auf den Pfad der Ehre zurückführte, woraufhin er die beiden Brüder einte und als Held gefeiert wurde.

Der historische Kølstad

Über den vermeintlichen Bürgerkrieg, von dem es in der Geschichte Skarnlands bereits einige gegeben hatte, ist so gut wie nichts überliefert, ebenso wenig über Kølstad. Die Schlacht am Skarnenpass hat jedoch tatsächlch stattgefunden, in der auch jemand namens Kølstad gekämpft hat, der im Tullhorst in einem Hügelgrab beerdigt wurde. Dort wurde auf einer Stele eine Runeninschrift gefunden, die beschreibt, dass Kølstad in der Schlacht gekämpft hat und gefallen war. Zusammen mit seinen tapfersten Kriegern wurde er dort beerdigt. Es ist noch nicht ganz geklärt, was es mit den Hügelgräbern auf sich hat, da es mehrere davon auf Skarnland gibt. Vielleicht sind diese ein Überbleibsel aus der Zeit, als noch nicht alle Götter verehrt wurden. Oder aber es handelt sich um die Grabmäler von Ketzern, die nicht an den Weltenfluss Ralfast glauben oder in Ungnade gefallen sind.