Ølf Titånsøn

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Ølf Titånsøn ist ein Schiffsbauer aus Ooke. Er ist mittlerweile sehr alt und lebt zurückgezogen in einer kleinen Hütte in jenem Dorf. Jahrzentelang baute er sämtliche Fischerboote für die Fischer Ookes und wurde dadurch zu einem der anerkanntesten Handwerker in ganz Eirnland. Der Untergang des nach ihm benannten und von ihm konstruierten Kriegsschiffs Titånøg belastete ihn so sehr, dass er fortan seine Arbeit aufgab. Seitdem wird von Seefahrern aus ganz Eirnland vergeblich versucht, ihn erneut für einen Schiffsbau zu gewinnen, da man trotz allem an seine unglaublichen Fähigkeiten glaubt.

Frühes Leben

Ølf Titånsøn wurde als Sohn eines Fischers und einer Gewürzhändlerin in einem unbekannten Ort in Skarnland geboren. Im Alter von sieben Jahren begab er sich mit seinem Vater zur See, um Meerestiere zu jagen. Das Boot gelangte in einen heftigen Sturm und wurde zerstört. Während Ølfs Vater spurlos verschwand und vermutlich ertrank, konnte sich Ølf auf einem Holzbrett retten und trieb tagelang durch das Meer bis hin auf einen anderen Kontinent. Völlig entkräftet wurde er in Ooke angespült und dort von einem Alchemisten entdeckt, der ihn bei sich aufnahm und großzog.

Das Leben als Schiffsbauer

Nach dem Tod seines Ziehvaters war Ølf in Ooke auf sich alleine gestellt. Er wurde von einem Großteil der Bewohner sehr abwertend betrachtet, da er von einem fremden Kontinent stammte. Da er mit der alchemistischen Arbeit nie etwas anfangen konnte, entschied er sich dazu, einem Handwerk nachzugehen und so seinen Teil zu der Gesellschaft in Ooke beizutragen. Er begann, für die Fischer Ookes neue Boote zu bauen, die sicherer und stabiler waren als alle vorherigen Boote. Hierbei war Ølf angetrieben von seinem Kindheitstrauma, denn er wollte verhindern, dass noch weitere Familien ihre geliebten Väter verlieren müssen, die in unsicheren Booten auf der See umkommen. Mit den Jahren verbesserte er seine Techniken immer weiter und erlangte so endlich die ihm zustehende Anerkennung, und zwar über die Grenzen Ookes hinaus im gesamten Eirnland. Kleine Fischer reisten ebenso wie mächtige Krieger von weit her nach Oooke, um Ølf mit dem Bau von Schiffen zu beauftragen.

Die Titånøg

Eines Tages wurde Ølf von weit hergereisten freisischen Kriegern damit beauftragt, das mächtigste Kriegsschiff aller Meere zu bauen. Insgesamt arbeitete Ølf fast sieben Jahre lang Tag und Nacht daran, alles bisher existierende zu übertreffen. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, die er über die Jahre in seiner stetig wachsenden Bootswerft angesammelt hatte, entstand ein gigantisches Kriegsschiff, dessen Panzerung und Bewaffnung es zu einer unbesiegbaren Waffe machen sollten. Voller Begeisterung benannten die freisischen Kriegsherren das Schiff nach Ølf Titånsøn. Das Schiff galt als unsinkbar und sollte dazu dienen, den Freisen eine ewige Herrschaft über alle Meere zu bescheren. Doch bereits bei der Jungernfahrt kam es zu einem tragischen Unglück. In nebligen Gefilden kollidierte die Titånøg nur wenige Kilometer vor der Küste Ookes mit einem Felsen und versank in die Tiefen der See. Die komplette Besatzung verstarb und das Wrack wurde bis heute nicht aufgefunden. Dieses Drama nahm Ølf Titånsøn derart mit, dass er seither kein einziges Schiff mehr gebaut hat. Bei den Freisen ist er seit dem Unglück verhasst, doch es gibt auch heute noch viele Menschen, die Ølf für seine Fähigkeiten bewundern und sich vergeblich darum bemühen, ihn dazu zu überreden, neue Schiffe zu bauen.


Heutiges Leben

Seit dem Unglück der Titånøg lebt Ølf Titånsøn zurückgezogen in einer kleinen Hütte in Ooke. Er lehnt jeglichen Besuch und sämtliche Anfragen für neue Arbeiten ab. Die Erlebnisse haben ihn stark gebeutelt: Er ist abgemagert und schwach, trägt kaum noch Haare auf dem Kopf, hat dafür aber einen langen grauen Bart. Viele Menschen munkeln, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Und dennoch weiß jeder: Es gibt niemanden, der auch nur annähernd ein solches Wissen über Schiffe hat wie Ølf Titånsøn. In seiner Hütte hat er kistenweise Manuskripte und Skizzen angesammelt, mit deren Hilfe man Schiffe in jeder Größe und zu jedem denkbaren Zweck errichten könnte. Daher sollte man ihn trotz seiner Zurückgezogenheit immer als Anlaufpunkt im Gedächtnis behalten, wenn man eine umfangreiche Seereise plant.