Brisen

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Die Brisen sind ein Nomaden Volk das auf einer Floßinsel lebt und sich darauf Fortbewegt. Man kann jedoch nicht von gezielter Fortbewegung reden, da der Hauptantrieb aus einem Mast mit vier gegenüberliegenden Segeln besteht. Würde man einen Brisen zu der doch recht ineffektiven Fortbewegungsmethode befragen würde dieser lediglich sagen:"Man muss den Wind nehmen wie er kommt."


Die Gemeinschaft der Brisen

Die Brisen führen ein recht bedächtiges und tiefen entspanntes Leben, es Lohnt sich schließlich nicht zu streiten wenn man eh für den Rest des Lebens zusammen auf einem Floß gefangen ist. Ebenso wenig lohnt es sich mehr als das nötigste zu tun wenn man am ende ja doch nicht mehr erreicht als weiter auf dem Meer zu treiben. Auch wenn das jetzt für den normalen Wikinger depressiv klingen mag, so ist es doch das schönste für den Brisen zu wissen das morgen genauso ein Tag warten wird wie heute. Die selbe Arbeit, die selben Gesichter, das selbe Essen, jeden tag.

Es leben ca. 80 Brisen in dem Floßdorf, die eine Gemeinschaft bilden die mehr Familie ist als Dorf. Das ist jedoch kein rhetorisches mittel sondern wörtlich zu verstehen, schließlich findet sich nicht viel neues Blut wenn ziellos auf dem Meer getrieben wird. Inzest ist jedoch ein Ärgernis das das die Dorfgemeinschaft selbst nicht gut Heist und penibel darauf achtet das mindestens zwei Generationen seit der letzten Kreuzung eingehalten werden. Deswegen wird auch jede Eheschließung oder rein sexueller Kontakt im Buch des Blutes aufgezeichnet (Man kann sich Vorstellen das Prostitution deshalb nicht gerade Zukunftssicher ist und einen unglaublich hohen Bürokratischen Aufwand mit sich bringt).

Die Brisen folgen einer art Kasten System basierend auf den Überschneidungen im Buch des Blutes, je weniger desto angesehener. Das Buch bestimmt auch darüber welche Art von Beruf gewählt werden darf. Der Beruf des Fischers zum Beispiel darf nur von Bürgern gewählt werden mit wenig Überschneidungen gewählt werden, da dieser Beruf für die Gemeinschaft Überlebens wichtig ist, die Profession des Kriegers hingegen wird von recht simplen geistern mit vielen Überschneidungen bekleidet, da das Dorf eigentlich nie angegriffen da sich seine Position stehts ändert.

Das hohe Amt des Floßmeisters (eine Art Dorfältester) wird dementsprechend von der Person bekleidet mit den wenigsten Überschneidungen. Der Floßmeister muss zudem das Buch des Blutes Verwalten und den Segelhüter ernennen, welcher sich um die Instandhaltung der Segel zu kümmern hat.


Moosfisch

Da der Brise seine Routine liebt stört es ihn auch nicht das es nur zwei Zutaten für mögliche Gerichte auf dem schwimmenden Dorf gibt, Fisch und Salzmoos. Genügsam wie das treibende Volk ist haben sie sich dazu auch nur eine Zubereitungsart überlegt und diese ist auch so simpel wie möglich. Man nehme einen ganzen Fisch(je größer der Fisch desto größer muss der topf sein) und kleidet den Rest des Topfes bis obenhin mit Salzmoos ein. Nun wird soviel Wasser eingefüllt bis es überschwappt(Wichtig!:es muss dem Koch über die Hand laufen sonst ist es ein Zeichen für fehlende Gastfreundschaft weil der Gastgeber mit Wasser knausert) und der topf in die Glut gestellt. Sobald der Deckel mit einem kleine Knall in die Luft fliegt ist der Fisch geplatzt und das Salzmoos hat das Fischblut in sich aufgesogen. Der Moosfisch ist nun Servier bereit.

Traditionell (und aus Ermangelung an Alternativen) wird Mossfisch mit einem Krug Wasser gereicht. Alkohol gibt es nämlich keinen im Floßdorf, vielleicht ist das auch der Grund für die nüchterne Sichtweise der Brisen...


Das Fest der Reinigung

Sollten es doch mal ein Fremder Zur Gemeinschaft der Brisen schaffen, sei es ein Schiffbrüchiger auf einem kleinen Floß oder ein Handelsschiff auf der Durchreise, so wird das "Fest der Reinigung" ausgerufen. Bei dieser Veranstaltung werfen sich alle Dörfler in ihre feinsten Gewänder, wobei die Qualität und das aussehen sich doch stark unterscheidet. (Ihre Klamotten finden sie meist als Treibgut oder ertauschen sie nach Möglichkeit mit dem Besuch. Klamotten aus selbst gewachsenem und selbst gewebtem Eigenhaar sind keine Seltenheit bei niedrigem Stand.) Es wird Moosfisch aufgetischt ohne Ende und das Wasser fliest in Strömen, alles mit dem zweck den Besuch dazu zu Überreden der Gemeinschaft beizutreten oder wenigstens sein Nachtlager mit einigen Dörflern teilt um eine neue Blutlinie zu bilden. Dieses Fest ist auch der Grund, warum so mancher weitgereister Seebär eine größere Verwandtschaft hat als er sich vorstellen kann.


Das Floßdorf

Zu beginn bestand das Dorf nur aus einem Schiff (Die Brise) mit Gut 20 Männern und Frauen aus Skarnland an Bord, die es Leid waren nach Prinzipien zu Leben die Größer waren als sie selbst. So beschlossen sie Ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und hofften ein unbewohntes Stückchen Land zu finden, wo sie niemand stören würde. Doch nach nur vier Tagen auf Hoher See geriet die Brise in einen fürchterlichen Sturm der von den Göttern geschickt worden sein musste um ihre Frevel zu bestrafen. Ein Blitz schlug in den Mast ein, so das dieser entzwei brach und sich unglücklich im Steuerruder Verhakte und mit sich in die Fluten riss. So trieb Die Briese ohne Steuer und ohne Antrieb auf dem offenen Meer mit Verpflegung für gerade mal 3 Wochen und Frauen und Kindern an Bord.

Als Die Vorräte zur Neige gingen, kamen mehrere Wracks in Sicht. Es muss sich um eine Seeschlacht gehandelt haben so viele Wracks trieben da. Diejenigen die noch kraft hatten erkundeten die Trümmer und suchten nach Nahrung und Ersatz teilen. Die Ursprünglichen Vorräte der Schiffe waren nicht mehr zu gebrauchen, entweder sie waren verdorben oder unter Schutt begraben, zu viel Schutt für die ausgehungerten Männer. Aus lauter Verzweiflung Begannen sie das Moos zu essen das sich an Lecks gebildet hatte. Sie mussten feststellen das es zwar salzig schmeckte aber den Körper Überhaupt nicht austrocknete. hinzu kam noch die Tatsache das an den stellen wo das Moos wuchs schien das Meerwasser sämtliches Salz verloren zu haben, es schmeckte in der tat eher süß. Nach diesem glücklichen Fund mussten die Passagiere der Brise doch nicht den Hungertod sterben, sie konnten Salzmoos anbauen.

Sie stärkten sich noch zwei Tage an dem Moos und begannen anschließend mit den Reparaturarbeiten an dem Schiff Und Konnten den Mast zwar wieder herstellen, das Steuerruder jedoch nicht. Niemand mag wissen was den Kapitän damals geritten hat, vielleicht war er die Suche nach einer neuen Heimat auch einfach leid als er sagte: "Dann lasst uns den Wind aus allen Himmelsrichtungen Fangen. Irgendeiner wird schon der richtige sein.". Und so kam es das Dieser interessanter Antrieb eingesetzt wurde.

Anscheinend schien doch kein Wind der richtige zu sein, nach etwa einem Jahr begann das auch der Kapitän einzusehen und begann einen neuen Plan zu verfolgen. Wenn sie kein Unbewohntes Stückchen Land finden sollten, dann wird es eben erschaffen! fortan Wurde jedes Treibgut in das Schiff integriert und das Dorf begann zu entstehen in seinem Zentrum die Brise.