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Afura

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Die Afura erinnert an eine Tanne

Bei der Afura handelt es sich umgangssprachlich um eine Tanne, die Unterwasser in der Wölmsee wächst. Die Pflanze ist allerdings kein wirklicher Baum, sondern eine Nessel, die sich von unten am Grund nach oben zur Oberfläche hin immer weiter verjüngt. Sie wachsen stets bis zur Oberfläche hin. Sie gedeihen ab einer Tiefe von 10 Meter Tiefe bis maxmial 20 Metern und sind die Hauptnahrungsquelle der Vatnkyr.

Die eigentliche Pflanze ist ein Bündel aus vielen Afuras, das sich am Hauptstrang entlang nach oben und zur Seite hin ausbreitet und so die typische Form ausbildet. So entsteht auch, je höher die Pflanze wächst, ein immer dickerer Stamm.

Aussehen

Ein neuer 'Ast' ist stets eine weitere Afurapflanze.

Die Afura bildet an ihrem Strang lange schmale Blätter aus. Ihre Länge nimmt mit der Länge des Stranges immer weiter ab. Sie umwickeln stets eine Mutterpflanze und werden zu ihren Ästen. An diesen Ästen ranken sich wiederum noch jüngere Afura herum und so entsteht zunehmend ein dichter Baum aus vielen einzelnen Pflanzen.

Legende

Viele glauben die Afura sei ein Baum, der früher als Tynnsbørn auf Eirnland wuchs. Als Borne Skarnland in die Wölmsee warf, entwurzelten die Tannen nicht und wurden verkehrt herum mit dem Rest der Insel in die See geschmissen. An den Rändern suchten die Bäume verzweifelt nach Sonnenlicht und wuchsen aneinander vorbei zur Oberfläche, wo sie jedoch durch den Frost in Schach gehalten wurden und seither unter der Oberfläche ihr Dasein fristen. Im Laufe der Zeit wuchsen sie aber nicht mehr aus Egoismus aneinander vorbei sondern bildeten Knollen, um sich gegenseitig zu vernetzen und schützen.

Andere glauben, Gjōsta hätte den ertrunkenen Pflanzen die Knollen geschenkt und so sei die Afura entstanden.

Vermehrung

Die Afura wächst aus kleinen Knollen hervor, die zu Hunderten im Meeresgrund liegen. Beginnt eine Pflanze zu spießen, verbreitet sie auch gleichzeitig ihre Wurzeln und verbindet sich so mit anderen Knollen. Die Pflanze, die am schnellsten wächst wird anschließend von den anderen keimenden Knollen als Leiter verwendet, um als 'Äste' in die Breite zu wachsen. So wird der Stamm mit zunehmender Höhe und verwachsenen Knollen aus der Umgebung immer dicker und der Hauptstrang erhält nicht mehr genügend Sonnenlicht. Die Knollen, die allerdings als Äste fungieren und noch Fotosynthese betreiben können, teilen ihre Energie mit Knollen, die schwächer werden und so kann auch der Stamm bis an die Oberfläche wachsen.

Ist die fertige Tanne alt genug, bildet sie an dessen Spitze ein Bündel neuer Knollen, die schlussendlich von der Strömung einige Meter weit getragen werden.

Hiernach wird sie von Vatnkyr bis zum Stumpf, der einige handbreit verwoben ist, aufgefressen. Noch wachsende Afura und solche, die noch keine Knollen ausgebildet und fortgespült haben, werden von den Tieren nicht angerührt.

Eigenschaften

Die essbare Knolle der Afura.

Die Knollen enthalten viele Mineralien und Salze. Der Strang der Pflanze und dessen Blätter verursachen Übelkeit beim Menschen.

Da das Wasser der Wölmsee so kalt ist, wird vermutet, dass das Umschlingen die Afura zusätzlich vor der Kälte isoliert, allerdings wächst die Afura auch nur im Meer.

Nutzen

Für die Vatnkyr stellt die Afura die Hauptnahrungsquelle dar. Sie können die Pflanze im Gegensatz zum Menschen ohne Probleme verzehren. Sollte jemand eine Vatnkyr schlachten, muss er sich hüten den Magen zu beschädigen, da die enthaltenen Säfte sonst das Fleisch kontaminieren, da er eine deutlich höhere Konzentration der Afura enthält. Generell ist es aber wegen Aberglauben untersagt Vatnkyr zu töten.

Für den Menschen sind die Knollen der Afura ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, die gerne von Fischern gepfückt werden, da sie knapp unter der Wasseroberfläche an der Spitze einer alten Afura hängen. Ihr Reichtum an Mineralien und Salzen macht sie zu einem beliebten Gewürz. An der Luft trocknet die Knolle schnell aus und so kann man kleine Scheibchen bereits nach einer Woche abschneiden und ins Essen hinzugeben. Je länger die Knolle trocknet desto intensiver wird ihr erdiger und salziger Geschmack.


Hauke approved.png Dieser Artikel von Mevarit wurde am 06.07.2016 in dieser Version in die Welt von B.E.A.R.D.S. aufgenommen.