Eirngeister

Aus B.E.A.R.D.S. Wiki
Dies ist die aktuellste Version dieser Seite. Sie hat keine bestätigte Version.
Wechseln zu: Navigation, Suche

In einem von Nebel heimgesuchten Hain, den kaum ein Wikinger betritt, treiben sich schattenhafte Gestalten namens Eirngeister herum. Gerüchte erzählen von den Opfern der Wikinger, die von den Eiren zurück ins Leben geholt und nach Skarnland geschickt wurden, um es heimzusuchen. Wenige Augenzeugen beschreiben sie als eher schlanke Erscheinungen, Schemen im Nebel, auf deren nackter Haut Geisteradern leuchten. Sie bewegen sich lautlos und können sich anscheinend im Nebel auflösen. Abergläubische Wikinger halten ihr Blut für eine Art Lebenswasser und die tapfersten unter ihnen wagen sich in das Waldstück, um die Eirngeister zu jagen. Wann immer in den angrenzenden Dörfern eine Leiche gefunden wird, heißt es, die Eirngeister hätten ihr Opfer eingefordert.

Herkunft

Die Wahrheit über die Eirngeister ist weitaus banaler: Bei den angeblichen Geistern handelt es sich um Menschen, die vor langer Zeit von Eirnland aus nach Skarnland kamen, um mehr über die barbarischen Krieger zu erfahren, die immer wieder die Küsten ihrer Heimat überfallen. Da es diesen Spitzeln jedoch aufgrund ihrer Statur und Erscheinung unmöglich war, sich unbemerkt unter die Skarnländer zu mischen, verbargen sie sich zunächst in einem ständig von Nebel umgebenen Waldstück. Sie studierten die Flora und Fauna dort und fanden eine Blume mit handgroßen Blüten, die auch als Pulver oder Paste noch in allen möglichen Farben leuchtete und auf der Haut haftete. Eine Eirnländerin namens Fjala, die mehr über dieses Gewächs herausfinden wollte, wurde mit Blütenstaub verschmierten Armen von einem verirrten Skarnländer überrascht. Sie hatte kaum dessen Silhouette im Nebel bemerkt, als er auch schon wieder davonlief. Dieser verängstigte Wikinger erzählte in seinem Heimatdorf von einem Geist mit blutrot leuchtenden Händen. Doch auch die verborgenen Eirnländer erfuhren auf diese Weise etwas über ihren Feind. Er war offenbar hochgradig abergläubig. So entwickelte sich ein für beide Seiten gefährliches Spiel: Die Eirnländer malten sich Muster mit Fjalablot, so nannten sie die Blume fortan, auf die Haut und spielten die Rolle der Eirngeister. Jeder, der dumm oder mutig genug war, den Hain nach ihnen zu durchforsten, wurde entweder hinterrücks ermordet oder so zugerichtet, dass er es mit letzter Kraft zurückschaffte, um von dem Spukwerk zu berichten. So fielen schon einige gute Kämpfer, die das ewige Leben lockte, den Geistern zum Opfer.

Kampfstil

Die Eirngeister wissen genau, dass sie den Skarnländern in einem offenen Kampf gnadenlos unterlegen sind. Deshalb verbergen sie sich im Nebel, die leuchtende Haut unter Fellen versteckt, und greifen aus dem Hinterhalt an. Wenn man die leuchtende Hautbemalung sieht, ist man schon so gut wie tot.