Skovørn

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Der Skovørn (dän., skov = Wald, ørn = Adler) oder Tullørn, umgangssprachlich auch Svingdefugl ist ein Adler, der vor allem im Tullhorst lebt.

Aussehen und Name

Der Skovørn hat ein dunkelbraunes Gefieder, wodurch er im Nadel-Eichen-Wald nicht weiter auffällt. Die Weibchen haben zudem hellbraune Akzente, da der bevorzugte Brutplatz am Boden in der Nähe der Lehmvorkommen ist. Die Eier sind wie auch die federlosen Jungtiere lehmbraun.

Unklar ist, ob der Name aufgrund der Ähnlichkeit des Gefieders zum Tullhorst entstanden ist oder weil der Skovørn vor allem dort auftritt.

Eine Besonderheit weist der Schnabel auf. Dieser ist nicht nach unten gekrümmt, sondern leicht nach oben. Ob dadurch ein jagdtechnischer Vorteil entsteht ist bisher ungeklärt. Des Weiteren ist der Skovørn für einen Adler recht klein. Er weist eine Flügelspanne von ca. 50cm bei den Männchen und ca. 75cm bei den Weibchen auf.

Lebensraum und Nahrung

Anders als viele Adler wartet der Skovørn in Bodennähe auf seine Beute. Er zieht, für einen Adler relativ ungewöhnlich, die Tiefen des Waldes vor und meidet Berghänge. Er hat keine direkten Fressfeinde, aufgrund seiner geringen Größe wird er jedoch von anderen Adlern abgedrängt und meidet ihre Lebensräume. Bevorzugte Reviere sind deshalb Wasserstellen, wie der Weiher Skaldmær. Dort greift sich der Skovørn vor allem Insekten, aber auch Frösche.

Probleme bereiten hierbei die Hruta-Frösche, die dem Skovørn den wenig schmeichelhaften Beinamen Svingdefugl, was soviel wie Torkelnder Vogel bedeutet, einbrachten. Der Frosch ist für seine halluzinogene Wirkung bekannt und sorgt dafür, dass der Skovørn ellipsenartige Bahnen fliegt oder am Waldboden entlangschlingert, gelegentlich kommt es zu Abstürzen, auch Skovørnfallen genannt. Bei männlichen Adlern steigt außerdem der Paarungsdrang. Auf Jungtiere scheint das Sekret des Frosches keinerlei Einfluss zu nehmen.

Triviales

Skovørnfallen

Als Skovørnfallen wird der kometenhafte Fall der Tullhorstadler genannt, welcher unter Einfluss des Hruta-Frosches geschieht. Dies geschieht vor allem während der Laichzeit dieser Frösche, da sie sich gehäuft am Weiher aufhalten. Ein besonders schlimmer Fall ist den Bewohnern von Skalme unter dem Namen Svingdefuglulykke (beudeutet in etwa Tulladlerunglück) in Erinnerung geblieben. Hierbei starben drei Bewohner des Dorfes; vier weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Über zwei Dutzend Nutz- oder Haustiere starben oder mussten aufgrund der Verletzungen getötet werden. Dieser Vorfall sorgte dafür, dass der Skovørn nicht mehr das offizielle Wappentier von Skalme ist.

Sprachgebrauch

Der Skovørn ist im Sprachgebrauch eher negativ konnotiert. So wünscht man verfeindeten Völkern gerne einen Skovørnbyge (byge dän. für Schauer); einzelnen Personen einen Skovørnslag (slag dän. für Schlag). Geläufig sind auch die Redewendungen Da hast du aber einen Skovørn abgeschossen oder Bei dir scheint der Skovørn ausgeflogen zu sein.