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Bornenstachel

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Der Bornenstachel ist eine in Skarnland verbreitete Wald- und Wiesenpflanze.

Herkunftslegende

Borne und Gjōsta, der Gott der Natur und der Pflanzen, hatten einige Zeit nach der Erschaffung von Skårnland einen großen Zwist. Gjōsta nutze Skårnland für seine Experimente und erschuf Wesen und Gewächse, die so wild und absonderlich waren, dass Borne erzürnt einschritt. Er entfernte alle Kreationen Gjōstas und verbot ihm, je wieder so unnatürliche Dinge zu schaffen. Gjōsta hielt sich lange Zeit daran und kümmerte sich um die bestehende Natur. Doch konnte er am Ende nicht widerstehen und erschuf Dinge, die so verdreht waren, dass sogar Gjōsta selbst erkannte, dass er zu weit gegangen war. Doch konnte er seinen Fehler nicht beseitigen, bevor Borne ihn bemerkte. Als Bestrafung für sein erneutes Vergehen vergiftete Borne den ganzen Boden Skårnlands, damit Gjōsta sich nie wieder an der Natur vergreifen konnte. Desweiteren gab er Gjōsta den Auftrag, über die Natur weiter zu wachen und diese wieder in Ordnung zu bringen, ohne neue Kreaturen zu erfinden. Nach neun Tagen und Nächten besann sich Gjōsta auf einen Weg. Er schlug einem kleinen Waldkraut einen Handel vor: Es würde für ihn das Gift aus dem Boden filtern, und im Gegenzug würder er dafür sorgen, dass es nie von Schädlingen befallen oder von Tieren gefressen würde, und sich so weit verbreiten und florieren könnte. Diese Pflanze ist heute bekannt als Bornenstachel, das Gift von Borne.

Beschreibung und Verbreitung

Bornenstachel ist eine bis zu 20cm große Pflanze, bestehend aus einem geraden stachligen Stiel mit vereinzelten Blättern, an dessem Ende sich bei Reife eine Traube aus 8-10 Beeren in einem schmutzigem Gelbton befindet. Die Pflanze nimmt über die Wurzeln natürliches Arsen aus dem Boden auf und bündelt dieses in ihren Beeren. Das angesammelte Arsen dient dem Bronenstachel als effektiver Schutz gegen Insenkten. Dieser giftige Effekt ist bei Säugetieren jedoch erst bei höherer Dosis wirksam. Daher ist der Hauptverteidigungsmechanismus gegen größere Tiere der Stachel. In diesem sammelt sich Arsenik (oxydiertes Arsen), welches bereits bei geringer Dosis selbst für größere Säugetiere wie Menschen tödlich ist.

Verwendung als Färbemittel

Durch den Arsenanteil in der Pflanze erschließen sich diverse Möglichkeiten der Anwendung mit Bornenstachel. Aus dem schmutzigen Gelbton der Beeren lässt sich, bei entsprechender Verarbeitung, ein grün bis gelblicher Farbstoff gewinnen, welcher genutzt werden kann, um beispielsweise Fasern einzufärben. Er wird jedoch nicht für Kleidung benutzt da die Wikinger Angst vor den giftigen Eigenschaften der Bornenstachel haben. Er ist jedoch beliebt für die Bezeichnung von Segeln. Durch das aktive Benutzen von Bornenstachelbeeren als Farbstoff entdeckten Schamanen bald, dass deren Saft eine Flamme fahlblau färbt. Für viele Wikinger ist dies ein Zeichen für das Wirken der Götter, was die Schamanen ausnutzen wissen, indem sie die Beeren der Pflanze bei Ritualen verwenden, um eine spirituelle Bindung zu erschaffen.

Um eine Fackel für eine halbe Minute flahblau brennen zu lassen, muss man diese mit dem Saft von 5 Bornenstachelbeeren einreiben. Ebenfalls kann ein Pulver verwenden, welches aus den Beeren oder Stacheln gewonnen wurde, um eine große fahlblaue Stichflamme zu erzeugen.

Verwendung als Arzenei

Bornenstachel findet auch medizinische Anwendung. Die Schamanen gebrauchen geringere Mengen mit erstaunlicher Heilwirkung. Drei Beeren und ein paar Heilkräuter helfen, Fieberbefall erfolgreich zu bekämpfen. Mit fünf Beeren und weiteren Zutaten gelingt es geschickten Schamanen, einen Trunk zu brauen welcher als Stärkungsmittel seine Anwendung findet, indem er die Lebensgeister weckt und einen großen Appetit anregt. Durch diese heilenden Umstände finden ein paar Bornenstachelbeeren - in manchen Stämmen - häufiger den Weg ins Essen. So will man sich vor Erkrankungen schützen. Bornenstachelbeerenpulver wird eher weniger für das Erstellen von Giften oder Heilmixkturen verwenden, da es einerseits einen ungenießbaren Geschmack verursacht und andererseits unter den Wikingern die Ansicht vorherrscht, dass die Wirkung der Pflanze beim trocknen der Beeren verloren gehe. Die Beeren hingegen schmecken nach nahezu nichts und fallen daher auch nicht so leicht im Essen auf.

Verwendung als Waffe

Durch größere Mengen des Bornbeerstachelgiftes können verschiedenste Leiden bei Mensch und Tier hervorgerufen werden. Mischt man Beispielsweise 15 Beeren in das Abendessen eines Mannes, wird dieser in der Nacht von Krämpfen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall heimgesucht. Mit 25 Beeren erleidet der Betroffende undefinierte Muskelschmerzen, innere Blutungen, Nieren- oder Kreislaufversagen. Nach bereits 35 Beeren kann der Betroffene das Bewusstsein verlieren oder ins Koma fallen, aus welchem er vielleicht nie wieder erwacht.

Die Verwendung der Stachel führt zu ähnlichen Ergebnissen, wobei dies ein zweischneidiges Schwert ist. Einerseits sind die Stacheln im direkten Vergleich giftiger, lassen sich aber schwerer unter das Essen mischen. Sie werden daher eher für Waffen wie Peitschen, Knüppel und Pfeile benutzt, wobei man versucht, genügend Gift durch die entstehenden Kratzwunden in den Körper des Opfers zu bringen, damit dieser geschwächt wird.

Bornenstachel wird zuletzt auch gerne als Gift genommen, um Tierplagen loszuwerden. Man streut dazu Beeren aus oder flechtet die Stachel in Umzäunungen. Letzteres hilft auch, Gefangene davon abzuhalten, ihre Fesseln zu zerreißen zu versuchen.


Hauke approved.png Dieser Artikel von Brotten und XnXi wurde am 03.07.2015 in dieser Version in die Welt von B.E.A.R.D.S. aufgenommen.