Drottning

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Drottning war eine der bekanntesten Bardengruppen aus Spitzstiften. Sie bestand über zwei Jahrzente lang aus den Gründungsmitgliedern Frederik Kvicksölver, Bert Maj und Ruben Tâler und war in fast jeder Taverne Skarnlands und Eirnlands zu Gast. Markenzeichen waren Kvicksölvers Showeinlagen, in denen er sich für die Darbietung mancher Lieder Frauenkleidung anzog.

Gründung

Der genaue Zeitpunkt der Gründung Drottnings ist unbekannt. Man weiß jedoch, dass Kvicksölver, Maj und Tâler ihr erstes Geld als Hafenarbeiter verdienten. Erzählungen zufolge sollen sie mit ihren musikalischen Talenten die Moral der anderen Arbeiter gehoben haben.

Kvicksölver hatte aufgrund seines für einen Menschen schier unglaublichen Stimmumfanges des öfteren kleinere Auftritte in Spitzstiftens Tavernen. Vermutlich sind Maj und Tâler während diesen auf ihn aufmerksam geworden.

Die drei freundeten sich schnell an und bekannen eigene Balladen, Kriegslieder und weitere Stücke zu kreieren, in denen Kvicksölver immer sang, Maj das Kittar spielte und Tâlor auf zwei Trommeln den Takt angab.

Ihr Talent sprach sich schnell auch außerhalb von Spitzstiften herum, sodass sie bald aus weiter ernfernten Städten angefragt wurden. Das gab ihnen die Möglichkeit neben Kost und Logie auch Geld für ihre Auftritte zu verlangen, was sie jedoch auch zum Ziel von Plünderern machte.

Bekannte Lieder

Zu ihren bekanntesten Liedern, welche auch heute noch von vielen Barden nachgespielt werden, zählen u.A.:

  • Gleich beißt du in den Staub!
  • Bohèmsche Schwärmerei
  • Liebe, du verrücktes kleines Etwas
  • Halt mich bloß nicht zurück!
  • Weiber mit fetten Ärschen
  • Des Hammers Fall
  • Ich will endlich frei sein!
  • Die sieben Meere der Rhye
  • u.v.m.

Wirkung

Mit ihren Schlachtgesängen "Gleich beißt du in den Staub!" und "Des Hammers Fall" hatten sie maßgeblichen Einfluss auf einige der Schlachten der letzten zwei Jahrzehnte. Ihre Kriegslieder besingen den Mut, die Courage und die Kraft der Krieger Spitzstiftens (bzw. des Dorfes, in dem Drottning jeweils auftraten), was in einem Kampf ungeheure Courage in den Kriegern hervorrief.

Aufgrund ihres musikalischen Talentes waren sie sowohl beim einfachen Volk, als auch bei Gelehrten und bei Jarls hoch angesehen. Einige Jarls bestellten sich die Bardengruppe sogar zu Privatauftritten in ihr Jarlshaus und feierten dort im kleinen Kreise rauschende Feste.

Ende

Im Alter von knapp 40 Jahren wurde Frederik Kvicksölver während der Festlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen von Drottning vom bekannten Dieb, Mörder und Plünderer Arnold Ingor Drolfjar Skölpe im Rahmen eines Raubüberfalles getötet. Nach Ende des Auftritts hatte sich Skölpe hinter die Kulissen der Bühne geschlichen und lauerte den Barden dort auf. Maj und Tâler schlug er bewusstlos, ehe er sich seinem Hauptziel, Kvicksölver, widmete. Skölve zwang den Barden dazu ihm sein gesamtes Geld zu übergeben, ehe Kvicksölver von Skölpe brutal niedergestreckt wurde.

Spitzstiftens Schamanen taten ihr bestes, doch für Frederik Kvicksölver kam jede Hilfe zu spät. Wenige Tage nach dem Angriff erlag er seinen schweren Verletzungen. Ihm zu Ehren wurden die Fenster der Tavernen Spitzstiftens am Tag nach seinem Tod mit schwarzen Stoffen verhangen und Blumen am Haus des beliebten Barden niedergelegt.

Skölpe konnte noch am Tatort gestellt werden. Aufgrund der Schwere seiner Tat, wurde er von den anwesenden Gästen vorort hingerichtet. Seine Leiche wurde in die Fluten des Meeres geworfen und sein Hab und Gut, sowie seine Beute, an Maj und Tâler übergeben.

Diese wiederum sahen sich nach dem Tod ihres Freundes nicht in der Lage ihr Handwerk weiter auszuüben und ließen bekanntgeben in Zukunft nie wieder aufzutreten. Sie zogen sich daraufhin in die Wälder zurück. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt.