Amadinen

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Amadinen sind eine Gruppe von weiblichen Kriegerinnen, die im gebirgigen Süden von Eirnland leben. Besonderes Zeichen der Amadinen ist ihre mit Federn geschmückte Kampfkleidung und ihre Kriegsführung mit Gleitern.

Geschichte

Der Ursprung der Amadinen geht auf das heute ausgestorbene Steppenvolk der Amaa zurück. Ein Volk, das für seine überlegenden Krieger bekannt war. Wann immer Eirnland bedroht wurde, waren die Amaa zur Stelle. Stets folgten sie dem Rufe zur Schlacht. Stets waren sie siegreich. Doch ihr Erfolg zog nicht nur Bewunderung nach sich, sondern auch Neid und Missgunst. Schließlich wurden sie das Opfer einer Intrige. Von ihren Verbündeten verraten und von Feinden umzingelt, schaffte es nur ein einziger Krieger zurück zum Dorf um die Frauen und Kinder zu warnen. Als schließlich die Feinde das Dorf erreichten, war dieses bereits verlassen. Die Bewohner waren in die nahen Berge geflohen. Dort verbrachte der letzte Krieger seine verbleibenden Jahre damit die Frauen seines Volkes in der Kriegskunst zu unterrichten, sie waren es nun, die für die Sicherheit des Volkes sorgen mussten. Und mit der Zeit entwickelten sie sich zu bemerkenswerten Kriegerinnen, die selbst die Erfolge der Amaa in den Schatten stellten.

Lebensweise

Amadinen Erinnye Feuerherz (ohne Erinnyenfederschmuck)

Die Amadinen leben in Stämmen. Ein Stamm umfasst etwa fünfzig Kriegerinnen mit ihren Familien und wird von einer Furie geführt. Das Stammestum wurde eingeführt, um eine weitere Katastrophe, wie die beinahe Ausrottung des Volkes zu verhindern. Daher darf auch nie mehr als ein Stamm gleichzeitig in den Krieg ziehen, um das Überleben des Volkes zu sichern. Sobald ein Stamm mehr als siebzig erwachsene Kriegerinnen beheimatet, spaltet sich die Hälfte des Stammes ab und bildet einen neuen Stamm. Zurzeit sind zweiunddreißig Amadinenstämme bekannt. Jeder Stamm trägt einen eigenen Federschmuck, der auch den Namen des Stammes kennzeichnet. Zusätzlich zum normalen Federschmuck am Oberkörper trägt jede Amadine besondere Federn an ihrem Kopfschmuck, die ihren Rang und ihre Position im Stamm kennzeichnen. Die Feder stammen von den in den Bergen lebenden Raumvögeln. Um ein Oberhaupt des Volkes zu bestimmen, wird jedes Jahr ein Rat der Furien abgehalten, an den dessen Ende eine Erinnye ernannt wird. Als einzige Amadine trägt die Erinnye einen goldenen Federschmuck auf ihrem Kopf. Die aktuelle Erinnye der Amadinen ist Oresta Flammenherz aus dem Stamm der Rubinfedern.

Kriegskunst

Nach dem Verlust aller kämpfenden Männer außer einem, waren die weiblichen Amaa gezwungen selbst für ihre Sicherheit zu sorgen. Unter der Anleitung des letzten Amaas lernten sie das Kriegshandwerk und passten sie ihrer neuen Umgebungen in den Bergen an. Statt wie ihre Männer mit schweren Plattenpanzern und Großschwerter, kämpfen die Frauen mit leichten Lederrüstungen und Kurzklingen sowie mit Pfeil und Bogen. Im Kampf verlassen sie sich weniger auf Kraft, als vielmehr auf Geschick und Schnelligkeit. Schwere Panzerungen ihrer Gegner kontern die Amadinen damit, dass sie gezielt auf die schwachen Verbindungspunkte zwischen den Panzerplatten (besonders an den Armen und Beinen) zielen und einen Gegner in kurzer Zeit kampfunfähig machen können.

Ebenfalls aus ihrer neuen Lebensweise aus den Bergen geboren ist die Kriegskunst mit Gleitern. Die Amadinen nutzen zur Überbrückung von großen Distanzen mit federn geschmückte Gleitflügler. Ebenfalls verwenden sie diese beim Angriff, um hinter die feindlichen Armeen zu gelangen und dort positionierte Offiziere auszuschalten. Geübte Gleiterinnen sind dabei in der Lage, auch Bogenbeschuss auszuweichen. Das plötzliche Auftauchen eines Schwarms Amadinengleiter am Himmel hat schon manche Armee in die Flucht geschlagen. Die genaue Reichweite der Gleiter ist dabei unbekannt. Geschickte Gleiterinnen können aber verschiedene Luftströmungen nutzen, um die Reichweite zu erweitern. Legenden sprechen davon, dass die Amadine Kleria Flügelkind mit ihrem Gleiter bis nach Skarnland geflogen ist.

Initiation einer Amadine

Im Alter von vier Jahren beginnen die Amadinen, ihre Mädchen in der Kunst des Krieges zu unterrichten. Sie lernen den Fernkampf mit Pfeil und Bogen sowie den Nahkampf mit kurzen Klingenwaffen. Mit sieben Jahren müssen die jungen Amadinen ihre erste Bewährungsprobe bestehen und ihre erste Feder erlangen. Dazu werden sie alleine und unbewaffnet zu den Nistplätzen der Kraal geschickt, wo sie einen Kraal töten und eine Feder erlangen müssen. Mit dem Erlangen der Kraalfeder wird eine Amadine von allen anderen als Kriegerin anerkannt.

Handel

Obwohl sicher das Kriegshandwerk zu den wichtigsten Exportgütern der Amadinen zählt, können einzelne Stämme auch auf stolze Handelserträge, mit den sie umgebenden Völkern zurückblicken. Der häufigste Handelspartner ist dabei das Volk der Alvuren. Zu den Handelsgütern gehören, Lederprodukte, Waffen (von Bronze bis Eisen), Kunstobjekte aber auch Lebensmittel aus Fleisch und Pflanzen.

Religion

Die Amaa verehrten wie alle Eirnländer die Eiren. Mit dem Untergang des Volkes veränderte sich auch der Glaube der Amadinen. Enttäuscht von den Göttern wandten sie sich einer naturbezogenen Religion zu und verehren nun elementare Geister.

Kleidung

Weibliche Amadinen tragen im normalen Leben eine praktische Tunika in Stammesfarbe ohne Federschmuck, Im Kampf tauschen die Amadinen die Tunika, gegen eng anliegende Lederrüstungen, die mit Federn in verschiedener Länge geschmückt sind. Die Federn sind so an den Ärmeln der Rüstung befestigt, dass sie den Eindruck von Flügeln vermitteln. In den Spitzen der Federn sind kleine Klingen verborgen, mit denen die Kriegerinnen Gegner bei schnellen Drehungen zusätzlich verletzten können. Unter der Rüstung tragen die Amadinen ein leichtes, mit Wolle gepolstertes Leinenwams. Die Männer der Amadinen tragen normale Arbeitskleidung und Wolle, Leder und Leinen.

Wahrnehmung in Skarnland

Während eine kämpfende Frau in Skarnland nicht mal ein Achselzucken hervorruft, wirkt die Vorstellung, dass ein Mann zu Hause bleibt und nicht an Kämpfen teilnimmt sehr verstörend auf Skarnländer. Dennoch gibt es kaum einen Skarnländer, der nicht heimlich von einer Beziehung oder wenigstens von einer Nacht mit einer Amadine träumt.