Die Faust der Eiren

Aus B.E.A.R.D.S. Wiki
Dies ist die aktuellste Version dieser Seite. Sie hat keine bestätigte Version.
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Faust der Eiren ist ein kriegerisches Ritual, das ein körperliches Duell zweier Wikinger beschreibt, welche sich dem göttlichen Urteil der Eiren stellen. Dieses oft sehr brutale und blutige Ritual genießt große Anerkennung in ganz Eirnland.

Das Ritual

Auslösung

Das Ritual wird oft durch Uneinigkeiten bzw. Streitigkeiten zweier Wikinger ausgelöst. Sobald einer der Kontrahenten den Ausruf „spüre die Faust der Eiren“ tätigt, bleiben demjenigen, dem diese verbale Herausforderung gilt zwei Möglichkeiten. Wenn er sich dem Duell verweigert, unterwirft er sich dem Aggressor, fleht die Eiren um Gnade an und legt all seine Titel, Ränge und Auszeichnungen für immer nieder. Nimmt er die Herausforderung an, kann das Duell beginnen.

Durchführung

Sobald beide Parteien dem Ritual zugestimmt haben, gehen diese einen bindenden Vertrag mit den Eiren ein. Sollte es dazu kommen, dass jemand das Ritual unterbricht, hat dieser die gleichen Konsequenzen zu tragen, die für einen Verweigerer des Duells gelten. Das Duell findet im engen Clinch (es befindet sich praktisch keine Kampfdistanz zwischen den Gegnern) statt. Nun beginnt der Schlagabtausch. Der Aggressor muss nun seinem Duellanten das Recht des ersten Faustschlages einräumen. Sobald dieser seinen ersten Faustschlag abgefeuert hat, beginnen sich die Kontrahenten abwechselnd solange in deren Kiefer zu schlagen, bis einer der beiden K.O. geht.

Mögliche Ausgänge

Die Regeln sind klar. Gewinnt einer der beiden das Duell, hat dieser ein Anrecht, fortan der Frau des Verlierers beizuwohnen. Hat dieser beim Zeitpunkt des Duells keine Frau an seiner Seite, muss er dem Gewinner die Hand seiner Tochter versprechen. Hat der Verlierer weder eine Frau, noch eine Tochter aus früheren Liierungen, darf der Gewinner dem Verlierer eine beliebige Extremität abschneiden bzw. abhacken. Falls er sich für die Genitalien des Verlierers entscheiden sollte, muss er diesem aber versprechen, seiner zukünftigen Frau ein Kind zu schenken. Kinder, die auf diese Art zustande kommen, werden in Eirnland als „Eiren-Bastarde“ bezeichnet. Eiren-Bastarde besitzen zwar nicht den Namen ihres Vaters, sie haben aber dennoch das Recht unter der Obhut ihres Vaters aufzuwachsen. Sollte sich der Vater des Eiren-Bastards dafür entscheiden diesen fortzuschicken oder gar umzubringen, wird er, solange er sich auf eirnländischem Boden befindet, automatisch zum Tode verurteilt. Sollte der seltene Fall eintreten, dass beide Kontrahenten gleichzeitig K.O. gehen, gewinnt derjenige das Duell, der als erster wieder zu Bewusstsein kommt.

Feministische Einflüsse und Reformen

Nach der festen Etablierung dieses Rituals in Eirnland, ist es zu heftigen Aufschreien seitens der weiblichen Bevölkerung Eirnlands gekommen. Viele weibliche Wikinger wollten auch über die Freiheit verfügen, sich dem Ritual zu stellen. Folglich wurde durchgesetzt, dass auch Frauen das Recht haben, dieses Ritual auszurufen. Es ist aber wichtig klarzustellen, dass ein Duell zwischen beiden Geschlechtern nur dann stattfinden kann, wenn die Frau dies eindeutig einwilligt. Die Frau hat aber auch das Recht, das Duell ohne jegliche Konsequenzen zu verweigern, da das Ritual so nicht von Männern, welche nur darauf aus sind, sich an Frauen zu vergehen, missbraucht werden kann. Auch die Ausgänge des Duells regeln sich in diesem Fall etwas anders. Fakt ist, dass weibliche Wikinger im Falle einer Niederlage mit viel schwereren Konsequenzen rechnen müssen als männliche Duellanten. Wenn eine Frau ein Duell verliert, wird diese vom Gewinner bzw. von der Gewinnerin am Ende des Rituals sofort durch enthaupten hingerichtet.