Tree Viiru

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Tree Viiru (mäßig fortgeschritten) an einem Laubbaum im eirnländischen Herbst

Tree Viiru (skarnl. „Baumsträhne“) oder kurz Viiru ist ein parasitärer Mikroorganismus, der unter vorteilhaften Lebensbedingungen auf sämtlichen Baumarten gedeihen kann. Weitere Trivialnamen sind Jungfernhaar oder Hexenseide. Organische Textilfasern, welche von einem Parasit produziert werden, verleihen dem Gewächs sein unverkennbares Aussehen.

Vegetatives Erscheinungsbild

Jungfernhaar

Jungfernhaar ist die Bezeichnung für Viiru, das auf eirnländischen Bäumen gedeiht. Es wirkt auf den Betrachter aufgrund der weiß-silbernen Erscheinung sehr beeindruckend. Die lang vom Baum herunterhängenden Strähnen sind mit dem Wirt, der befallenen Baumart, fest verwachsen. Es kommt nicht selten vor, dass bei fortgeschrittenem Wachstum der ganze Baum davon überzogen ist und dass die Fasern beinahe den Boden berühren. Davon befallene Bäume sind von einer Art Wolke umgeben, die weiß-funkelnde Sporen in sich trägt.

Hexenseide

Hexenseide ist die Bezeichnung für Viiru, das auf skarnländischen Bäumen gedeiht. Obwohl sich die skarnländische Version von der eirnländischen nur durch eine Eigenschaft unterscheidet, begegnen sich die Erscheinungsbilder der beiden Arten wie Tag und Nacht. Das Gewächs und dessen Sporen sind in Skarnland nämlich durch und durch schwarz. Die Legende besagt, dass sich Viiru in dem Moment schwarz färbte, als Borne den Eiren Skarnland abrang.

Mikroorganismus

Allgemeines Verhaltensmuster

Beim Mikroorganismus, der für die Produktion des außergewöhnlichen Textilgewebes verantwortlich ist, handelt es sich um einen parasitären Vollschmarotzer. Der Parasit nährt sich von seinem natürlichen Wirt, der jeweilig befallenen Baumart, welche sich aber uneingeschränkt weiter entfalten kann, da der Parasit ansonsten seine lebenserhaltende Nährstoffzufuhr verlieren würde. Dieser Mikroorganismus wächst vorwiegend an kühlen Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Fortpflanzung

Der Parasit pflanzt sich durch Absonderung von Sporen fort, welche er in seine unmittelbare Umgebung oder bei starkem Wind auch in weiter entferntere Gebiete verstreut. Diese Sporen sind unglaublich hitzeempfindlich. Aus diesem Grund kann Viiru nicht an Orten gedeihen, die nahe an natürlichen oder von Menschen geschaffenen Wärmequellen liegen. Es wurde bereits beobachtet, dass sich Sporen nicht mehr in Gebieten ansiedeln, in denen Waldbrände Asche- oder Rußrückstände zurückließen.

Stoffeigenschaften

Viiru ist unglaublich dicht verwoben und zudem der Inbegriff der Reißfestigkeit. Die genauen Gründe dafür sind noch nicht bekannt. In Skarnland erzählt man sich, dass sich einst ein ausgewachsener Jarlbär an einer herunterhängenden Strähne verfing. Als er dies bemerkte, soll er vor Wut den gesamten Baum samt Wurzel aus dem Erdreich gerissen haben, ohne dass nur eine Faser von Viiru riss. Außerdem ist bekannt, dass Strähnen dieses wunderschönen Gewächses bei menschlicher Berührung einen nahezu unerträglichen Gestank freisetzen.

Verwendung

Aufgrund der extremen Reißfestigkeit können Fasern durch erprobte Verarbeitungsmethoden zu unbeschreiblich stabilen Seilen verarbeitet werden. Außerdem wird von skarnländischen Schmieden erzählt, welche in der Lage sein sollen, Viiru in Rüstungen als Alternative für schwere Kettenhemden zu verarbeiten. Dennoch werden verarbeitete Erzeugnisse aus dieser geheimnisvollen Faser nur äußerst selten gesichtet. Ein Grund dafür ist der enorme Gestank, den Viiru bei menschlicher Berührung absondert.