Thore Fjøllard

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Der taube Thore Fjøllard ist der Wirt und Errichter des Gasthauses zum heulenden Hang, das er seit über 10 Jahren mit geringem Erfolg führt. Er ist ein ehemaliger Alpinist, der von einer misslungenen Besteigung der Sirenenspitze taub und ein bisschen verrückt zurückkehrte.

Geschichte

Ursprünglich stammte Thore aus einer ganz anderen Ecke des Skarnlandes. Wer mit den Bewohnern seines ehemaligen Heimatdorfes spricht, erfährt schnell, dass Thore schon früher ein bisschen durchgeknallt war. Diese Behauptung kann man durch die Tatsache bestätigt sehen, dass Thore den weiten Weg zur Sirenenspitze auf sich nahm, um sich als Erstbesteiger unsterblich zu machen. Obwohl er ein fähiger Kletterer war, war seine Unternehmung natürlich zum Scheitern verurteilt; anders als andere Bergsteiger, die meist schnell einsahen, dass sie vor den steilen Wänden und dem mit jedem Meter anschwillenden Heulen der Sirenenspitze kapitulieren mussten, zeigte Thore Fjøllard mehr Durchhaltevermögen. So kam es, dass er mit seinen Pickeln im Fels an der Südwand des Berges hing, als ein gewaltiger Sturm aufzog. Dieser Sturm hinderte Thore nicht nur daran, einen Fuß berg- oder talwärts zu setzen, sondern erzeugte auch ein grässliches Kreischen der Sirenenspitze, dass in den Ohren Thores um so lauter erschallte, da er sich schon nah am Gipfel befand. Länger als einen halben Tag dauerte Thores Martyrium, der bei dem Wind nicht wagte, seine Position zu verändern. Als sich das Wetter einigermaßen beruhigt hatte, war Thore schlau genug, so schnell wie möglich abwärts zu kraxeln, und als er am Fuße des Berges ankam, war er ein anderer Mann.

Seine Zeit am Hang hatte ihn nicht nur sein Gehör gekostet, sondern ihn auch geistig angeknackst. So stimmt es nicht, dass er nichts mehr hörte - ganz deutlich sprach eine säuselnde, unwiderstehliche Stimme zu ihm, und befahl ihm, an Ort und Stelle ein Gasthaus zu errichten, das Gasthaus zum heulenden Hang. Fügsam gehorchte Thore, fällte Bäume, sägte sie zurecht, und baute das Gasthaus ganz nach den Vorstellungen seiner Geisteskrankheit. Und in Anbetracht der Tatsache dass er solches nie erlernt hatte, tat er das mit beeindruckender Selbstverständlichkeit. Als ein Jägersmann ausgeschickt wurde, um nach Thore Fjøllards Verbleib zu schauen, traf er diesen bereits als stolzen Besitzer einer frisch gebauten Wirtsstube an.

Eigenschaften und Merkmale

Einst war Thore ein schneidiger, muskulöser Bergsteiger. Doch sein neuer Beruf und zu viel vom eigenen Bier haben ihm mit der Zeit einen prallen Bauch und eine suboptimale körperliche Verfassung beschert. Dennoch hält er sich in Schuss und hat ein sehr gepflegtes Äußeres, das in keinster Weise auf seinen geistigen Zustand schließen lässt.

Und auch wenn ihn seine Geisteskrankheit zu manchem Unfug treibt, hindert sie Thore nicht daran, ein leidenschaftlicher Wirt zu sein, der sich stets um die Zufriedenheit etwaiger Gäste bemüht. Meist geschieht es, wenn Thore wieder 2 Wochen ohne menschlichen Kontakt auskommen musste und die Sirenenspitze im Wind der Gezeiten heult, dass die Stimme in seinem Kopf ihn zu verrückten und waghalsigen, oder einfach nur sinnlosen Aktionen bewegt, derer aufgrund Thores Isolation natürlich niemand Zeuge wird.

Mit der Zeit hat er gelernt, leidlich Lippen zu lesen, um sich mit seiner spärlichen Kundschaft unterhalten zu können. Dennoch gestaltet sich Kommunikation mit Thore als äußerst schwierig, da dieser mehr als eine Dekade nachdem er zuletzt seine eigene Stimme gehört hat, dazu neigt sehr laut und unartikuliert zu sprechen.