Mondschein

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Mondschein ist ein wildwachsendes, fleischfressendes Gestrüpp in Skarnland und dem Land der Freisen.

Allgemeines

Bei Mondschein, auch bekannt als Weißblatt oder in Skarnland als Alfas Tränen, handelt es sich um ein wildwachsendes, fleischfressendes Gestrüpp. Aufzufinden ist dies in Freisen und Teilen von Skarnland. Es ist giftig und hat verschiedene Nutzen für die Gemeinschaft und Alchemie. Der Name Mondschein stammt von der Reflektierung von Lichteinstrahlung auf die Blätter, sodass diese immerzu wie vom Mond beschienen scheinen. Mondschein ist ein Gestrüpp, dass kniehoch wächst. Die Pflanze ist in sich verworren, sodass sie schwer von Artgenossen zu trennen ist.

Biologischer Aufbau

Wurzeln

Mondschein hat flache, verflochtene Wurzeln, wodurch es schwer ist vom Erdreich zu trennen. Die Wurzeln sind hauptsächlich unter der Erde. Ein Viertel der Wurzeln erstreckt sich über dem Boden, um ihre Beute schneller zu verarbeiten.

Gewerk

Das Gewerk des Gestrüpps ist übersät mit sehr scharfen Dornen, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Die Dicke des Stammes liegt im Durchschnitt bei 2 Fingern Breite.

Blattwerk

Das Blattwerk erstreckt sich, wie ein Dach, dicht über dem Gestrüpp. Die Blätter haben die Größe von Füßen und die Form eines geometrischen Drachen. Diese Blätter sind mit kleinen Härchen gesäumt und die Ränder sind scharfkantig. Sie sondern ein durchsichtiges Sekret ab, dass jedoch bei Lichteinstrahlung weiß schimmert. An den Blattunterseiten finden sich Drüsen, die einen süßlichen Duft ausstoßen.

Hier eine Skizze des Blattes. Das Weiße auf dem Blatt soll das Sekret, das Braune die scharfen Kanten des Blattes darstellen. Es ist sehr gerne gesehen, falls sich ein besserer Künstler an die Zeichnung eines solchen Blattes annehme.

Blattsekret

Dieses Sekret ist die Hauptverteidigung der Pflanze. Die Substanz ist von öliger Konsistenz und enthält neurochemische Substanzen, die die Aktivität des Nervensystems teilweise blockieren und außerdem neue Verbindungen innerhalb des Gehirns des Lebewesens schlagen. Diese wirken abgeschwächt schon bei Hautkontakt, jedoch entfaltet das Sekret ihre volle Wirkung bei Eintritt in die Blutlaufbahn, was durch die Dornen und die scharfkantigen Blätter wahrscheinlich ist. Diese sorgt, abhängig des Betroffenen zu verschiedenen Reaktionen:

Kleintiere
Berührung
  • Schlaf innerhalb von einer halben Minute maximal
  • Tot durch Herzversagen nach 10 Minuten
in Blutbahn
  • sofortiger Tot durch Herzversagen
mittelgroße Tiere (von Katzen bis großen Hunden)
Berührung
  • Müdigkeit zu Schlaf in 5 Minuten
  • Desorientierung
In Blutbahn
  • Wie bei Berührung , bloß dass der Schlaf in 3 Minuten eintritt
  • Schwindel
  • Tot durch Herzversagen in 10 Minuten
große Tiere (Wildschweine und größer)
Berührung
  • wachsende Müdigkeit, Schlaf nach 10 – 30 Minuten
  • Desorientierung
In der Blutbahn
  • Wie bei Berührung, Eintritt des Schlafs in 5-7 Minuten
  • starke Desorientierung
  • Schwindel
  • Verfall in Koma nach 10 Minuten Schlaf
  • Tod nach 30 Minuten

Wirkung auf Menschen

Die Wirkung des Sekrets auf Menschen kann variieren. Die meisten berichten von Desorientierung, Schwindel, einem Gefühl schwerer Glieder bis zur Taubheit. Zudem wird von dem Drang des Schlafs nach kurzer Zeit erzählt. Ein komatöser Zustand ist nach ungefähr 10 Minuten festzustellen. Schon im Zustand des Schlafes sind die Glieder gefühllos, das Bewusstsein der Person jedoch höchst aktiv. In dieser Zeit durchlebt das Gehirn durch die temporären neuen Brücken im Gehirn willkürliche Ereignisse, wie das Schmecken von Farben, Sehen in anderen Spektren, Visionen und Träume bizarrer Art. Dieser Effekt hält nur bis kurz nach Wiedererlangung des Bewusstseins, da sich die Biochemie wieder in den ursprünglichen Zustand begibt.

Beuteschema

Mondschein sondert einen süßlichen Duft ab, um Tiere anzulocken. Diese laufen dadurch in das Mondscheingeflecht hinein. Dort kommen in Kontakt mit dem Blattwerk und werden durch die Dornen und Blätter aufgekratzt, wodurch das Gift in den Blutkreislauf gerät und sie nach kurzer Zeit diesem erliegen. Das Opfer geht zu Boden und wird mit der Zeit durch die Wurzeln zersetzt, wodurch sich die Pflanze ernährt. Durch die Verweseung entsteht ein süßlicher Geruch, der Aasfresser anlockt, welche zu weiteren Opfern werden.

Vorkommen

Die Pflanze kommt in Skarnland, sowie im Land der Freisen vor. Mondschein wächst auf Lichtungen von Wäldern in kalten bis gemäßigten Klimazonen.

Nutzen in der Gemeinschaft

Alchemie

In der Alchemie kann das weiße Sekret der Blätter genutzt werden, um Schlaftränke und Betäubungsmittel herzustellen, die nach Bedarf schnell oder schleichend wirken können.

Durch die neuen neurologischen Brücken, die das Sekret bildet, können in Kombination mit anderen Pflanzen und Beeren Visionstränke, die den Traumzustand des Schlafs in das Bewusstsein rufen, hergestellt werden. Diese halten, je nach Trank 5 – 10 Minuten an. Gegengifte für Mondschein können aus Heilkräutern und Beeren in Verbindung mit den Wurzeln der Pflanze gewonnen werden und sollten zeitnah verabreicht werden.

Brauerei

Sogar die Brauerei hat einen Nutzen für die Pflanze. Durch Abkochen des Sekrets zu einem gewissen Grad kann eine Flüssigkeit hergestellt werden, die sehr starkem Alkohol ähnelt. Diese wird nach ihrer Herkunft als „Mondschein“ bezeichnet. Sofern das Abkochen jedoch zu früh oder zu spät beendet wird, ist das Gebräu zwar stark alkoholisch, kann aber auch zu Blindheit führen, weshalb nur ein Braumeister „Mondschein“ herstellen sollte.

Befestigung

Sofern man Blätter und Wurzeln entfernt, kann man man das Gestrüpp gut als Wallverstärkung nutzen. Durch das feste, störrische Gewerk und ihre messerscharfen Dornen kann es davor schützen, dass Wälle erklommen werden. Getrocknet kann man es auch auf dem Boden verteilen. Bei mittelmäßiger Belastung zerberstet das getrocknete Gestrüpp, sodass neben den bereits vorhandenen Dornen nun auch Holzsplitter entstehen. Damit kann man beispielsweise gut Zugänge absichern, da Angreifer, die auf getrocknetes Mondschein treten, vorübergehend nicht weiterlaufen können, da sie bewegungsunfähig sind.