Meæradlĕr

Aus B.E.A.R.D.S. Wiki
Dies ist die aktuellste Version dieser Seite. Sie hat keine bestätigte Version.
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Meæradlĕr gehört zur Familie der Greifervögel und ist an Küsten und küstennahen Inseln beheimatet.

Beschreibung

Der Meæradlĕr ist durch sein am Kopf, Hals, Rücken und Flügeln braun-grau sowie am Bauch weiß gefärbtes Federkleid, sowohl in der Luft als auch an seinem Nistplatz, nur schwer zu entdecken. Er hat einen axtscharfen, leicht nach vorne gekrümmten Schnabel und zwei mit je vier Krallen bestückte Greiffüße bei denen drei Krallen nach vorne gerichtet sind und die etwas kürzere Vierte nach hinten. Die Geräuschpalette der Meæradlĕr reicht von rhythmischen Rufreihen wie "ak ak ak" bei den Küken, die Hunger signalisieren und "klük klük rik rik" bei der Balz, bis zu einen lauten Kreischen, das zur Warnung vor Stürmen ausgestoßen wird. Der Meæradlĕr kann ein Größe von 85 bis 108 Zentimetern und eine Flügelspannweite von 195 bis 265 Zentimetern erreichen. Dabei sind die Weibchen mit 4,5 bis 8 Kilo und einer Flügellänge von 80 bis 99 Zentimetern im Mittel gut 20 Prozent größer und schwerer als die Männchen mit 3,6 bis 6,4 Kilo und einer Flügellänge von 64 bis 79 Zentimetern. Neben dem Größenunterschied kann man die Männchen und Weibchen daran unterscheiden, das die Männchen im Gegensatz zu den Weibchen am Stoß (den Schwanzfedern) noch zwei, ihrer halben Körperlänge entsprechenden, langen Federn haben.

Lebensraum und Nistplatz

Der natürliche Lebensraum des Meæradlĕrs sind die Klippen und Küsten von Skarnland und Eirnland sowie die kleineren, nahegelegenen Inseln vor den Küsten. Sein Nest baut der Meæradlĕr in die steilen Klippen, aber auch in küstennahe, hohe Bäume. Als Materialien für den Nestbau benutzt er kleinen Äste, Gras, altn Federn und Fell von kleineren Beutetieren.

Jagd und Beute

Zur Beute des Meæradlĕrs gehören überwiegend Fische von bis zu 2,5 Kilo Gewicht und Krabben. Aber in den kälteren Monaten, wenn die Meere mit Eis bedeckt sind, jagt er auch kleinere Vögel und Nagetiere. Bei der Jagd verlässt sich der Meæradlĕr vorwiegend auf seine hervorragenden Augen, mit denen er seine Beute aus großer Höhe beobachtet, und sich dann in einem steilen Sturzflug auf sie stürzt. Kurz bevor er über seiner Beute ist, streckt er seine scharfen Klauen nach vorne und packt sie im vorbeifliegen, wobei er die hintere Kralle in sein Opfer gräbt und mit den restlichen Krallen so fest unschließt und zudrückt dass es dadurch erstickt. Dabei stehen die Erfolgschanen, dass er sein Opfer verfehlt für Fische noch schlechter als für Andere, da er über Land kurz vor dem Boden abbremsen muss, während er bei Wasser einfach mit voller Geschwindigkeit eintaucht.

Balz, Brut und Aufzucht

Während der Balz bemalen sich die Männchen mit Hilfe allerlei Beeren und Früchten und umfliegen dann die Weibchen, so dass die beiden langen Federn am Stoß wie zwei Tanzbänder das Weibchen umkreisen. Zeigt das Weibchen Interesse an dem Männchen fängt es ihrerseits an das Männchen zu umkreisen und folgt ihm zu seinem Nest. Nach der Eiablage kümmert sich das Männchen um das Ausbrüten der ein bis drei Eier und das Weibchen ist in dieser Zeit mit der Jagd beschäftigt und bringt dem Männchen in regelmäßigen Abständen Futter. Nach ungefähr 45 Tagen schlüpfen die Küken und ab diesen Punkt wechseln sich die Eltern mit dem Jagen ab, bis nach etwa 90 weiteren Tagen die Küken soweit sind, dass sie die ersten längeren Flüge machen können und Flügge werden. Nach dem die Küken das Nest verlassen haben, trennen sich die Meæradlĕrpaare wieder.

Bedeutung für Wikinger

Unter den Wikingern gilt der Meæradlĕr als gutes Omen, da er bei Sichtung nach einer langen Fahrt signalisiert, dass es nicht mehr weit zum Heimathafen oder potenziellen Beutezug ist.

Zähmen

Mit viel Mühe und sehr viel Glück ist es einigen Schamanen und Seefahrern schon gelungen einen Meæradlĕr zu zähmen. Jedoch ist nicht viel über die Methoden zur Zähmung bekannt, nur so viel dass es sich wohl bei den entsprechenden Tieren um verwundete und sehr hungrige Exemplare gehandelt haben muss. Laut einigen Geschichten kann ein gezähmter Meæradlĕr auch trainiert werden, so dass er als Kundschafter eingesetzt werden kann oder sich auf einen Gegner stürzt und mit seinen Krallen versucht ihn abzulenken oder die Augen auszukratzen.