Yoten

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Die Yoten sind Tiere um die es viele Ungeklärtheiten gibt, nicht zuletzt weil die meisten Begegnungen tödlich ausgehen.

Sie kommen in allen größeren Wäldern des Eirnlands als auch des Skarnlands vor.

Aussehen

Yoten sind hundeähnliche Tiere, sie haben allerdings keinen Schwanz und einen breiten Kopf mit einem ebenso breiten Maul. Die spitzen Zähne der Yoten stehen nach oben und unten über und ihre überlange Zunge hängt meist heraus und schleift über den Boden. Das pechschwarze, glatte Fell eines Yoten ist mit einem rußartigen Film bedeckt, weswegen es matt ist und kein Licht reflektiert. Ihre feuerroten Augen wirken beängstigend, sind aber für die Tiere nahezu nutzlos, da sie quasi blind sind. Sie haben kleine Ohren die sehr geräuschempfindlich sind und zwei Riechlöchen die ihr Hauptorgan zum jagen sind. Ein ausgewachsenes Exemplar ist ca. 1,60m lang und 1m hoch, auf die Waage bring er dann bis zu 80kg. Ausgewachsen sind sie nach 8 Monaten.

Jagt- und Fressverhalten

Prinzipiell sind die Yoten träge und gehen nicht aktiv auf die Jagt. Sie greifen jedoch alles an was ihnen begegnet. Ihre Augen können sie nur bei genug Helligkeit gebrauchen, aus diesem Grund scheuen sie auch kein Feuer, sondern nutzen es zu ihrem Vorteil. Hauptsächlich werden Riechlöcher, Ohren und die Zunge (als Tastorgan) für die Jagt bzw. das Töten gebraucht. Die Yoten sind Allesfresser und haben keine Angst vor überlegenen Gegnern, ihr Verhalten ist oft überheblich, jedoch sehr selbstbewusst. Einmal im Rausch gibt der Yote nicht mehr auf, die Tiere greifen bösartig an und wirken mit Hass erfüllt. Die getötete Beute wird komplett verzehrt, Haut, Haare und Knochen werden restlos gegessen. Ein Rudel kann sogar so in den Fressrausch geraten, dass es zu spontanem Kannibalismus kommt oder sich einzelne Tiere zu Tode fressen. Ein Yote verschmäht keine Mahlzeit und liebt jede Art von Fleisch, ein besonderer Leckerbissen ist jedoch das Menschenfleisch, insbesondere das einer Frau.

Leben und Fortpflanzung

Die Yoten leben in Rudeln mit bis zu 30 Einzeltieren, wobei das Geschlecht keine Rolle spielt. Entgegen seiner tatsächlichen Lebensweise wäre der Yote lieber alleine, denn teilen ist ihm zuwider. Jedoch nutzt er den Vorteil der Gruppe und versucht immer das Beste für sich selbst zu ergattern. Durch seine schlechten Augen sieht er zwar nicht was die anderen Rudelmitglieder haben, dennoch giert er danach alles in seinen Besitz zu bringen. Dies gilt nicht nur für Fressen, auch beim Geschlechtsakt geht es um Rivalität. Zur Fortpflanzung ziehen alle Yoten eines Gebiets zu einem bestimmten Platz, hier treffen mehrere hundert Yoten aufeinander. In einem Akt der puren Lust bildet sich ein Berg aus Yoten, in dem jeder mit jedem die Paarung vollzieht. Todesfälle sind dabei keine Seltenheit. Dieses Spektakel dauert einen ganzen Tag und findet jedes Jahr am selben Tag statt. Nach 13 Wochen bringen die Weibchen ihre Jungen auf die Welt. Diese Wachsen bis zur nächsten Paarung zu ihrer adulten Form und sind somit ausgewachsen, geschlechtsreif und bereit.

Mythen

Über die Herkunft der Yoten heißt es, sie seien aus Durnholm geflohen und haben sich über die Jahre stark verbreitet. Sie waren da bevor es die Götter selbst gab und sie fürchten nichteinmal den Kampf mit einem solchen. Für Seher und Heilkundige gilt der Yote fast als Heiligtum. Aus einem Yotenkadaver findet alles Verwendung, der Knochenstaub, das Fell, die Augen und vorallem das Blut, dem werden stärkende und heilende Kräfte nachgesagt. Die Anwendung erfolgt durch trinken und/oder einreiben. Man sagt außerdem, dass Yoten kein Herz besitzen und daher noch schwerer zu verwunden oder gar zu töten sind. Als Schwachstelle wird die lange Zunge genannt, schneidet man sie ab so verendet der Yote.