Armar-Rottuga

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Die Armar-Rottuga sind in Fluss und Küstennähe lebende und einen Schild tragende Kröten, die zur Familie der Tarnkröten gehören. Diese Krötenfamilie nutzt die Umgebung, in der sie geboren wird, um sich einen natürlichen Schutz zu erschaffen. Auf der Haut der Kröte sind, bei Geburt bereits voll entwickelte, Schleimdrüsen die einen extrem klebrigen Schleim absondern.

Lebensraum und Besonderheiten

Die Armar-Rottuga zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie in der Nähe von Flüssen und stehenden Gewässern lebt. Dort sucht sie sich nach der Geburt sofort spitze Steine, die sie mit dem Schleim aus ihren Drüsen an ihrem Körper als Schutz befestigt, aus und bildet so über die Zeit einen Schild aus Steinen und gehärtetem Schleim. Solange die im allgemeinen Volksmund genannten Schildkröten noch kleiner sind, wandern sie alleine herum auf der Jagd nach sehr jungen Fischen und kleinen Insekten. Sobald sie fast ausgewachsen sind, was je nach Wetter, Jahreszeit und Menge an Futter die es gibt bis zu 3 Monate dauern kann, fangen sie an zum nächsten Teich, Fluss oder in die Nähe von flachen Küstengebieten zu wandern und bilden dort Lebensgemeinschaften von 5-7 Kröten. Dabei gilt meistens 2-3 Männchen mit jeweils einem bis zwei Weibchen mehr also zB 2 Männchen und 3-4 Weibchen oder 3 Männchen und 4 Weibchen. Sobald die Gruppe geformt ist, fangen die Kröten an sich einen Laichplatz zu suchen, dieser muss lediglich eine Bedingung erfüllen, welche wäre das er unter Wasser sein muss. Wenn der ideale Laichplatz gefunden wurde, fangen die Weibchen und eines der Männchen an größere Fische, Insekten und sogar kleinere Säugetiere zu jagen. Manch ein Wikinger mag sogar behaupten, dass sie sogar Jagd auf zurück gebliebene und verwundete Hasenwarge machen. Da durch diese Gruppenjagd deutlich mehr Futter zur Verfügung steht, wachsen die Rottuga sehr schnell auf ihre ausgewachsenen Proportionen an. Dies führt zu deutlichen Veränderungen der Schilde, da diese vergrößert und verbessert werden müssen, allerdings bei vielen bereits zu groß sind um noch selbst Steine hinzuzufügen also bilden die Rottuga neue, temporäre Drüsen in ihrem Mundbereich durch welche sie klebrigen Speichel auf ihre Gruppengefährten auftragen können und helfen so den anderen ihren Schild zu verbessern. Hierbei gibt es eine weitere Besonderheit, das Männchen was mit den anderen nicht jagen geht fängt an einen großen,flachen Stein zu suchen, an welchem es anfängt weitere flache Steine zu montieren bis dieser eine schützende Kuppel bildet. Durch die enorme Größe der Kröten in ihrem ausgewachsenen Stadium, stolze 45 cm bei großen männlichen Exemplaren, kann dies seine Zeit beanspruchen, doch sobald die Schildkuppel fertig gearbeitet ist wird diese auf dem Männchen montiert und dient als Unterschlupf wenn die Gruppe es nicht zurück zu einem Gewässer schaffen sollte, dies ist das Alphamännchen. Nachdem der Schild angebracht wurde entwickelt es sehr schnell eine extrem starke Muskulatur um seine Last zu tragen und verbringt seine Zeit mit dem suchen eines neuen Unterschlupf. Die anderen Kröten müssen ihren Schild allerdings auch ausbauen, diese werden teilweise mit großen spitzen dolchlangen Steinen besetzt denn die Beute der Rottuga erlegt sich nicht von selbst.

Jagdverhalten

Es gibt 2 Arten der Jagd je nachdem ob im Wasser oder an Land gejagt wird. Im Wasser legen sich die Rottuga auf die Lauer, dadurch das sie große Mengen Luft in ihren Lungen aufbewahren können und durch das Gewicht der Steine keine Muskelkraft brauchen um auf dem Boden zu bleiben können sie bis zu 3h unter Wasser verbringen ohne aufzutauchen. Wenn sich der Gruppe nach einiger Zeit ein Fisch nähert dann fängt erst das Männchen an seine Zunge heraus zu schiessen und den Fisch mit dem klebrigen, geligen Schleim als Fischerhaken fest zu halten, nach dem das Männchen getroffen hat werden auch die Weibchen ihre Zungen herausschiessen und den so fluchtunfähigen Fisch einfach gemeinsam an Land ziehen. Der Jagdstil an Land ist etwas anders je nachdem ob mehr Futter gebraucht wird und die Schildkröten groß genug sind um kleine Säuger zu jagen, falls sie noch nicht groß genug sind suchen sie sich Spinnenweben und springen durch diese hindurch, dadurch bleiben die Netze an den Steinen hängen und die Kröten legen sich anschließend in der Nähe von Gewässern für Insekten auf die Lauer und jedes Insekt das dumm genug ist sich auf den Steinen auszuruhen wird direkt als Snack verarbeitet. Falls die Rottuga bereits fast ausgewachsen sind werden sie Jagd auf Nagetiere machen in dem sie die vorher gefangenen Insekten als Köder verwenden für Mäuse und ähnliches, sobald die Maus dem ausgelegtem Köder zu nahe kommt springen die Schildkröten mit ihrem stacheligen Panzer vorran auf die Maus drauf und spießen diese so auf was den Transport unheimlich erleichtert.

Sagen und Mythen

Über die Schildkröten gibt es viele Wikinger Geschichten, wobei die meisten wohl aus dem Witz entstanden das ein verzweifelter Wikinger einen Jarlbären mit einer Schildkröte abgewehrt habe. Der große Rottuga war ein großer Wikinger, eines Tages als er an einem Teich rast machte kam ein Jarlbär aus dem Gebüsch auf ihn zu und mit seinen blitzschnellen Reaktionen griff er nach einem großen, tellerartigen Stein um den Jarlbären damit abzulenken während er entweder zum Angriff überging oder doch einen taktischen Rückzug antreten würde, doch während er noch ausholte merkte er das der Stein an seiner Hand fest klebte. Rottuga hatte in eine Schildkröte gegriffen und der klebrige Schleim verhinderte das er sie dem Jarlbären entgegen werfen konnte, der Jarlbär bemerkte die Bewegung und fing an auf den Wikinger los zu gehen doch dieser riss die Kröte gerade noch rechtzeitig zwischen ihn und die Klauen des Bärens. Während er einen nach dem anderen Hieb abwehrte schnappte er sich in einer fließenden Bewegung ein paar Spitze Steine vom Boden und diese waren natürlich auch wieder eine Schildkröte und rammte sie dem Jarlbären in das Auge. So oder so ähnlich lautet der Witz und nach diesem wurden die Schildkröten dann Armar-Rottuga also Kampfrüstung Rottugas genannt, übrigens erinnert sich kein Wikinger mehr an die Pointe doch so einen Kampf vergessen sie nunmal nicht, Witz hin oder her.