Schwarzveilchen

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Das Schwarzveilchen, auch Vinnirssproß genannt, ist eine selten vorkommende, kostbare Pflanze aus Skarnland.

Aussehen und Nutzen

Ihre schwarzen Blüten sind von orangenen und weißen Äderchen durchzogen, sie verströmt einen angenehmen, süßlichen Duft und ist hauptsächlich an schattigen Höhleneingängen zu finden. Die Pflanze ist vor allem bei Giftmischern und Alchemisten (Mit mehr oder weniger zwielichtigen Absichten) beliebt, da der Saft aus ihren Blättern stark lähmende Eigenschaften besitzt und schon in geringer Dosierung einen sofortigen Herzstillstand herbeiführt, sie findet aber auch unter den Großwildjägern des Landes ihre Anhänger, die ihre Pfeile oder Klingen in eine verdünnte Version des Saftes tunken, um ihre Beute zu betäuben.

Auch unter Shamanen ist das Schwarzveilchen geschätzt, da aus der Wurzel ein stark brennbarer Sud gewonnen werden kann, der dem Feuer eine eigentümliche, grünliche Farbe verleiht. Der Rauch, der dabei entsteht, benebelt die Sinne und öffnet der Legende nach den Geist für die Stimme der Natur, er führt bei zu starkem Genuss jedoch auch zu Nebenwirkungen wie Amnesie, Schwindelanfällen und Erbrechen.

Einige wenige Stämme auf Skarnland nutzen die lähmenden Eigenschaften der Blüte auch für ein besonderes Ritual, um Chavo, dem Gott der Krieger, um seinen Segen zu bitten. Dabei nimmt meistens der stärkste Krieger des Stammes den Saft der Blüte mit Bier vermischt zu sich und in der Anschließenden Phase der Lähmung ritzen die Weisen uralte Runen und Schriftzeichen in die Haut des Kämpfers, die ihm mehr Kraft und Ausdauer sowie Schutz vor Verletzungen verleihen sollen. Sollte ein Krieger diese Prozedur nicht überleben, gilt dies als Zeichen, dass der Stamm die Götter erzürnt hat, was naturgemäß zu einer Unmenge an Opfergaben führt, um den Zorn der Götter wieder zu besänftigen.

Legende

Der Legende nach pflanzte Vinnir, der Gott des Bösen, den ersten Ableger dieser Pflanze auf Skarnland, um den Menschen einen Streich zu spielen und sie mit dem anregenden Duft dazu zu verleiten, die Pflanze zu kosten. Als Borne von dieser Pflanze erfuhr, war es schon zu spät, das Gewächs wieder auszulöschen. Stattdessen verlieh er den Menschen die Möglichkeit, dem Gift der Blüte zu widerstehen, sollte es sich bei ihnen um wahre Kämpfer handeln. Daher gilt es als gutes Omen, den Verzehr der Pflanzensäfte zu überleben, denn es gilt als Zeichen, dass die Person das Böse und Finstere in sich bezwungen hat.