Tatzelwyrm

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Aussehen:

Ein Tatzelwyrm ist eine große, vierbeinige Echse deren Schuppen olivgrün mit schwarzen Streifen gefärbt sind. Tatzelwyrmer gehören zu der sexualdimorphen Spezies. Während das Männchen eine Länge von höchstens drei Metern und ein Gewicht von etwa hundertachtzig Kilogramm erreicht wird das Weibchen mitunter über fünfeinhalb Meter lang und kann fast eine Tonne schwer werden. Das Männchen ist hierbei normalerweise eher leicht gebaut und zeichnet sich durch einen kleinen Kopf mit länglicher Scnauze aus. Das Weibchen hingegen ist ungleich widerstandsfähiger aufgebaut, mit großem Kopf und breitem Maul. Auch sind die Muskel- und Knochendichte beim Weibchen erheblich größer als beim Männchen, was für einen insgesamt wesentlich größeren Rumpf mit stärkeren Extremitäten sorgt.
Ebenso ist der Verdauungsapparat des Weibchens mit zusätzlichen Drüsen und einer, auf den ersten Blick, überflüssigen muskulösen zweiten Speiseröhre versehen. Diese Änderungen ermöglichen es dem Tier eine besonders ätzende, scharf stinkende Magensäure zu erzeugen und diese über die zweite Speiseröhre in einen Giftbeutel hinter der Rachenwand zu leiten. Beide Geschlechter verfügen über eine Reihe spitzer, dreieckiger Zähne, ihre Vorderbeine münden in eher plumpe Greifhände die jedoch mit scharfen Krallen ausgestattet sind.


Verhalten:

Tatzelwyrmer leben in Wäldern, Berggebieten und selten auch in Sümpfen. Sie bewohnen entweder natürliche Höhlen, oder graben selbst flache Tunnel in den Erdboden. In der direkten Umgebung dieser Wohnhölen verhalten sich die Tiere äußerst territorial, geben sich aber meistens damit zufrieden die Eindringlinge zu verjagen.
Außerhalb ihrer Höhlen geht aber wenig Gefahr von den Tieren aus, es handelt sich um Aasfresser die nur sehr selten auf der Jagd sind. Sollte ein Tatzelwyrm jedoch kein Aas finden können, so jagd das Tier so gut wie alles das es überwältigen kann (im Falle eines ausgewachsenen Weibchens betrifft das jedoch praktisch die gesamte Fauna). Tatzelwyrmer sind Nachtaktiv und sieht bei nahezu völliger Dunkelheit noch immer sehr gut. Sein scharfer Geruchssinn erleichtert ihm das Aufspüren von Nahrung und die Orientierung in seiner Umgebung, denn beide Geschlechter sind fast völlig taub.

Wird ein Tatzelwurm provoziert, so versucht er sein Gegenüber zunächst mittels Fauchen und Drohgebärden einzuschüchtern, sollte dies nicht gelingen so greift das Tier mit Krallen, Zähnen und dem muskulösen Schwanz an, das Weibchen kann zusätzlich die Säure in ihrem Giftbeutel über Drüsen versprühen. Das Resultat ist eine Wolke aus ätzender Magensäure, die zu hässlichen Verätzungen und großen Schmerzen beim Opfer führt. An der Luft verliert die Säure jedoch schnell ihre Wirkung, weshalb die Opfer selten an den Verätzungen sterben.

Der Kontakt zu Menschen bleibt meistens aus, gelegentlich gibt es jedoch Aufeinandertreffen, entweder im Lebensraum des Tieres, die jedoch nur bei ausgehungerten Exemplaren gefährlich wird, oder in der Nähe von Dörfern und Kleinstädten. Gelegentlich werden die Tiere durch den Geruch von Begräbnisstätten, Schlachtfeldern oder Metzgereien angelockt und errichten in der Nähe ihre Höhle, ein solcher Tatzelwyrm wird zu einer Gefahr für Mensch und Tier, da er häufig bei der nächtlichen Nahrungsuche auf Menschen trifft, Gräber öffnet, Nahrungsspeicher aufbricht oder Abfälle durchwühlt. Durch die Nähe zum Menschen stehen solche Tiere oft unter Stress, da sie ungewöhnlich oft ihre Höhle bedroht sehen, ein solcher Tatzelwyrm wird meistens binnen kurzer Zeit äußerst aggressiv und wird Menschen auch unprovoziert angreifen.


Vorkommen:

Der Tatzelwyrm ist auf dem Festland beheimatet, die Tiere sind dabei von Kälte und Hitze gleichermaßen unberührt und fast ausschließlich durch das Vorkommen von Aas in ihrem Lebensraum begrenzt. Es ist wahrscheinlich dem Aufkommen anderer Raubtiere und Aasfresser geschuldet das die große Echse Gebirgsränder und Wälder als Lebensraum eher offenen Gebieten (Steppen, Ebenen, Tundra, etc.) vorzieht.