Yack

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Der Yack (pl.: die Yacke), auch Jack geschrieben, ist eine der wenigen domestizierten Tierarten Skarnlands. Der Yack ist Pflanzenfresser und frisst eigentlich alles, was er findet, von Gräsern bis Baumrinden. Verwandt ist der Yack mit dem Øgnablök und dem Zotl, von dem er sich hauptsächlich durch seine Größe, Hörnerform und Leistungsfähigkeit unterscheidet. Das Zotl wird meist eher als Arbeitstier genutzt, der Yack hingegen liefert Milch, Fleisch, Leder, Haar, Horn und Wolle. Sein Kot dient als Brennmaterial, außerdem können fähige Druiden aus der Gallenflüssigkeit des männlichen Yacks eine Zutat namens Yackin gewinnen, das die Hauptzutat des beliebten Aufputschmittels Red Bohn darstellt. Einige Wikinger sollen versucht haben, Yacke als Reittiere zu nutzen, was jedoch wegen der geringen Geschwindigkeit der Tiere nicht empfohlen wird. Als Lasttiere sind Yacke zu gebrauchen, sofern man es nicht eilig hat.

Es existieren auch wilde Exemplare dieser Gattung auf Skarnland und den umgebenden Inseln, diese sind jedoch inzwischen eher selten und gelten als vom Aussterben bedroht.

Yacke haben eine erstaunliche Resistenz gegen die Nebenwirkungen als Nahrung aufgenommener Pflanzenteile, z.B. Bornenstachel. Man geht davon aus dass dies mit der Nahrungsknappheit in den kargen Gegenden, in denen diese Tiere teilweise überleben müssen, begründet werden kann.
Yackbulle, Zeichnung

Erscheinungsbild

Ein Yackbulle kann eine Kopf-Rumpf-Länge von 3,25 Metern, eine Widerristhöhe von 200 Zentimetern und ein Gewicht von über einer Tonne erreichen. Die Kühe sind deutlich kleiner und leichter, sie erreichen maximal eine Widerristhöhe von 170 Zentimetern und wiegen zwischen 400 und 500 Kilogramm. Starke Skarnländer benutzen oftmals weibliche Jungtiere zum Krafttraining, wobei sie sie hochheben oder werfen.
Wegen der für die Verdauung für die meisten anderen Tiere ungenießbarer oder gar giftiger Pflanzen hat der Yack mehrere Mägen und lange Gedärme. Dafür ist ein hohes Körpervolumen nötig, was sich in der Breite der Tiere sowie einer verkrümmten Wirbelsäule, die den charakteristischen Buckel ausmacht, niederschlägt.
Die Hörner entspringen an den Kopfseiten und führen in einer gleichmäßigen Biegung nach oben. Sie werden ca. 1-1,5 Meter lang und eignen sich als Rohmaterial für Trinkhörner in Wettbewerbsgröße.
Charakteristisch für Yacke ist das Fell, das am Halsansatz sowie an Schwanz und Beinen besonders dick und lang ist und damit den sogenannten Pelzkragen bzw. Pelzärmel bildet. Speziell gezüchtete Pelzyacke werden als Luxusgüter gehandelt, jedoch oft von tierfanatischen Spinnern aus Protest mit Blut überschüttet, wobei sich niemand sicher ist was genau das bringen soll.

Fell

Die Fellfarbe der Yacke variiert von dunkelbraun bis schwarz, wobei auch weiße Exemplare gesichtet worden sein sollen, deren Fell das Licht so stark reflektiere, dass der Beobachter geradezu geblendet werde. Die Haut sowie das Maul sind in der Regel schwarz. Der Yack verfügt über ein mehrschichtiges Haarkleid. Es werden ein festeres Deckhaar, eine gröbere Wolle und eine feine, spinnfähige Unterwolle unterschieden. Die Unterwolle macht ca. 80% des Fellbestands aus, wächst aber nur bis zu 5cm lang. Die grobe Yackwolle erreicht eine Länge von bis zu 13cm, das vorwiegend an Halsansatz, Schwanz und Beinen befindliche Deckhaar der Yacke ist dicker und wächst zwischen 10 und 20cm. Das am Kinn wachsende Barthaar ist noch länger (50-80cm), aber für Stoffherstellung unbrauchbar. Es lassen sich jedoch vorzüglich falsche Bärte bzw. Bart-Extensions damit herstellen, die oft von Betrügern für die berühmten Speyle mit Bart benutzt werden. Die verschiedenen Fellarten werden ansonsten meist für Kleidung benutzt, wobei die Unterwolle auch zu feinen Stoffen gewoben werden kann, wofür sich der Rest kaum eignet.

Fortbewegung

Die Yackhufe sind verhältnismäßig klein und kompakt. Auf Grund der kleinen Hufe sinken sie im Grund verhältnismäßig tief ein, was ihnen hilft, den Vorwärtsschwung abzubremsen, wenn sie sich bergabwärts bewegen. Sie bewegen sich stets langsam, da sie wegen des großen Gewichts bei vergleichsweise kleinem Herzvolumen mit einhergehend kleiner Pumpleistung eine geringe Kondition haben. Jagt man einen Yack ist für den Jäger keine große Anstrengung nötig, dieser kann eine Galoppgeschwindigkeit von maximal 18 km/h erreichen und diese nur einige hundert Meter beibehalten, bevor er vor Erschöpfung kollabiert, was auch im natürlichen Tod des Tiers enden kann.

Lebensraum

Umgebungstemperaturen von -30 °C bis -40 °C vertragen sie problemlos. Ebenso stellt der geringe Sauerstoffgehalt der Luft in den Höhenlagen für sie keine Beschränkung dar. Daher findet man wilde Yacke besonders in hohen oder kalten Gebieten, wo sie wenig Fressfeinde zu fürchten haben. Ideale Lebensbedingungen finden Yacke in Regionen, deren durchschnittliche Temperatur unter fünf Grad liegt und in den wärmsten Monaten des Jahres einen Durchschnitt von 13 Grad nicht überschreitet.

Nahrung

Yacke sind Wiederkäuer und verfügen über einen stark verlängerten Verdauungstrakt mit mehreren Mägen und Därmen. Aufgrund vieler verschiedener Enzyme, die sich von Magen zu Magen innerhalb eines Exemplars unterscheiden, sind die Tiere in der Lage nahezu alle pflanzlichen Stoffe gefahrlos zu verdauen. So sind sie gegen alle bekannten schädlichen Wirkungen von Pflanzen immun, solange sie sie oral aufnehmen. Vergiftete Waffen haben trotzdem den normalen Effekt auf Yacke.
Yacke essen generell alles Pflanzliche, von verschiedenen Gräsern über Beeren, Sträucher und sogar Baumrinden und gelegentlich Holz.