Die rasierten Priester

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Die rasierten Priester, im Volksmund oft einfach als "Raben" bezeichnet, sind ein in Nor Vos beheimateter Orden, deren ausschließlich männliche Priester den Göttern nicht nur durch Opfer und Gebeten verehren, sondern ihnen auch durch ihre Kampffertigkeiten und gottgefällige Plünderungen huldigen. Wenn sie ihre Novizenzeit abgeschlossen haben und vollwertige Mitglieder des Ordens werden, geloben die Priester unter anderem, sich Zeit ihres Lebens keinen eigenen Bart zuzulegen, und vermählen sich mit ihrer Waffe.

Rekrutierung und Initiation

Die rasierten Priester unternehmen keine großen Anstrengungen, um neue Novizen anzuwerben. Stattdessen sind die meisten neuen Mitglieder kleine Jungen, deren hungrige Mäuler von ihren Familien nicht mehr ernährt werden können und die daher vor der Schwelle von Nor Vos abgeliefert werden. Dies gilt als als ehrenvoll, da die Junge so den Göttern dienen können, und reichlich Ruhm und Beute erwerben können. Manch einer schließt sich den rasierten Priestern auch aus freien Stücken an, muss diese Entscheidung aber bereits in der Jugend fällen, da der Orden keine neuen Novizen aufnimmt, die bereits die Volljährigkeit erreicht haben.

Die Novizen werden in die Lebensweise der Priester eingeführt, was tägliche Gebete und Exerzieren und Drill auf dem Übungshof bedeutet. Auch werden sie in einem für den Orden einträglichen Handwerk ausgebildet. Die ausbildenden Priester entscheiden gemeinsam, wenn ein Novize geistig und körperlich reif genug ist, um in den Stand eines vollwertigen Ordensbruders erhoben zu werden. Geschieht dies, bekommen die Novizen einen Rabenschnabel, die traditionelle Waffe der Priester, ein Rasiermesser und eine schwarze Robe überreicht. Der Rabenschnabel ist im Verbund mit der schwarzen Robe der Grund dafür, dass die Priester oft "Raben" genant werden. Sie schwören, sich regelmäßig ihrer Gesichtsbehaarung zu entledigen - diese Abwesenheit von Bärten steht symbolisch für geistige Reinheit - und vermählen sich mit ihrem Rabenschnabel, sodass sie sich keine Frau nehmen können. Auch geloben sie ein paar weitere Regeln und Vorschriften zu befolgen, die von weniger zentraler Bedeutung sind.

Lebensweise und Plünderfahrten

Das tägliche Leben wird vor allem von den ständigen Waffenübungen bestimmt. Der Rabenschnabel ist keine Waffe, von der man denken würde, dass sie viel Finesse erfordert, aber Generationen von Priestern haben immer neue Kampftechniken ersonnen, sodass die rasierten Priester jeden Teil ihrer Weiber aus Stahl und Holz mit tödlicher Wirkung einzusetzen vermögen, und auf jede gegnerischen Bewaffnung mit daran angepassten Manövern reagieren können. Doch nicht nur der tägliche Drill dient dazu, die sommerlichen Vikings vorzubereiten, auch ein großer Teil der Wirtschaft von Nor Vos ist darauf ausgerichtet, die für Kampf und Seefahrt nötige Ausrüstung instand zu halten und zu verbessern. Dadurch stehen den rasierten Priester bei den Vikings ungewöhnlich gute Rüstungen und schnittige Drachenboote zur Verfügung.

Im Frühsommer steht dann das zentrale Ereignis des Ordens der rasierten Priester an: Das jährliche Viking. Der Großteil von Nor Vos Bewohnern sticht mit den Drachenbooten in die Wölmsee, zurück bleiben meist nur eine minimale Besatzung, bestehend aus Novizen und den Alten und im Kampf Verwundeten. Aber alle kampffähigen Priester fahren mit Begeisterung aufs Meer hinaus, denn während des Vikings gibt es für sie nicht nur Beute zu holen. Es bietet sich auch die Möglichkeit, einen Bart zu erwerben. Hierzu schneiden die Priester Strähnen aus den Bärten besiegter Feinde, und binden sie an die Schäfte ihrer Rabenschnäbel. Dies ist ein wichtiges Statussymbol in der Ordensgesellschaft, da man seinem Gegenüber direkt ansehen kann, wenn er ein tödlicher Krieger ist. Zudem ist die Plünderfahrt die einzige Abwechslung von dem ansonsten streng zölibatären Lebensweise.

Wenn die Priester dann an den Küsten des Eirnlandes landen, stellen sie aufgrund ihrer immensen Vorbereitung eine enorm schlagkräftige Truppe dar, die trotz ihrer relativ geringen Mannstärke keinen Kampf scheuen muss. Mehrere Monate suchen sie fremde Küstensiedlungen und -Städte heim, und fahren Flüsse herauf, um auch arglosere Völker weiter im Inland zu überfallen. Wenn ausreichend Beute gemacht, Bärte geflochten und Jungfräulichkeiten zerstört wurden, machen sich die rasierten Priester rechtzeitig wieder auf den Heimweg, um vor dem Einsetzen der Herbststürme wieder in sicheren Gefilden zu sein. Im Anschluss wird der Großteil der Beute dazu genutzt um Lebensmittel zu erwerben, mithilfe derer man die kalte Jahreszeit überdauern und sich auf den nächsten Viking vorbereiten kann.

Organisation und Hierarchie

kommt noch