Blaupfeilsitin

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Der Blaupfeilsitin ist ein Säugetier aus der Gattung der Flugmischtiere, auch Sitin genannt. Er stellt eine sonderbare Mischung aus Vogel und Affe dar und sticht durch sein grelles, weißes Federkleid aus der Masse hervor. Da er jedoch zu schwer ist, um mit seinen Flügeln zu fliegen, stellt er ein hervorragendes Beuteziel dar. Der Blaupfeilsitin lebt ausschließlich in bewaldeten Gebieten Skarnlands, da er sich dort auf Bäume retten kann, falls Gefahr droht. Da er teilweise über 12 Stunden am Tag schläft, hat er es sich zur Angewohnheit gemacht, zuvor auf einen Baum zu klettern, um sich vor Nachtknirschern zu schützen.

Name und Bedeutung

Der Blaupfeilsitin hat seinen Namen nicht ohne Grund. Ursprünglich nahmen die Bewohner von Skarnland, insbesonderen die Jäger und Sammler, an, dass ihnen der blaue Pfeil auf dem Federkleid der Blaupfeilsitine, der bei jedem Tier in eine andere Richtung wächst, die Richtung zu reicher Beute und unendlichen Schätzen offenbare, weswegen anfänglich einige Jäger wie besessen versuchten, den Sitinen zu folgen, nur um sich heillos zu verlaufen und in unerschlossenen Waldgebieten zu verenden. Schnell wurde man darauf aufmerksam, dass die Pfeile nirgendwohin zeigen und lediglich den sicheren Tod für jeden unerfahrenen Nordmann bedeuteten. Man entdeckte jedoch, dass die Sitine ein ausgezeichnetes Fleisch besaßen, weswegen sie relativ schnell zur Zucht verwendet wurden.

Anatomie

Der Blaupfeilsitin ist ein circa 60 Zentimeter langes und 40 Zentimeter hohes Lebewesen, das neben vier Armen zum laufen auch über ein Paar Flügel verfügt, dass es jedoch nicht benutzen kann. Es hat einen Affenkopf, mit dem es die meisten Schalenfrüchte und Nüsse der Waldzonen von Skarnland öffnen und essen kann. Seine ausgewachsene Form erreicht der Blaupfeil Sitin 12 Wochen nach seiner Geburt, weswegen er sehr geeignet für die Zucht ist. Sein ganzer Körper ist von einem hellen Federkleid bedeckt, dass lediglich durch eine pfeilförmige Blaufärbung auf seinem Rücken unterbrochen wird, die je nach Geschlecht in eine andere Richtung wächst. Ansonsten unterscheiden sich Männchen und Weibchen jedoch kaum voneinander.

Probleme

Der Blaupfeilsitin hat einige Probleme, die sich deutlich in seinem Leben bemerkbar machen. So ist der Sitin kein Rudel- oder Herdentier, sondern ein Einzelgänger, der sich lediglich zur Paarung auf andere Sitine einlässt. Das bringt ihm diverse Nachteile, da er dadurch hervorragende Beute abgibt. Im Winter schläft der Blaupfeilsitin sogar fast 18 Stunden am Tag, um Energie zu sparen, weswegen er nicht allzu selten Jägern zum Opfer fällt. Außerdem liebt der Sitin es, in Flussläufen oder Seen zu schwimmen, wodurch er relativ auffällig ist und somit Jäger oder Wildtiere anlockt. An sich ist es ein Wunder, dass der Blaupfeil Sitin überhaupt bis heute überlebt hat, was häufig auf die regelmäßige und zahlreiche Fortpflanzung zurückgeführt wird.

Sitin als Begleiter

Vereinzelt sind Blaupfeilsitine sehr neugierig, weswegen sie manchmal den Kontakt zu Menschen suchen und sich mit diesen anfreunden. So kann es durchaus sein, dass ein Sitin, fühlt er sich ausreichend verpflegt und gut behandelt, einem Menschen folgt und ihm Gesellschaft leistet. Dies steht im Gegensatz zum sonst eher introvertierten Lebensstil der Blaupfeilsitine. Der Mensch ist jedoch nicht die Ausnahme, so wurden auch schon Schafe, Skarnwölfe, Jarlbären oder andere Tiere der Skarnwälder mit Begleitung eines Blaupfeilsitins gesichtet.