Kiesling

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Der Kiesling (pl. die Kieslinge) oder auch brennender Kiesling genannt, ist ein Pilz, welcher hauptsächlich wegen seiner Biolumineszenz bekannt ist. Er gehört zur Gattung der Steinchenpilze.

Beschreibung

Aussehen

Der Kiesling bekommt seinen Namen durch sein Aussehen. Die Kappe, sowie der Stiel des Kieslings sind hellgrau, wobei die Kappe nach oben zulaufend in eine dunklere graugelbe Farbe übergeht. Auch innen ist der Kiesling graugelb gefärbt. Kieslinge sind meist ein bis zwei Fingerkuppen groß (2-4cm Durchmesser). Der dicke Stiel des Kieslings ist unter seiner rundlichen Kappe gänzlich verborgen.

Verbreitung

Kieslinge sind in ganz Skarnland verbreitet, aber eher selten anzutreffen. Sie wachsen hauptsächlich in gemäßigten Waldgebieten und auch am Fuß von Bergen von Frühsommer bis Herbst. Der Pilz tritt nur selten vereinzelt auf, normalerweise sind Ansammlungen von 15-50 Exemplaren zu finden. Wobei sie nicht selten einen Hexenring bilden.

Biolumineszenz

Den Beinamen brennender Kiesling bekommt der Kiesling wegen seiner Biolumineszenz. Das grüngelbe Leuchten ist nachts bis auf 20 Meter Entfernung gut erkennbar. Wenn der Kiesling gepflückt wird erlischt sein Licht langsam. Jedoch fängt er bei Wärmezufuhr erneut an zu leuchten, bis er nach einer Weile "ausgekocht" ist und so seine Leuchtkraft (sowie sein Gift) verliert.

Nutzen

Gift

Der Kiesling kann roh zu einer giftigen Paste -oder Pulver verarbeitet werden. Wenn dies direkt in die Augen gelangt kommt es von starken Sehstörungen bis zu vorübergehenden Blindheit. Bei Einnahme des rohen Pilzes kommt es zu vereinzelten starken stechenden Schmerzen, Einschränkungen der Sehkraft und Halluzination, die je nach Dosierung stärker werden. Nur bei einer sehr hohen Dosis von mehreren ganzen Pilzen kann die Einnahme dieser zum Tod führen. Jedoch nimmt die Effektivität des Giftes bei Wärmezufuhr ab.

Kampf

Wenn das Pulver des Kieslings in die Augen eines Feindes gelangt, ist dies meist kampfentscheidend.
Zudem kann die Paste auf eine Waffe aufgetragen werden und unter Wärmezufuhr zum Leuchten gebracht werden. Abergläubische Feinde können durch die leuchtenden Waffen eingeschüchtert werden. Wenn zusätzlich noch geistige Instabilität hinzukommt, können diese sogar in Panik ausbrechen.

Nahrung

Wenn der Kiesling lange genug erhitzt wurde, ist er essbar. Jedoch ist er dann zäh und hat keinerlei Geschmack. Nur in Zeiten der Not wird auf den Kiesling als Nahrungsquelle zurückgegriffen.

Mythologie

Wegen seiner Biolumineszenz wird dem Kiesling eine magische Wirkung nachgesagt. Damit ist er sehr beliebt bei Schamanen, Hexern und Sehern. Manche Hexer benutzen nicht nur den Pilz als Zutat, sondern führen in einem Hexenring aus Kieslingen ihre Rituale durch. Sie glauben an diesen Orten sei die Verbindung zu dem Göttlichen besonders groß.

In sehr seltenen Fällen kommt es vor, das Kieslinge auf dem Rücken eines Jarlbären wachsen. Dann kommt es nachts zu sonderbaren Erscheinungen von sich gleichmäßig bewegenden Lichtern. Manche glauben es handelt sich dabei um Leuchtwesen.