Abendrotkraut

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Abendrotkraut

Die flach am Boden wachsende Pflanze wächst vor allem auf sonnigen Plateaus, hoch in den Bergen. Sie ist eine der Pflanzen, die sich den Lebensbereich in den Höhen des Gråtakel-Gebirge (Skarnen) erschließen konnte. Sie ist das ganze Jahr grün und blüht im zweiten Jahr mit roten Blüten, bevor die Pflanze vergeht.

Name und Aussehen

Das Abendrotkraut erhielt seinen Namen auf Grund seiner Blütenfarbe und dem, auf das Erblühen folgenden Absterben der Pflanze. Viele vergleichen die Farbe mit jener, welche die Sonne in der Sommerzeit auf die Hänge des Gebirges werfen kann. Die Legende berichtet, dass die Blumen zunächst weiße Blüten hatten, doch durch den blutigen Sonnenuntergang, der auf Bornes Tod folgte, rot gefärbt wurden. Die Blätter sind leicht gezackt, etwa zwei Zentimeter groß und wachsen dicht an dicht aneinander am Ast. Die Äste verholzen schnell und verbreiten rankenartig über den Boden. Es ist zudem ausgesprochen schwer, die Pflanzen aus der Erde zu reißen, oder die ineinander verwobenen Äste voneinander zu lösen, wodurch sich auf den meisten Hochebenen ein dichter Pflanzenteppich ausgebildet hat, den die Pflanzen fressenden Tiere gerne als Nahrungsquelle nutzen. Im zweiten Jahr entwickelt die Pflanze ihre markanten, kelchförmigen Blüten. Diese sind leuchtend rot, blassen jedoch zur Basis etwas aus. Der Kern der Blüte ist orange. Nach der Blüte verwelken die Pflanzen im Spätsommer und sterben ab.

Vorkommen

Die Pflanze bedeckt meist die Plateaus und die weniger steilen Hänge des Gebirges. In diesen Plätzen ist sie die dominierende Pflanze im Gråtakel-Gebirge.

Verbreitung

Nachdem die Pflanze im zweiten Jahr geblüht hat, bildet sie Samensäcke aus, welche bis zum Herbst an den bereits abgestorbenen Pflanzen verbleiben, bis sie schließlich aufplatzen und die Samen in den Wind verstreuen. Die Samen verteilen sich auf dem Plateaus und darüber hinaus und bilden so die Grundlage für eine neue Pflanzenkolonie, welche im folgenden Frühjahr zu wachsen beginnt.

Verzehr

Für Menschen ist die Pflanze keine Nahrungsquelle, da sie nicht genug verdauliche Nährstoffe liefert und sehr bitter schmeckt. Die Jättegeit wandern hingegen, zur Futteraufnahme, zwischen den Plateaus umher, während die Dvärgmunggen oft ihre Höhlen unter die Pflanzen graben, um die Wurzeln zu fressen. Die Samen des Abendrotkrautes sind in unbehandelter Form sehr giftig. Zu einem Pulver zermahlen können sie Nahrung oder Wasser zugesetzt werden, allerdings ist der bittere Geschmack nur schwer zu überdecken. Behandelt man die zermahlenen Samen mit kochendheißem Wasser, erzeugen sie als Tee zubereitet eine halluzinogene Wirkung.