Regendrosken

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Amateurzeichnung einer Regendroske

Wie der Überlebensratgeber eines jeden Reisenden ihn ermahnt, welche Gebiete er zu meiden hat, um nicht als Raubtierfutter zu enden, so weiß er, dass er stets den Waffenarm ans Heft legen muss, wenn er in einen Regenschauer gerät oder seine Route ihn durch feuchte Moraste und dergleichen führt. Denn ein Jäger mag es besonders nass: die Regendroske. Dieses etwa rattengroße Insekt ist fast ausschließlich bei Regen auf der Jagd nach unachtsamer Beute. Dank seiner wasserabweisenden Flügel kann es selbst im stärksten Regenschauer zuschlagen und seinen gefürchteten Stich landen.

Merkmale

Regendrosken sind etwa rattengroße Fluginsekten, die an eine Kreuzung aus Stechmücke und Motte erinnern. Die auffälligsten Merkmale sind der lange mit Sägezähnen bestückte Rüssel, der einem mit türkis schimmernden Facettenaugen bestückten Kopf entspringt, welcher in einen haarigen Rumpf übergeht, aus dem sich zwei große Flügelpaare erstrecken. Der Rumpf mündet in ein schmales Abdomen, aus dem ein langer, jadeartig glänzender Stachel ragt, welcher fast die Länge des Abdomen erreicht. Die Regendroske krabbelt auf sechs langen, dürren Beinchen. Auch scheint es sich um das einzige Insekt mit Bartwuchs zu handeln.

Gift und Jagdverhalten

Das Gift der Regendroske übersensibilisiert die Haut und die Rezeptoren seines Opfers, sodass jede noch so kleine Berührung als unerträglicher Schmerz wahrgenommen wird. Ein einzelner Wassertropfen auf nackte Haut wird zu einem Tropfen weiß glühenden, flüssigen Metalls. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb Regendrosken bevorzugt bei starkem Regen jagen, welcher sich unter dem Einfluss von Regendroskengift in ein unvorstellbares Schmerzgewitter verwandelt.

Mit jedem Stich werden rund 3 Milligramm Gift abgegeben. Ein ausgewachsener Mensch steht durchschnittlich etwa 12 Stunden unter dessen Einfluss, bevor er es abgebaut hat.

Das vor Schmerzen ohnmächtig gewordene Opfer wird schließlich in sägezahnrüsselgerechten Häppchen verzehrt.

Gefährdung

Regendrosken werden aufgrund ihrer Flügel und ihres Giftes gejagt. Aus ihren Flügeln werden wasserabweisende Umhänge und Segel hergestellt, das Gift wird bevorzugt von Folterknechten verwendet, um mit minimalem Aufwand maximale Ergebnisse zu erzielen, wenn Vogelfedern sich plötzlich in weißglühende Nägel verwandeln.