Steinbiber

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Steinbiber sind Bewohner felsiger Regionen und daher am ehesten in der Nähe von Bergen bzw. Gebirgszügen anzutreffen, wo sie mit Hilfe ihrer mächtigen Zähne und Kiefer Bauten im Fels anlegen. Trotz ihres Namens haben sie wenig mit gewöhnlichen Nagetieren gemein und sind wahrscheinlich auch nicht mit diesen verwandt. Sie bilden vielmehr eine eigene Gattung, von der erfahrene Tierkundler vermuten, dass sie keine heute existierende Verwandten hat.

Merkmale

Steinbiber erreichen eine Schulterhöhe zwischen 1,5 und 2 Metern und eine Körperlänge von 4 bis 5 Metern bei einem Gewicht von 4 bis 5 Tonnen. Männchen und Weibchen sind von ähnlicher Größe und Gewicht und auf den ersten Blick schwer voneinander zu unterscheiden. Ihnen gemein ist ein tonnenförmiger, gedrungener Körperbau ohne Schwanz und im Verhältnis zum Körper kurze, aber kräftige Beine mit mächtigen Krallen. Statt mit Fell ist ihr Körper dicht mit dunkelgrauen Schuppenplatten bedeckt, die eine Dicke von bis zu 2 Zentimetern erreichen können und den Körper gegen die meisten Waffen unverwundbar macht. Der massige Schädel ist von durchschnittlich etwas mehr als einem Meter Länge, mit kräftigem Knochenbau und kleinen Augen sowie mächtigen Kaumuskeln. Die Zähne des Steinbibers wachsen ihr ganzes Leben lang und sind einzigartig. Sie bestehen aus extrem hartem Schmelz; stark genug, um alles, außer dem härtesten Gestein zu zerbeißen und zu zermahlen. Durch Aneinanderreiben hält ein Steibiber ihre Kanten stets scharf. Insbesondere die vier riesigen, fast einen halben Meter langen Schneidezähne sind bemerkenswert.

Lebensweise

Über die Lebensweise der Steinbiber ist recht wenig bekannt. Die Tiere leben sehr versteckt in kleinen Gruppen. Zudem sind sie außerordentlich wehrhaft. Ein Eindringen in ihren Bau, den man leicht mit einer natürlichen Höhle verwechseln kann, nehmen sie sehr übel. Bekannt ist, dass sie sich wohl von Pilzen, Flechten und anderen Gewächsen ernähren, die in und um ihrer Höhle wachsen. Stein oder Mineralien scheinen ebenfalls eine wichtige Rolle in ihrer Ernährung zu spielen. Sie kleiden ihre Wohnhöhle mit Pflanzenmaterial aus, das sie regelmäßig erneuern. Zudem scheinen sie glänzende Dinge zu mögen und horten daher unter anderem Edelsteine und Erze. Der einzige natürliche Feind, den ein ausgewachsener Steinbiber fürchten muss, ist der Kluftschleicher.


Verwendung durch Menschen

Die Schneidezähne des Steinbibers können für extrem robuste Werkzeuge oder Waffen verwendet werden. Ihre Bearbeitung ist aufgrund ihrer Härte jedoch schwierig und erfordert einen erfahrenen Handwerker. Aus den Schuppenplatten können Rüstungen und Werkzeuge hergestellt werden.