Kreischer

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"Erblickt man einen Kreischer, bleiben ungefähr 0,5 Sekunden Zeit, um die Ohren zu schützen und geschätzte 0,8 Sekunden, um dem Angriff des Raubvogels zu entkommen." - Ausbildner aus Spitzstiften


Der Kreischer, oder auch Todesbote genannt, ist eine sehr seltene Vogelart der Gattung Andenkondor und zählt zu den größten Vögel auf Skarnland. Gefürchtet von den Vikingern ist der Kreischer eine große Gefahr, denn erblickt man diese Kreatur, so ist der Tod nicht mehr fern.


Aussehen & Merkmale


Das Weibchen wird bis zu 2 Metern groß und hat eine Flügelspannweite von bis zu 3 Metern. Das Männchen kann eine glorreiche Größe von 3 Metern erreichen mit einer Flügelspannweite von bis zu 3,7 Metern.

Der Kreischer ist ein nachtaktiver und großer Vogel, welcher mit seinen bis zu 30 cm langen Krallen durchaus dazu in der Lage ist, einen muskulös gebauten Mann mit einem einzigen Angriff zu töten. Durch die Eigenschaft, ein Allesfresser zu sein, fallen auch Menschen in sein Beuteschema.

Das Gefieder des Vogels ist pechschwarz, wobei sich an der Unterseite des Vogels stellenweise weiße Federn befinden, welche durch das Alterswachstum immer häufiger auftreten. Bei den Vikingern ist es ein angesehener Schmuck, wenn die weißen Federn des Kreischer den Körper verziehern. Sie verkörpern die Weisheit und stehen für Stärke Der Schnabel ist stark gebogen und steinhart.

Die Federn der Kreischer weisen Regen ab und halten sehr warm. Dies ist ein Grund, weswegen die Vögel nur noch in geringen Zahlen existieren. Die Federn und das Machtsymbol, die ein toter Kreischer, also eine Trophäe, wiederspiegelt.

Lebensraum


Die gefährlichen Vögel leben in den höchsten Höhen der Welt. Nur für die Jagd begeben sie sich bis zum Boden herab. Tagsüber schläft der Kreischer bis zu 10 Stunden, meist auf der Krone eines Baumes, um vor eventuellen Gefahren sicher zu sein. An unerreichbaren Gipfeln nisten sie sich ein, um ein einsamens Leben führen zu können.

Jagd


Der von den Vikingern gefürchtete Vogel jagd hauptsächlich in der Nacht, denn nach Sonnenuntergang ist er so gut wie gar nicht sichtbar. Erblickt der Kreischer seine Beute, stürzt er sich im Sturzflug vom Himmel auf das Opfer herab. Kurz vor Erreichen des Opfers lässt der Vogel einen ohrenbetäubenden Schrei aus seinem Schnabel, welcher das Ziel für mehrere Sekunden perplex und für gewöhnlich unbewegbar macht. Durch die gute Tarnung in der Nacht erblickt man einen Kreischer erst in den letzten paar Sekunden vor einen Angriff, was es unmöglich macht, sich schnell genug zu verteidigen.

Oft werden junge Krieger mit Kreischer verglichen. Sie sollen die Zielgenauigkeit, die Furcht der Menschen und die Lust auf das Jagen eines Kreischer in sich einprägen.

Besonderheiten


Der Kreischer pflanzt sich fort, indem das Männchen während der Tageszeit seinen Samen im Flug auf ein Weibchen fallen lässt. Ist das Weibchen interessiert, reibt sie ihre intime Zone gegen das Sperma, um schwanger zu werden. Die frisch geschlüpften Vögel lernen innerhalb einer Woche das Fliegen und werden dann von ihrer Mutter alleine gelassen. Treffen sie Gleichaltrige, kämpfen diese vor Angst so lange, bis einer stirbt. Deswegen sind die meisten Kreischer Einzelgänger, doch kann es vorkommen, dass sich wenige dieser gefährlichen Vögel zusammen tun.

Die Vogelart kann eine ganze Woche lang ohne Nahrung oder Wasser überleben, bewegt sich über einen solchen Zeitraum aber auch nicht vom Fleck. Diese Fähigkeit kann für die Vögel bei einer Dürre oder Kälteperiode überlebenswichtig sein.

Kreischer vergessen niemals jemanden, der ihnen etwas angetan hat. Sie merken sich die Gesichtszüge, die Stimme und sogar den Geruch. Über die Jahre hinweg haben sie die Emotion Hass gegenüber die Vikinger entwickelt, da diese die Kreischer beinahe ausgerottet hätten.

Das Gefieder ist auf dem Markt sehr viel Geld wert. Es ist äußerst flauschig und hält selbst bei sehr äußerst kühlen Zeiten die Körper warm. Oft werden die Gefedern verwendet, um eine Art Schlafplatz oder Decke zu erschaffen. Die Federn halten ein Leben lang und versprühen einen angenehmen Duft, der fast allen Vikingern hilft, schnell und sorglos einzuschlafen.

Legenden


Die Legende besagt, dass der Kreischer bereits vor den ersten Menschen existiert hat. Der erste Vogel war angeblich über 10 Meter groß und ist nicht gealtert. Manche Legenden besagen, dass diese Kreatur noch immer existiert.

Erzählungen zu urteilen, hat der erste Kreischer vor vielen Monden gegen einen ebenso übergroßen Jarlbären gekämpft, um seine Position als erste und stärkste Kreatur zu behalten. Die zwei Geschöpfe kämpften 300 Tage und 300 Nächte lang, bis der Jarlbär bewegungslos zu Boden gegangen ist. Die letzten Worte des Kreischers waren:

"Lerne aus deiner Niederlage. Du kannst noch so groß und stark sein, du kannst noch so alt und weise werden, aber gegen eine Kreatur die seit Existenz der Welt existiert, die die Lüfte sowie den Boden beherrscht, wirst du niemals ankommen. Ich lasse dich leben, damit du der weiten Welt verkunden kannst, wie gütig ich bin und wie gefährlich ich sein kann. Macht mich zum neuen Gott dieser Welt."

Erzählungen zufolge haben die ersten Vikinger tatsächlich den ersten Kreischer angebetet und gaben ihm den Namen Yama (dt. Todesgott). Möglicherweise lebt er heute noch und bereitet sich für den nächsten Kampf gegen den größten aller Jarlbären vor.