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Wåltenschlucht

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Die Wåltenschlucht


Ursprung

Den Sagen nach entstand die Wåltenschlucht vor Hunderten von Jahren als ein einzelner Mann den größten Drachen der Welt erschlug. Und das Wärend jener namenlose Held nur an einem schmalen Seil befestigt war und zwar am kleinen Zeh des Drachen, einzig und allein bewaffnet mit einem kleinen dünnen Ast, er erkletterte den Rücken des Drachen während dieser im vollen Flug war, bis zu seinen Kopf und erledigte ihn mit einen einzigen Hieb des Astes. Der Drache stürzte betäubt zu Boden und riss kilometerweit Erde mit sich was jenes karge Stück Land hervorbrachte.


Lage und Beschaffenheit

Die Wåltenschlucht liegt im nördlichen Teil des Eirnlandes einige Kilometer von der Küste entfernt. Es gibt nur wenige Erzählungen über diese sich ewig erstreckende Narbe des Landes denn auch wenn es recht einfach wäre in sie hinabzusteigen der Aufstieg stellt ein äußerst großes Problem dar. Mehrere hundert Meter steil sind die Hänge die in diese unwirtliche Schlucht führen und oft bricht man sich ein Bein oder gleich beide, ja einfach ist es in sie zu kommen aber der Zustand in dem man es schafft ist fragwürdiger. Sollte man auf dem bröckeligen Gestein ausrutschen und tatsächlich ohne halt in die Tiefe stürzen endet die Reise meist auf den spitz nach oben ragenden Felsen die die Unbarmherzigkeit dieser Schlucht treffend darstellen.

Bäume gibt es hier nur wenige und auch die Schlucht ansich ist sehr zerklüftet spitze Steine sind überall verteilt und ohne geeignetes Schuhwerk wäre es ein äußerst schweres Unterfangen die Schlucht ohne blutende Füße zu durchqueren. Auf den Kargen festen felsigen Boden wächst allgemein nur sehr wenig Ackerbau wäre absolut vergebens und doch kann jener der sich bemüht alles aus der Gegend herauszuholen doch die ein oder andere nützliche Ressource finden.


Wåltenkårg

Sollte man die Wåltenschlucht dennoch erkunden so wird man feststellen das es dort durchaus ein Dorf gibt Namens Wåltenkårg. Die Einwohner jenes Dorfes bestehen ausschließlich aus jenen Seelen die sich einst als mutige Helden aufmachten jene Schlucht zu erkunden aber es niemals mehr hinaus geschafft haben. Die Haut der Einwohner ist sehr bleich, wie zu erwarten sind sie hochgewachsen aber auch sehr ausgezehrt fast sollte man meinen keiner der Dorfbewohner hat noch wirklichen Lebenswillen, viele hinken oder haben sogar gar keine Beine mehr da sie bei den Zahllosen versuchen die Klippen zu ersteigen schlicht amputiert werden mussten.

Das Dorf ist aus jenen Spitzen Felsen gebaut die den Rand der Wåltenschlucht markieren, oft sogar nahezu unbearbeitet dementsprechend haben die schlecht gemachten Dächer jener Häuser oft mehrere Spitzen und alles hält eher schlecht zusammen doch aufgrund der Beschaffenheit des Tales brauchen sich dessen Bewohner um Dinge wie Wind keine Sorgen zu machen.

Im Dorf selbst gibt es eigentlich alles was man als Wikinger von einem Dorf erwarten würde, dementsprechend also einen Schmied und einen Händler für einfache Waren. Die Schmiede ist allerdings auch etwas recht Besonderes, schon wenn man das Dorf betritt wird man feststellen das alle Werkzeuge und Waffen aus sehr dunklen Metall geschaffen wurden das sich Råndrem nennt. Andernorts auf der Welt ist es äußerst selten und nur wenige können sich rühmen etwas aus diesem Metall zu besitzen auch wenn über dessen tatsächliche Haltbarkeit und nutzen nur wenig bekannt ist.

Und genau da liegt eines der Mysterien jener Schlucht, wenn dieses Metall nur hier abgebaut werden kann wie kommt es dann ebenfalls zwar selten aber immerhin dennoch in die anderen Bereiche der Welt? Waren es tatsächlich tapfere Abenteurer die es schafften die Steilen Klippen des Tales zu bezwingen, mit jenem Metall fest um sich geschnallt? Oder gibt es womöglich einen anderen Ausweg?

Unter den Dorfbewohnern gibt es Gerüchte das in den Minen in denen das Råndrem abgebaut wird (auch wenn diese eher Höhlen gleichen) ein Ausweg existiert. Leider sind jene Höhlen nicht ganz unbewohnt Yåkras werden jene Augenlose Wesen genannt die diesen Ort ihr Zuhause nennen können. Und auch wenn diese aufrecht gehenden Pelzwesen die einzige Nahrungsquelle für die Bewohner Wåltenkårgs darstellen, so wurde auch schon manch unvorsichtiger der sich zu Tief in die Höhlen begab selbst zur Beute, daher gehen die losgeschickten Jäger auch stets nur eine feste Route durch das verschachtelte Höhlensystem, und die Yåkras werden auch stehts eben auf jenen Routen zu finden sein in der Hoffnung selbst Nahrung finden zu können.

Trotz allem besteht das Gerücht das wenn man vom festen Weg abkommt man sich schließlich im Hoheitsgebiet der Yåkras befindet, und dahinter ein Weg nach draußen finden kann. Doch vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten? Vielleicht würde ein geschickter Erfinder ein Gerät mit den beschränkten Ressourcen bauen können das sogar dem ganzen Dorf helfen könnte jener Hölle zu entfliehen?


Hauke approved.png Dieser Artikel von TheBlindSpectator wurde am 03.07.2015 in dieser Version in die Welt von B.E.A.R.D.S. aufgenommen.