Karthbeyn

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Die Karthbeyn sind uralte Kreaturen, die Erzählungen zufolge nur in der Nähe von Friedhöfen, Schlachtfeldern oder anderen Orten an denen Tote liegen vorkommen.

Dies liegt laut fragmentarischen Überlieferungen daran, dass die Knochen der Verstorbenen die Hauptnahrungsquelle der Karthbeyn sind. Als Junges hat ein Karthbeyn eine rötliche Haut, die im Alter schwarz wird und nur noch ein schwaches Muster von kleineren rötlichen Strichen aufweist. Der Körperbau dieser Wesen gibt bis heute Rätsel auf, Augenzeugen berichten von einer Mischung aus Hund, Mensch und Skelett. Erzählungen zufolge erinnert ihre Erscheinung deswegen an Skelette, da sie im Laufe ihres Lebens selbst ein Exoskelett bilden, dass angeblich verschiedene Charakteristika aufweisen kann, je nachdem welche Knochen gegessen werden. So soll ein Karthbeyn dass hauptsächlich menschliche Leichname verzehrt agiler aber schlechter gepanzert sein, als ein sich von Jarlbären ernährendes Exemplar. Dies ist stärker von Knochenplatten bewachsen und hat sogar Knochenklauen an den Vorderläufen, die die von Natur aus vorhandenen Klauen an Länge und Stabilität noch übertrumpfen.

Die einzigen Informationen die gut dokumentiert sind sind folgende: Ein Karthbeyn kurze Hinterläufe, einen massiven Torso und lange, klauen bewährte Vorderarme. Sein Kopf ist Oval und im Vergleich zu menschlichen Köpfen relativ groß, wobei der Kiefer dabei gut die Hälfte des Gesichts ausmacht. Die Fortbewegung erfolgt durch ein Voranziehen mit den langen Vorderarmen gefolgt von einem schnallen Ruck der kurzen, aber kräftigen Hinterbeine. Auf diese Weise können sie in Kürze große Distanzen überwinden. Sie leben in unterirdischen Bauten und sind nur Nachts oder an kalten Tagen über aktiv. Sie scheuen Hitze und somit ist der einzige effektive Schutz gegen diese Wesen das Feuer, da sie schneller und stärker als Menschen sind und durch ihre Lebensweise einen natürlichen Panzer entwickeln. Auch sind Gifte gegen sie völlig Wirkungslos, da sie von Natur aus immun gegen diese sind, vermutlich liegt auch dies an ihrer Hauptnahrungsquelle, den Leichen.

Es ist unklar, ob es sich bei den Karthbeyn um reine Aasfresser handelt, da sie anscheinend sehr gut für eine Jagd ausgestattet sind, jedoch liegen keinerlei Berichte vor, in denen jemals von einem Karthbeyn weit von seinem Bau gesichtet wurde. Jedoch sollte man sich auf gar keinen Fall einem solchen Bau nähern, da sie sehr aggressiv ihr Territorium vor vermeintlich Nahrungsdieben verteidigen und meistens in Rudeln leben.


Dies sind alle Informationen die ich in meinem ausgiebigen Studium der Karthbeyn in den Bibliotheken finden konnte. Ich warne an dieser Stelle, dass sie mit Vorsicht zu genießen sind, da die Quellen selten und ungenau sind. Dies begründet sich wohl auf der massiven Bedrohung für Leib und Leben der ein Forscher ausgesetzt ist, wenn sein Interesse sich den Karthbeyn widmet, ich hoffe jedoch dass bald einige mutige Abenteurer mir ein Exemplar zur Erforschung bereitstellen.

Gezeichnet, Nihilus, Bibliothekar und Geschichtsgelehrter.