Hoppsala

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Hoppsala - die tödliche Schönheit

Bei Hoppsala handelt es sich um eine tödliche, schmetterlingsförmige Pflanze. Sie wächst überwiegend im südlichen Teil von Skarnland.

Mythologie

Einer Sage nach handelt es sich bei Hoppsala um ein Geschenk des Gottes Vinnir an den Gott Gjōsta. Vinnir soll demnach eifersüchtig auf Gjōsta und dessen hohen Ansehen bei den Menschen von Skarnland gewesen sein. Auf purer Wut heraus schuf Vinnir diese Pflanze und wollte damit seine Opfer in die Knie zwingen. Zwar kann man einen Gott mit Gift nicht so einfach töten, doch es manipuliert den Verstand und lässt ihn vor allem Wirr werden. Etwas, das einem Gott der Natur freilich nicht zugutekommt. Wer mag schon Ernteausfälle, fleischfressende Pflanzen oder Ziegen mit drei Köpfen.

So kam es nun, das Vinnir das Geschenk Gjōsta überbrachte und sich schelmisch auf die Folgen freute. Doch Gjōsta war nicht so einfältig und kannte Vinnir und seine Absichten nur zu gut. Er nahm die Pflanze entgegen und ließ sie fallen, worauf ihn ein lautes Hoppsala entfuhr. Die prächtige, wenn auch extrem giftige Pflanze wurde von einem Sturm Thyris erfasst und nach Skarnland geweht. Dort landete sie und verteilte ihre Samen in Windeseile.

Neben dem lauten Hoppsala von Gjōsta gibt es noch eine weitere Theorie, woher der Name der Pflanze rührt: Der erste Mensch, der diese Pflanze fand, war fasziniert von der schmetterling-ähnlichen Form der Blüte. Seine Kameraden staunten nicht minder. Er riss sie aus dem Boden und hielt sie hoch in den Himmel, erfreut über seinen Fund. Doch diese Freude hielt nur kurz, denn er spürte das Gift, das durch seinen Körper schoss und ihn in Windeseile überkam. Sein letztes Wort vor dem tot war ein kurzes Hoppsala.

Verbreitung

Hoppsala ist vor allem im südlichen Teil von Skarnland zu finden. Dort, wo die Pflanze von Thyris Winden hin getragen wurde.

Sie braucht keinen besonderen Boden, sondern wächst sowohl im dicht bewachsenen Wald wie auch an den Berghängen des Berges Kummdorn. Die Temperaturen dürfen nur nicht zu hoch sein, wenn Wärme oder zu viel Sonne lassen die Blüte aufgrund ihrer hohen toxischen Werte in Flammen aufgehen. So kann es an den - zugegeben sehr seltenen - Sommertagen auch durchaus vorkommen, das im südlichen Skarnland der Berg von einem Ring aus Feuer umgeben ist. Dennoch ist das Wetter auf der Insel perfekt geschaffen für eine Pflanze wie der Hoppsala.

Mit der vielfältigen auf Skarnland verträgt sich die Hoppsala nicht, denn auch der Boden wird von den Giften zum Teil verseucht und lässt kein Leben im näheren Umkreis zu. Dafür muss es sich allerdings um eine ältere, tief verwurzelte Pflanze handeln. Findige Bauern graben ihre Felder deshalb jedes Jahr mehrfach um, um zu verhindern, dass ihre Ernte dem Gift zum Opfer fällt.

Wirkung

Die Wirkung ist mit einem Wort beschreibbar: tödlich.

Die Hoppsala ist auf der gesamten Pflanze umgeben von feinen Härchen, die sich durch jede Haut bohren können. Über diese Härchen gelangt das Gift in den Körper, wo es sofort einsetzt und den Organismus des Menschen - oder Tieres - anfängt zu zerstören. Sobald das Gift das Herz oder Hirn des Betroffenen erreicht, verliert man zuerst das Bewusstsein und ist wenige Sekunden später tot.

Das Aussehen der Opfer verändert sich je nach Dosierung stark. Und die Dosierung ist davon abhängig, wie lange und intensiv man mit der Pflanze im Kontakt war. In der Regel wird die Haut faltig und wirkt, als würde sie in sich zusammenfallen. Während der Bewusstlosigkeit bekommt man zudem eine grünliche Hautfarbe, die das sichere Ende des Betroffenen signalisiert.

Selbst bei nur einem kurzen Kontakt kommt es im Normfall zum Tod des Menschen. Nur der einsetzende Zerfall, sowie die Bewusstlosigkeit, dauern dann länger an.

Doch auch die Fauna ist meist nicht gegen das Gift der Hoppsala geschützt. Die feinen Härchen können sowohl die Haut des Tieres durchdringen, oder aber im Fell hängen bleiben. Dadurch verliert das Gift nicht an seiner Wirkung und wird erst später durch den direkten Hautkontakt in den Körper injiziert. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Haustiere auf Skarnland nicht so verbreitet sind, obwohl man mit der Domestizierung von Tieren durchaus vertraut ist.

Verwendung

Die Hoppsala findet ihre Verwendung hauptsächlich in der taktischen Kriegsführung. Lange Zeit wurde sie von exotischen Händlern aus fernen Ländern für horrende Summen gekauft. Dieser Handel ist nach einigen Jahren allerdings zurückgegangen.

Um die Hoppsala zu ernten bedarf es einiger Vorbereitung, da schon der kleinste Kontakt in der Regel tödlich endet. Man muss am ganzen Körper geschützt sein und auch die Atemwege dürfen mit den feinen Härchen nicht in Kontakt kommen. Anschließend kann man die Pflanze trocknen und zu einem feinen Pulver mahlen, das nur luftdicht verkauft werden darf.

Gerade in den frühen Jahren auf Skarnland wurden viele Streitigkeiten und Fehden mit einer winzigen Prise der Hoppsala beigelegt. So entstand auch der Brauch des Anstoßens mit den Krügen bei Feiern und großen Ereignissen. So wurde während eines Festes sogar das ganze Dorf Nuripar in nur einer Nacht ausgerottet.