Ynde-Essenz

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Die Ynde-Essenz ist ein starker Liebestrunk. Sie ist auch bekannt unter den Bezeichnungen Trank der Sympathie und Liebeswasser. Seine Herstellung und Wirkungsweise sind einigen der Alchemie kundigen Leuten in Skarnland bekannt. Da das Wissen ausschließlich durch den persönlichen Austausch des Rezeptes an Vertreter der gleichen Tätigkeitsfelder weitergegeben wird, ist es vor allem den Schamanen und Sehern im Süden und Westen der Insel bekannt.

Beschreibung

Die Ynde-Essenz ist im allgemeinen durchsichtig, zeichnet sich aber durch eine intensive Färbung aus, die allerding je nach Herstellungsart unterschiedlich ausfällt. Wegen diesem auffälligen Aussehen wird diese Essenz häufig in undurchsichtigen Gefäßen gereicht. Weitere Informationen dazu sind im entsprechenden Abschnitt zu finden.

Herstellung

Als Grundlage des Trankes dienen die Kopf- oder Barthaare der Person, für die das Opfer im Anschluss Sympathie empfinden soll.

Verwendung

Die Ynde-Essenz soll es dem "Geliebten" erleichtern, den Trinker zu manipulieren und in seinem Sinne zu beeinflussen. Manche Anwender versuchen so auch, eine Person von sich zu überzeugen, beispielsweise weil sie sich davon den Beginn einer festen Beziehung erhoffen. Es gibt zahllose weitere mögliche Einsatzorte, in denen sich das Liebeswasser als hilfreich erweisen kann.

Gerne wird die Ynde-Essenz dem Opfer in einem Gefäß gereicht, in welches man nicht ohne Weiteres hineinschauen kann. Auf diese Weise kommt nicht so schnell der Argwohn des Opfers aufgrund der Färbung und des Aussehens des Trunkes auf. Derartige Gedanken würden sonst die Wirkung des Trunks beeinflussen. Näheres dazu ist im Abschnitt Wirkung nachzulesen.

Wirkung

Das Einnahmegift zeigt seine Auswirkungen nicht unmittelbar. Vielmehr tritt die Wirkung langsam über einen Zeitraum von etwa einer Stunde nach Verabreichen des Trankes ein. Dabei zeigt das Opfer zunehmende Zuneigung für die Person, dessen Haar als Grundlage für die Herstellung gedient hat. Aufgabe und Zweck des Trankes ist es, beim Opfer eine Sympathie für die Person zu wecken. Das Denken des Opfers wird immer mehr unterdrückt, bis schließlich fast nur noch die Zuneigung das Handeln des Konsumenten bestimmt. In diesem Zustand kann derjenige, dessen Haar im Trank enthalten ist, das Opfer deutlich leichter manipulieren, überzeugen, belügen oder dazu bewegen, eine Aufgabe für ihn zu erledigen. Welche Manipulationen dadurch möglich werden, hängt in erster Linie von der Qualität des Trankes ab, aber auch von den sozialen Talenten des "Geliebten".

Nach etwa 3 Stunden, in denen der Trunk die volle Wirkungskraft entfaltet, verfliegen die Symptome genau so, wie sie gekommen sind. Sobald die unmittelbare Wirkung komplett nachgelassen hat, verspürt das Opfer in der Regel einen dumpfen Kopfschmerz. Es kann sich nicht mehr genau daran an die Geschehnisse während der Wirkzeit erinnern. Vorallem die Erinnerungen an den Ort und die Personen, mit denen das Opfer interagiert hat, sind nachhaltig getrübt. Wird er jedoch durch eine Person an die wahren Geschehnisse (wichtig, die Informationen müssen tatsächlich der Wirklichkeit entsprechen) erinnert, so nimmt der Beeinflusste diese Informationen als Erinnerung an. Danach empfindet das Opfer dauerhaft eine gewisse Sympathie für die entsprechende Person. Auf diese Weise hat schon der eine oder andere Schamane versucht, sich die Sympathie einer netten Wikingerdame zu sichern.

Abschwächung der Wirkung

Sollte das Opfer Argwohn hegen und demjenigen nicht ganz vertrauen, der den Trank zu verabreichen versucht, kann die Wirkung des Liebeswassers eingeschränkt werden. Auch eine, durch das Aussehen oder den Geruch des Trankes geschührte Erwartung, ein alchemistisches Gebräu zu tringen, kann die Wirkung abschwächen. Generell gilt, je höher das Misstrauen, desto weniger stark fällt auch die Wirkung aus. So kann die Wirkung auch vollkommen aufgehoben sein. Ist sich das Opfer sogar sicher, dass es sich um einen Liebestrunk handelt, tritt die entgegengesetzte Wirkung ein: Das Opfer verspürt eine starke Abneigung gegenüber der Person, mit dessen Haar der Trank gebraut wurde.

Verstärkung der Wirkung

Umgekehrt ist der Effekt aber auch umso stärker, wenn das Opfer der Person schon vor dem Konsum des Trankes positiv gegenübersteht oder gar schon wirkliche Sympathie empfindet. In diesem Fall kann es passieren, dass die Symptome in einer sehr extremen Form auftreten. Auch in diesem Fall lässt sich nicht mehr der gewünschte Effekt erzielt, weil das Opfer zum Beispiel sehr anhänglich wird und ständigen Körperkontakt sucht oder weil sein selbstständiges Denken so weit unterdrückt wird, dass für ihn weder körperliche noch moralische Bedenken oder Hürden mehr existieren. Sollte es zu dieser Situation kommen, muss besonders darauf geachtet werden, welche Wünsche an das Opfer gestellt werden. Diese wird es nämlich unter allen Umständen versuchen auszuführen ohne auf sein eigenes Wohl, das seiner Mitmenschen oder seiner Umgebung zu achten.