Jøernhascher

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Grundlegendes

Der Jøernhascher (ugs. auch "Flammenflügel" oder "Silberschnabel"), ist ein Greifvogel, der ausgewachsen etwa 0,9 bis 1,2m groß ist, bis zu 10kg schwer wird und eine Flügelspannweite von rund 3m hat. Zu finden ist er vornehmlich in bewaldetem Gebiet, allerdings gibt es auch gehäuft Sichtungen in Bergregionen. Außerhalb der Brutzeit sind diese Vögel Einzelgänger.

Aussehen

Die Jøernhascher erkennt man am einfachsten an ihrem silbergrauen Schnabel, dem blauen Gefieder am Kopf und den gelblich-roten Federreihen an der Unterseite der Flügel, welche den Eindruck erwecken, die Flügel würden brennen, was ihm seinen Spitznamen verleiht. Das restliche Gefieder ist eine Mischung aus verschieden Grau- und Schwarztönen. Die Füße besitzen etwa 6-8cm lange, rasiermesserscharfe Krallen, die ihn zu einem gefährlichen Jäger machen.

Ernährung

Hauptsächlich an kleinen Säugetieren interessiert, frisst ein Jøernhascher im Notfall auch Aas. Es kursieren auch Geschichten, laut denen auch Kleinkinder schon auf seiner Speisekarte gelandet sein sollen. Beweise hierfür gibt es allerdings nicht.

Jagdverhalten

Aus der Luft ausgemacht, hat ein Tier, dass dieser flinke und lautlose Jäger erst einmal als Beute auserkoren hat, keine Chance zu entkommen. Im Sturzflug jagt er Richtung Boden, um kurz vor dem Einschlag die Flügel aufzuspannen, zu Bremsen und mit seinen kraftvollen Füßen sein Opfer zu greifen. Hierbei dringen die Krallen tief in den Körper der Beute ein und töten sie in der Regel schnell und schmerzlos, bevor er sie in seinem Nest verspeist.

Fortpflanzung

Einmal im Jahr ist Brutzeit, zu der die deutlich kleineren Weibchen sich ein paarungsbereites Männchen suchen, um mit ihm in seinem Nest zu Brüten. Meist legen die Weibchen zwischen 4 und 6 Eiern. Während der rund 40 Tage andauernden Brutzeit ist das Männchen für die Nahrungsversorgung, als auch für den Schutz des Nestes verantwortlich. Sind die Jungen geschlüpft, sind sowohl Männchen als auch Weibchen damit beschäftigt zunächst Insekten, später dann auch kleine Nage- und Säugetiere zu Versorgung des Nachwuchses zu jagen. Etwa drei Monate nach dem Schlüpfen verlassen die Jungen das Nest und suchen sich eigene Reviere, in denen sie während der nächsten Brutperiode bereits eigenen Nachwuchs zeugen werden. Sind alle Jungtiere ausgeflogen, sucht auch das Weibchen das Weite und das Männchen bleibt alleine in seinem Nest zurück. Während ihres gesamten Lebens von rund 30 Jahren paaren sich Jøernhascher nur mit einem einzigen Partner, stirbt dieser, pflanzen sie sich nicht weiter fort.

Domestizierung

In Gefangenschaft brüten diese Vögel nicht, was eine Zucht unmöglich macht. Einigen begabten Tierfreunden auf Skarnland soll es allerdings gelungen sein, diese Tiere zu zähmen und zu Jagdhelfern auszubilden.