Runenstøin

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Grundlegendes

Runenstøin ist eine auf Skarnland beheimatete Pflanzenart. Dieser mannshohe Strauch, der vor allem in Mooren und nebligen Gefilden vorkommt, verdankt seinen Namen den etwa apfelgroßen, harten, grauen Knospen, von denen jede Pflanze 15 bis 20 Stück besitzt.


Merkmale

Die Blätter des Runenstøin sind grün-gelblich, etwa 15cm lang, röhrenförmig und besitzen kleine Löcher an den Seiten. Wenn eine Windböe durch den Strauch fegt, ist dadurch oft ein leises Wispern zu hören. Die grauen Knospen sind aus hornähnlichem Material und so wie der Rest der Pflanze ungenießbar. Die Knospen sind fest mit den Ästen verankert und verbleiben an der Pflanze, bis diese eingeht. Sie sondern über eine kleine Öffnung an der Unterseite die übelriechenden gelben Pollen des Runenstøin ab, die sich dann mit dem Wind verteilen.


Bedeutung für die Skarnländer

Runenstøin ist tief in der Skarnländer Mythologie verankert. Die Pflanze gilt als verflucht und als Zeichen der Krankheit. Schnitzt man einen Namen zusammen mit einem Leid auf die Knospe eines Runenstøin, so wird derjenige dieses Leid erfahren. Der Fluch kann nur aufgehoben werden, wenn die Knospe vom Strauch entfernt wird. Viele sind mit dem abergläubischen Gedanken, verflucht zu sein, in die Moore gegangen um ihren Runenstøin zu suchen und nicht zurück gekehrt. Für Schamanen stellt der Runenstøin eine einfache Methode da, um leichtgläubiges Volk zu lenken.


Trivia

Man sagt, das Jarl Nørø der Brenzlige von einem Runenstøin-Fluch in den Wahnsinn getrieben wurde, woraufhin er sein gesamtes Dorf niederbrannte.

„Dann werd ich mal meinen Runenstøin suchen“ ist ein geläufiges Sprichwort unter Skarnländern, denen öfter mal etwas misslingt.