Olycka thrall

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Olycka Thrall ( alteirenländisch: "glückloser Knecht"; fälschlicherweise "öliger Troll"; ehemals Tjornholme) ist die östlichste Ansiedlung im Skarnland und eine der wenigen größeren Dörfer. Die Hafenstadt ist besonders bekannt durch ihren florierenden Handel mit Sklaven, unfreien Knechten und Söldnern, aufgrund dessen genießt sie einen zweifelhaften Ruf im ganzen Skarnland und Eirenland. Amtierender Jarl ist Tjorne "der Sechste".

Geschichte von Olycka Thrall

Die Stadt Olycka Thrall mit samt ihrer wirtschaftliche Ausrichtung besteht erst seit wenigen Jahrzehnten. Begründet wurde sie von Jarl Tjorne "dem Vierten" vor 187 Sonnenwenden und 3 Mondwenden. Das, damals noch unter den Namen "Tjornholme" bekannte Dorf, bestand laut Erzählungen und urkundlicher Überlieferung aus 5 einfachen Ströhütten, wobei eine davon leer stand und die zweite lediglich als Hühnerstahl fungierte.

Frühste Ansiedlung durch Tjorne

Erste Bebauung konnten , bei Rückdatierung der Ahnentafel der Tjorne , vor circa 400 bis 435 Sonnenwenden mutmaßlich von Tjorne "dem Frühsten" erbaut worden sein. Tjorne "der Frühste" entstammte aus dem nahegelegt Handeldorf Kværr. Dort genoss er eine ehrliche und tugendhafte Erziehung zum Handelsmann und Kaufmann. Den Junge Tjorne "der Frühste" packte schnell die Lust am Reisen und das Interesse am Unbekannten, so verließ er wahrscheinlich sein Heimatdorf kurz nach dem Erreichen des Erwachsenenalters, um das Dorf Tjornholm östlich von Kværr zu gründen. Eine lange Zeit bestand diese erste Ansiedlung lediglich aus einer kleinen Hütte, einem Anlegesteg und vermutlich einem Schaukelstuhl auf der Terasse* (Quellennachweis fehlerhaft). Eine klare Einwohnerzahl lässt sich nicht zurückverfolgen, lässt aber Schlüsse zu, dass es sich um Tjorne "dem Frühsten", seiner Frau und seinen Kindern handeln könnte.

Später Ausbau und erste urkundliche Erwähnung

Die erste wichtige Erweiterungsphase erfolge vor 390 Sonnenwenden, diese erfolgte als der Erstgeborene von Tjorne "dem Frühsten" Tjorne "der Spätere" fälschlicherweise des Ehebruchs bezichtigt wurde und von seinem Heimatsort Kværr vertrieben wurde. Tjorne " der Spätere" ließ sich in seinem Geburtsort Tjornholm nieder und fügte dem Dorf eine weitere Strohhütte hinzu. Dieser Vorfall ging in die Annalen des Dorfes Tjornholme und später in Olycka Thrall als "Kværr-Verweise" ein. Erst nach dem Ableben des Tjorne "Des Frühsten" könnte der Vorfall bereinigt werden. Als sich herausstellte , dass es sich tatsächlich um Tjorne " dem Anderen" , Bruder von Tjorne "dem Späteren" handelte. So wurde Tjorne " der Andere" ebenfalls aus Kværr verwiesen und ließ sich in Tjornholme nieder. Bis heute kann man das ehemalige " kværre Tor" im Jarlspalast von Olycka Thrall bestaunen, welches von Tjorne " dem Späteren" als Reaktion des "Kværr-Verweise"mit: "Ihr seih' echt Quer im Køppe, euer Tjorne" beschriftet und kurze Zeit später entwendet wurde. Ebendieses "kværre Tor" wurde als letzte Bitte von Tjorne " dem Späteren" an seinen Sterbebett urkundlich an Tjornholme beschenkt und mit dem kværrer Stadtsiegel versehen. Diese Beschenkung ist die Erste Nennung Tjornholmes in einem urkundlichen Dokument außerhalb von Tjornholme selbst.

zweite Erweiterungsphase und erster Seehandel

Die zweite Erweiterungsphase von Tjornholme fand vor circa 370 bis 355 Sonnenwenden statt, als Tjorne "der Spätere" nach seinem Tod das Dorf Tjornholme seinen Sohn Tjorne "der Erste" und seiner Tochter Tjarna "von Tjornholme" vererbte. Wie ihr Vater und dessen Vater genoßen beide eine Ausbildung im Wirtschafts- und Handelswesen. Bereits Tjorne "der Frühe" erkannte das Potenial von Tjornholme, so bauten Tjarna und Tjorne "der Erste" Tjornholme von einer einfachen Fischersiedlung mit Anlegestelle zu einer kleinen Handelsmission im SkøIhrschen Stil aus. Es folgte Landhandel aus Rinström, Tasken und später auch Køppen. Außerdem liefen hier häufig Skarnlänidische, Erinländische Handelsschiffe zum Handeln oder skarnländische Plünderfahrer an, um letztes Mal Vorräte aufzustocken. Im Laufe der Jahre wurde die Siedlung um eine Methalle für Seefahrer und Reisende ergänzt, ein Kornspeicher wurde errichtet, 3 Stege angebaut, ein Stall für Lasttiere, sowie weitere 2 Langhäuser zum Bewohnen. Die Bevölkerung wird auf circa 80 Männer und Frauen geschätzt. Das Erste eigene Handelsschiff von Tjornholme die "Tjolnie" lief vor genau 356 Sonnenwenden und 4 1/2 Mondenwenden zur Jungfernfahrt mit Kapitain Tjorne "dem Ersten" , besser bekannt unter Tjorne "der Erste als Seefahrer" nach Eirenland aus.

Handelskrieg und Untergang

In Anbetracht des florierenden See-, Landhandels zwischen Tjornholme und skarnländischer oder eirenländischen Händlern, gab besonders in der Zeit vor 359 bis 315 Sonnenwenden Zwist zwischen den Verschiedenen Handelsverbänden auf Skølhræ und im Innenland. Vermehrte Banditen-, und Freibeuterüberfalle düngten den Handel nach Tjornholme aus, Waren blieben langsam aus, Seefahrer könnten nunmehr kaum versorgt werden, Handelspartner zogen sich wegen zu hoher Überfallgefar zurück. Der letzte Verblieben Tjorne "nur der Zweite" setzte sich vor 312 Sonnenwenden und 3 Mondwenden nach Eirenland ab.

Tjornholme unter Wændfried

Im Zeitraum vor 312 bis vor 192 Sonnenwenden herrschte die Familie Wændfried über Tjornholme. Zeitzeugen berichten über eine Verwahrlosung des Dorfes, einen massiven Rückbau der Bebauung , lediglich der Brauch "Tshus Sørgn" bestand den Lauf der Jahre.

Neubebauung und Umbenennung

Vor 187 Sonnenwenden kehrte Tjorne "der Vierte" zum Skarnenland zurück. Über Tjorne "dem Vierten" ist wenig bekannt, außer das er eine vornehmliche Ausbildung zum eirenländischen Kaufmanns genoss. Durch strategisches Geschick und guten wirtschaftlichen Beziehungen wuchs Tjornholme zu einer der wirtschaftlich stärksten Siedlungen im ganzen Skarnland. Die "antike Altstadt" wurde im Verlauf der Bebauung abgerissen und wich dem palastähnlichen Langhauses des Jarls. Reste des ehemaligen Langhauses, welches einst von Tjorne "der Frühste" errichtet wurde, kann man in eben Diesen bestaunen. Im Zuge des anwachsenden Fernhandels mit eirenländischen Händlern, der eirlandischen Vergangenheit des damaligen Jarls und einer eirlandisch geprägten Baukunst, entschied Jarl Tjorne "der Vierte" die Umbennennung Tjornholme in "Olycka Thrall". Viele Skarnländer sahen Dies mit kritischen Blick, immerhin befindet sick Olycka Thrall, ehemals Tjormholme, auf wertvollen skarnländischen Land, besonders traditionellere Skarnländer sehen es als Verrat an ihren Bräuchen, Kultur oder Ahnen. Auch wird Olycka Thrall , speziell von skarnländischer Perspektive als "eirenländische Enklave" bezeichnet, obgleich nur die gebildetesten des Volkes dies tatsächlich verstehen oder aussprechen können.

Bevölkerung

ethnische Zusammensetzung

Die Bevölkerung von Olycka Thrall wurde nach der letzten Volkszählung auf 1196 Menschen datiert, auf 745 Männer bei 276 Skølhren( 12 davon Unfreie, 2 als Söldner), 289 ethnische Eirnländer(180 davon Unfreie, 56 als Söldner) und 180 andere ethnische Skarnländer ( 60 davon Unfreie, 78 als Söldner). Bei 451 Frauen auf 289 SkøIhren ( 3 davon Unfreie, 0 als Söldner) 79 ethnische Eirnländer ( 12 davon Unfreie, 23 als Söldner) und 83 anderen ethnischen Skarnländern (5 davon Unfreie, 34 als Söldner). Dabei lebt nicht die komplette Bevölkerung in Olycka Thrall, verpachtete Unfreie oder Söldner, Besatzung Olycka Thrallischer Handelschiffe und Handelsmissionen im Ausland werden , sofern Olycka Thrall als angestammter Wohnsitz verbleibt als Bevölkerung in der Bevölkerungskartei geführt.

Bildungsstand

Die Bevölkerung von Olycka Thrall ist, in Hinblick auf das restliche Skarnland, gebildeter. Sofern das Geld stimmt, kann jeder Anwohner die örtliche Schule besuchen. Alter, Herkunft oder Geschlecht sind dabei keine Hindernisse, sofern es um einen Bürger/in von Olycka Thrall handelt. Momentan angebotene Bildungsgänge sind: Grundlagen der Runenschrift, Grundlagen der Mathematik, Grundlagen des Kämpfens(von der Pike auf), Grundlagen der Kräuterlehre , Grundlagen der Handwerkskunst. Fortgeschrittene Bildungsgänge wären: Fortbildung im Handelsgeschick, Fortbildung zum Kampf(taktische Manöver, Aufstellung und Motivation, erweiterte Ausbildung an verschiedenen Waffengattungen und im waffenlosen Kampf, Fortbildung der Medizin und Tinkturenlehre, Fortbildung schamanischer Künste, Ausbildung Schiffsbaukünste, Ausbildung Schmiedekünste. Die höchsten Abschlüsse sind: Kaufmann, Schmiedemeister, Schiffsbaumeister, Medizinmann und Bornegeweihter. Nur sehr wenige Lehrlinge erreichen den höhsten militärischen Abschluss zum Huscarl, welcher in Olycka thrall nicht nur aus einer jahrelangen, extrem körperlich belastenden Ausbildung besteht, sondern auch in geistesbildenden Künsten wie Lesen und Schreiben. Diesem Umstand geschuldet entscheiden sich viele gescheiterte Kriegsknechte zur Söldnerei oder als Sklavenmeister auf einer der vielen Handelsschiffe ihr Leben zu fristen.

wichtige Gebäude

Thrallmarkt

Der Thrallmarkt ("Sklavenmarkt") im Südosten der Stadt ist zentraler Bereich der vielen Handelreisenden und Winkinger aus Eirenland und Skarnland.

Schule

Ein wohl sehr selten anzutreffendes Gebäude, besonders im Skarnland. Im Gegensatz zu einer einzigen reinen akademischen Einrichtung, wie öfters im Eirenland anzutreffen. Besteht die Schule aus drei untereinander unabhängigen Langhäusern. Aus einem militärischen Schulgebäude, welche direkt an einer Methalle angeschlossen ist, einem "akademischen" Schulgebäude im eirenlandischen Baustil am Marktplatz und einer Schulungseinrichtung für skarnlandischen Brauchtum beim Bornetempel.

örtliche Bräuche

Tshus Sørgn

Das Tshus Sørgn(oder auch "Tschüss Sorgen" manchmal auch "Wiedersehen sagen") ist ein alter Brauch, welcher im ganzen Skarnland bekannt ist. Es gibt dabei keine festgeschriebenen Regeln, es ist von Reisenden zu Reisenen anders. Meistens hingeben handelt es sich um das letzte große Saufgelage an Land bevor man in See sticht. Andere häufig vorkommende Riten sind eine ordentliche Prügelei mit eingelegten Fischen, dreimal auf Holz klopfen, skarnländische Erde küssen, eine anständige Borneweihung oder Weitpissen. Den Brauch kann man sowohl beim Verlassen als auch bei der Ankunft im Skarnland feiern.