Abergläubisch

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Der Glaube ist stark in dir. Du bist mit sämtlichen Geboten der Götter vertraut, kennst all ihre Geschichten und sollte jemals ein Ungläubiger es wagen dein Wissen anzuzweifeln oder gar heraus zu fordern wirst du ihm eine Lehre erteilen. Erst wirst du ihn nach dem Lehrbuch in einer verbalen Konversation in einzelne Fetzen zerreißen, bevor du das gleiche mit deiner Axt tust.

Allerdings gibt es ein kleines Problem an der Sache. Du stammst aus einem sehr sehr kleinen, sehr sehr sehr abgeschotteten Dorf. Dort wurde dir nicht nur all dein Wissen über die Götter vermittelt sondern auch allerhand Aberglaube. An sich ist das auch kein Problem würde dies nicht zu einigen kleinen und wahrscheinlich vermeidbaren Komplikationen führen.


Ein typischer Tagesablauf sieht für dich so aus:

Du wachst morgens erfrischt und gut ausgeruht aus, da die Götter über dich gewacht haben. Diese unumstößliche Tatsache wird nur dann in Zweifel gezogen, wenn aus das Gewitter der Nacht aus Osten herangezogen war und sich schon seit Mittag angebahnt hat, da dies ein Zeichen für der Götter Zorn ist. Zwischen zwei Bissen Brot und Trockenfleisch ziehst du dich an und hängst dir dein selbstgeschnitztes Tiertotem um. Solange du jenes Totem trägst, kann dir kein wildes Tier der gleichen Art etwas anhaben. Du kämst mit heiler Haut davon, wenn du deinen Kopf in das Maul eines Jarlbären lägst... zumindest ist es deine Überzugung. Danach geht es auf dem schnellsten Weg zum Schamanen deins Vertrauens. Allerdings nimmst du auch weite Umwege in Kauf, sollten alle anderen Wege zwischen zwei Birken langführen, denn das bringt bekanntlich, großes Unglück. Nachdem die Zeichen für dich gedeutet wurden kannst du guten Gewissens in den Tag starten.

Du triffst dich mit deinen Freunden, jedoch trittst du nicht der Gruppe bei, wenn die Anzahl mit dir 6 oder ein Vielfaches davon wäre, da sonst einer von euch bis zum nächten Vollmond sterben wird. (Dein einziges nächst höheres bekannte Vielfache von 6 ist logischerweise 16 - ist ja eine 6 drin. Mit Zahlen hast du dich sonst nie weiter beschäftigt, da jede Zahl größer als die Anzahl der Götter sowieso an Kezerei grenzt.)

Danach geht es auf die gemeinsame Jagt. Doch auch dabei bist du besonders vorsichtig. Jedes Kind weiß schließlich, dass das Fleisch von einohrigen Tieren zu Magenverstimmungen führt.

Auf dem Rückweg über die Wiesen und Felder fliegt ein Schwarm Vögel an euch vorbei und wenn du die Zeichen richtig gedeutet hast, wird bald ein Krieg bevor stehen und da die anderen die Zeichen nicht erkennen, ist es deine Aufgabe über Alle zu wachen. Das die Götter dir eine derart verantwortungsvolle Aufgabe erteilt haben, erfüllt es dich mit Stolz diese auszuführen.

Etwas verspätet kommst du auch im Dorf an, da du noch beide Hügelkuppen erklimmen musstest um weiters Unheil vom Dorf abzuwenden, während der Rest deiner Freunde einfach durch das Tal dazwischen lief. Wieder im Dorf wird das erledgte Wild von dir fachmännisch ausgenommen und auf einem Spieß über dem Feuer gebraten. Als dann heißes Fett auf die glühenden Holzscheite fällt, erkennst du in dem Zischen und dem Knallen Zeichen der Götter, welche dir etwas mitteilen wollen. Du bist dir auch sehr sicher, dass deine Interpretation richtig ist, da nur ein Schamane diese Kunst besser beherrscht als du.

Mit gemischten Gefühlen legst du dich am Abend in dein Bett, nachdem du vorher drei Mal westwärts um dein Haus gelaufen bist um bösen Geistern das Eindringen zu verwehren.


Du hast eine panische Angst vor dem Zorn der Götter oder ihren irdischen Stellvertretern, eines Schamanen. Du tust Alles um dich mit ihenn gut zu stellen. Bei Phänomenen die du dir nicht erklären kannst, verfällst du erst einmal in Panik da die einzige logische Erklärung für das Unnatürliche der Zorn der Götter ist. Kein Stammeshäuptling bei Verstand wagt es, den Rat eines Schamanen zu missachten. Wenn er es doch tut, muss es dem Wahnsinn verfallen sein und es ist an dir das Dorf zu beschützen. Wenn du mit deinen Freunden Abenteuer erlebst versuchst du sie, von deinen Ansichten zu überzeugen und selbst wenn dies nicht klappt, sie vor allem Unheil zu bewahren und die Götter in ihrem Namen um Vergebung zu bitten.