Frederik Kvicksölver

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Frederik Kvicksölver war ein bekannter Barde aus Spitzstiften, sowie Gründungsmitglied und Sänger der Bardengruppe Drottning.

Leben

Herkunft und frühe Jahre

Original geschriebener Liedtext von Frederik Kvicksölvers "Ich will endlich frei sein".

Frederik Kvicksölver wuchs in ärmlichen Verhältnissen am Rande Spitzstiftens auf. Die Namen seiner Eltern sind bis heute unbekannt, lediglich seinen Freunden Bert Maj und Ruben Tâler soll er dieses Geheimnis anvertraut haben. Erzählungen zufolge soll er aus einer Affäre zwischen dem damaligen Jarl Spitzstiftens und einer Wirtin hervorgegangen sein. Eigenen Angaben zufolge war es sein Traum ein großer Krieger zu werden, was jedoch aufgrund seiner geringen Körpergröße und seines schmächtigen Körperbaus unmöglich war. Daher betrieb er in seiner Jugend viel Krafttraining, um als Hafenarbeiter arbeiten zu können und seinem Traum von der gefährlichen See wenigstens etwas näher zu kommen.

Kvicksölver entdeckte bereits im Kindesalter, dass er über eine außerordentliche Stimme verfügte und mit Leichtigkeit Töne treffen konnte. Er eignete sich heimlich das Schreiben an, um erste eigene Lieder zu verfassen. Aus dieser Zeit soll das später durch Drottning bekannt gewordene Lied "Ich will endlich frei sein!" stammen. Es gilt als das erste Werk Kvicksölvers.

Anfänge Drottnings

Er lernte mit ungefähr 19 Jahren seine beiden Bardenkollegen Bert Maj und Ruben Tâler bei der Arbeit am Hafen kennen, welche ebenfalls dort für einen geringen Lohn arbeiteten. Maj und Tâler kannten sich bereits seit Kindertagen und wussten von ihren musikalischen Talenten an der Kittar und den Trommeln. Nur singen konnten beide nicht wirklich, was ihnen bis dahin zum Durchbruch im Wege stand.

Kvicksölver trat neben seiner Tätigkeit als Hafenarbeiter in den Tavernen Spitzstiftens als Barde auf und konnte sich so seinen abendlichen Met verdienen, welchen er als Gage nahm. Er lud Maj und Tâler öfters zu solchen Auftritten ein und zusammen fassten sie bereits nach kurzer Zeit den Entschluss ab sofort gemeinsam aufzutreten.

Mit einem Repertoire von anfänglich rund 7 Liedern wuchs die Beliebtheit der "Drottning" getauften Gruppe schnell an, was schließlich zu ihrem Durchbruch in der gesamten bekannten Welt führte.

Höhepunkt als Barde

Kvicksölver genoss den Erfolg mit seinen Freunden sichtlich, was sich in massiven Saufgelagen und den Konsum von bewusstseinserweiternden Substanzen in exzessivem Maße äußerte. Allerdings schadete dies dem Erfolg der Gruppe nur wenig, da das Publikum meist ohnehin selbst zugedröhnt war und daher später am Abend nichts mehr mitbekam. Der Barde beschrieb diese Zeit selbst als die kreativste Zeit seines Lebens. Da er nun über genügend Geld und Einfluss verfügte, schließlich war er sowohl beim einfachen Volk, als auch bei ranghohen Gelehrten und Jarls sehr beliebt, konnte er das Schreiben von Liedern nahezu perfektionieren.

Aus dieser Zeit stammen auch die meisten der bekanntesten Lieder Drottnings.

Tod

Während der Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen Drottnings wurde Kvicksölver hinter der Bühne von Arnold Ingor Drolfjar Skölpe heimtückisch und brutal attackiert. Auch die größten Schamanen Spitzstiftens konnten Kvicksölver nicht mehr helfen. Er verstarb wenige Tage nach dem Angriff aufgrund seiner schweren Verletzungen. Sein Angreifer wurde noch am Abend des Angriffs von den anwesenden Gästen brutal gelyncht und seine Leiche in den Ozean geworfen.

Kvicksölvers Freunde und Gruppenkollegen gaben aufgrund seines Todes das Bardenhandwerk auf und verschwanden in die Wälder. Seitdem wurden sie nie wieder gesehen, über ihren Verbleib gibt es keine Informationen.

Nachwirken

Einen Tag nach seinem Tod wurden Kvicksölver zu Ehren die Fenster der Tavernen Spitzstiftens mit schwarzen Stoffen zugehangen. Am Eingang seines Privathauses wurden von trauernden Einwohnern aus der Umgebung Blumen niedergelegt.

Die Lieder, welche ausschließlich Kvicksölver schrieb, werden bis heute von vielen anderen Barden nachgespielt und interpretiert. Insbesondere in Zeiten der Schlacht und des Krieges werden die mitreißenden Schlachtgesänge unter den Kriegern angestimmt, um die Moral zu heben.

Die Bewohner Spitzstiftens fordern bis heute die Errichtung eines Denkmales für Kvicksölver am Hafen, um ihrem beliebtesten und talentiertesten Barden angemessen gedenken zu können. Da jedoch keine Totenmaske angefertigt wurde, ist die Anfertigung eines solchen Denkmales schwierig, da auch nur sehr wenige Zeichnungen des Barden existieren. Kvicksölver legte Wert darauf nur selten gezeichnet zu werden.