Zwergbaum

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Der Zwergbaum ist die kleinste skarnländische Nadelbaumart und kommt auf dem gesamten Inselgebiet vor. Besonders häufig ist er der Zwergbaum an Waldrändern oder auf Freiflächen zu finden. In großen Wäldern gibt es sie nur vereinzelt, da größere Bäume ihnen die Nährstoffe wegnehmen.


Aussehen

Der Zwergbusch ist ein maximal 30 Zentimeter großer Nadelbaum, dessen geringe Größe durch den nährstoffarmen Boden auf Skarnland bedingt ist. Dennoch hat er außerordentlich lange Nadeln, die bei alten Exemplaren in ihrer Länge die Höhe des Baumes übersteigen. Diesen auf den Boden hängenden Nadeln verdankt der Zwergbaum sein namensgebendes Aussehen, da er vom Weiten wie ein kleines, stehendes Männchen erscheint. Die Nadeln des Baumes sind von einer dunkelgrünen Farbe und so dünn wie menschliche Haare. Sie bieten für den Baum keinerlei Schutz und nur ihr bitterer Geschmack hält Nagetiere von ihrem Verzehr ab. In sehr nahrungsarmen Zeiten hält die Tiere aber selbst die Bitternis nicht vom Verzehr der Nadeln ab, woher das Ausdruck „gerupfter Zwerg“ für eine arme Person entstanden ist. Hinter den Nadeln verbirgt sich ein borkiger, braun-grauer Stamm. Dieser wächst bis zu einer Baumhöhe von 30 Zentimetern senkrecht nach oben. Erst in dieser Höhe bilden sich viele, kurze Äste, die sich Richtung Boden neigen. Auszeichnend für den Stamm ist seine Dicke mit einem Durchmesser von bis zu 10 Zentimeter. Dieser macht ihn sehr widerstandsfähig und nichts bricht ihn so einfach ab. Im Frühjahr bilden sich auf der Stammspitze kleine weiße Blüten, welche mit ihrem süßlichen Geruch viele Insekten anlocken. Im Spätsommer und Herbst bilden sich aus diesen Blüten runde, orangene Früchte mit einem Durchmesser von 2 Zentimetern.


Verwendung

Die Nadeln des Zwergbaums eignen sich sehr gut als Material für Feuer, da in den dünnen Nadeln nur sehr wenig Feuchtigkeit gespeichert werden kann und sie deshalb sehr leicht entflammbar sind. Viele Wanderer haben sie deshalb immer in ihrer Reisetasche, auch wenn von den Nadeln immer eine geringe Gefahr ausgeht. Der Stamm hingegen ist zum Feuer machen nicht zu verwenden, da in ihm Wasser gespeichert wird und es mindestens zwei Jahre dauert ihn zu trocken. Wenn man auf seiner Reise jedoch Wassermangel erleidet, bietet er eine gute Quelle für Wasser. In kleine Stücke zerteilt und ausgequetscht kann so aus einem einzigen Stamm bis zu fünf Liter sauberes Trinkwasser gewonnen werden. Aus den Blüten des Baumes kann ein süßlich schmeckender Tee gewonnen werden, welcher besonders bei Kindern sehr beliebt ist. Auch die Früchte sind für viele Kinder eine schöne Nascherei, wenn sie diese beim Spielen finden. Zudem kann aus den zuckerhaltigen Früchten Alkohol hergestellt werden. Den Nadeln des Baumes wird, da sie eine so große Ähnlichkeit mit Haaren aufweisen, eine haar- und bartwuchssteigernde Wirkung nachgesagt. Diese ist aber nicht näher bewiesen. Dennoch schwören sowohl Männer als auch Frauen die Probleme mit ihren Haaren haben auf ein Pulver aus besagten Nadeln. Dieses wird in Wasser gelöst und dann auf die betroffenen Stellen aufgetragen.


Gefahr

Durch seine leichte Entflammbarkeit geht von den Nadeln des Zwergbaums eine sehr große Gefahr aus. Selbst eingepackt im Gepäck können sie beim leichtesten Funkenflug entflammen. Da die Nadeln sehr heiß brennen, können sie so schnell die ganze Ausrüstung vernichten. Ein Löschen der Flamme ist sehr schwer. Zudem muss man beim Heizen mit Zwergbaumnadeln darauf achten, nie zu viele Nadeln auf einmal in die Flammen zu geben. Eine große Hand voll Nadeln kann schon für eine Verpuffung sorgen und eine Stichflamme erzeugen, bei der die heizende Person, wenn sie nicht damit rechnet, meist nur mit Brandwunden davon kommt. Aus diesem Grund werden die Nadeln meist nur von erfahrenen Feuermachern verwendet und Kindern vorm Spielen mit den Nadeln gewarnt. Zudem sind die kleinen, robusten Stämme eine erhebliche Stolperfalle, die leicht in höherem Gras oder bei Schnee übersehen werden kann. Sie geben bei einem Kontakt mit dem Fuß kein Stückchen nach und es erscheint als würde man gegen einen Felsen treten. Mit Fuhrwerken oder beim Reiten vermeidet man es deshalb Flächen mit Zwergbäumen zu betreten, da sie für die Tiere und Fuhrwerk ebenso eine Gefahr darstellen, besonders bei hohen Geschwindigkeiten.