Guldflønder

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Die Guldflønder ist ein Plattfisch und kommt in allen Gewässern vor, die mit Meeren verbunden sind. Je tiefer das Gewässer, desto seltener werden sie jedoch. Sie werden etwa 80cm lang und 45cm breit (mit Flossen).

Eine Guldflønder

Aussehen

Guldfløndern sind pechschwarz (Meere) bis dunkelbraun (Flüsse) mit leichten Lilafärbungen an Flossen, Schwanz, Augen und Maul. Sie haben ihre zwei Augen auf dem Rücken, da sie sogut wie immer auf ihrem Bauch liegen. Das Maul guckt etwas hervor und ist voller Zähnen, die nicht unbedingt scharf sind, aber gut zum herausreißen von Fleischstücken geeignet sind. Ihr Rücken ist übersät mit hellen, goldenen Punkten die stark reflektieren können, wenn Licht darauf fällt. Diese sind durschnittlich so groß wie ein Daumennagel. Ihre Flossen haben zudem eine spitz zulaufende Form um etwas Schutz zu gewähren.

Jagdverhalten

In tieferen Gegenden kann man sie kaum in ihrem Versteck erkennen, in seichteren Gegenden (eventuell sogar in klarem Wasser) suchen sie sich einen dunklen Untergrund, Schlamm in dem sie sich vergraben oder Steine unter denen sie sich verbergen können. Dort warten sie regungslos auf Beute, die ihnen zu nahe kommt. Bei guter Entfernung schießt die Flønder dann hervor, attackiert die Beute und flieht danach in Sicherheit. Sie ernähren sich vorallem von kleineren Fischen und Lebewesen, reißen aber auch oft von größeren Lebewesen Fleischstücke an empfindlichen Stellen heraus, wie Flossen, ungeschützte Bäuche oder gerne auch mal Menschen- und Tierbeine an seichteren Flussübergängen. Es werden regelmäßig Ohmos' und Finflossen gefangen, die nur noch halbe Flossen haben oder denen Teile am Körper fehlen. Außerdem sollte man deshalb Flüsse im Skarnland möglichst mit gutem Schuhwerk oder mit gewisser Vorsicht durchqueren, da die Gefahr besteht den ein oder anderen Zeh zu verlieren. Kinder und manchmal auch Erwachsene verlieren Finger, wenn sie im Fluss ein Funkeln sehen und danach greifen. Dabei handelt es sich dann nämlich nicht um ein Goldnugget oder einen Edelstein, sondern oftmals um die leuchtenden goldenen Rückenpunkte der Guldflønder, die dann rasend schnell zuschlägt.

Skælfest

In einigen Völkern gibt es den Brauch im Sommer für mehrere Tage mit fast dem gesamten Dorf in naheliegenden Flüssen oder Küstengebieten Guldfløndern zu jagen. Dabei benutzt man kleine Angeln mit Ködern und einen spitzen Stock bis hin zu einem verzierten Dreizack, abhängig vom jeweiligen Reichtum des Dorfmitglieds. Man watet langsam durch die seichten Gewässer und hält dabei Ausschau nach leuchtenden Punkten, großen Steinen oder ähnlichen Verstecke. Wenn man eine Guldflønder gesichtet hat oder eine vermutet, lockt man sie mit dem Köder an und hält dabei den Spieß oder Stock bereit. Schießt die Flønder los und beißt sich in den Köder, spießt man sie auf. Bei diesen gemeinsamen Jagden gibt es oft Verletzte, doch ist meistens ein Preis für den besten Jäger zu gewinnen, weshalb viele Teilnehmer waghalsige Methoden anwenden um so Ruhm und Ehre zu ergattern. Trotz den Verletzten ist dieses Fest sehr beliebt, weil man am Ende aus den Guldfløndern ein leckeres Mahl zubereiten kann und mit Bier und Met auf das restliche Jahr trinkt.

Verwendung und Zubereitung

Ein goldener Punkt besteht nicht aus mehreren kleinen Schuppen, sondern nur aus einer Schuppe. Das macht es erheblich einfacherer sie zu entfernen und sie für Arbeiten zu benutzen. Aus den schimmernden Schuppen und den Zähnen der Guldfløndern werden oft Gegenstände und Schmuckstücke hergestellt oder auch Spielzeuge verschönert, deshalb auch Skælfest, was Schuppenfest bedeutet. Hauptsächlich werden diese Fische aber wegen ihrem Fleisch gefangen, welches auf alle erdenklichen Arten serviert wird und reinigende Wirkung auf den Körper haben soll.