Zerspringkraut

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Zerspringraut (Impatiens explosivum)

Krautartige, bis 40cm hohe, aufrecht wachsende Pflanze. Blätter beidseitig bläulichgrün, mit bis zu 6 stumpfen Kerbzähnen pro Blatthälfte. Blüte rot, aufrecht mit gekrümmtem Sporn, etwa im 90°-Winkel abstehend. Frucht eine bei Berührung explosionsartig aufspringende, grüne Kapsel.


Vorkommen

Salzliebende, in feuchten bis nassen Wäldern, an Waldrändern und an Waldbächen wachsende Pflanze.


Besonderheiten

Die Frucht reagiert auf Berührung mit einem Knall, der bis zu 5 Samenkapseln freisetzt und diese bis zu 20 Meter weit schleudert.


Nutzen

Die ungiftigen, aber äußerst scharfen Blüten (1,5 mil Skövell) werden zum Teil zum Würzen von Speisen genutzt. Alerdings geschiet dies selten freiwillig, sondern meist aufgrund eines Dummejungenstreiches. Der Verzehr der Blüte kann aufgrund ihrer Schärfe zu Kreislaufproblemen führen.


Kommentar:

Das erste Mal entdeckte ich das Zerspringkraut während einer Pause am Rande eines namenlosen Waldes mit heruntergrlassener Hose. Unfreiwillig durfte ich während des Wasserlassens erfahren, das der Kontakt eines feinen Strahls mit den Kapseln ausreicht, um sie zur Explosion zu bringen. Die Kapseln auf ungeschützter, nackter Haut zu spüren ist äußerst unangenehm. Ich rate allen Reisenden deshalb sich vor dem urinieren in und an Wäldern gut umzusehen.


Aktueller Stand der Forschung:

Ich habe herausgefunden, dass sich die Sprengkraft der Kapseln nach dem Trocknen vervielfacht. Aus den getrockneten Früchten versuche ich ein Gelee zu generieren, dass bei größerer Stoßeinwirkung explodiert. Bisher hat mich dieser Versuch aber nur schlaflose Nächte und einen Finger gekostet. Vielleicht sollte ich die Forschung an der Tinktur für's erste einstellen... Botan Björg