Eisknochen

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Die Eisknochen sind eine streng geführte Räuberbande deren Anführer Blaubart unangefochten auf dem Seestein-Thron sitzt. Ursprünglich stammen sie aus dem Norden von Eirnland wo sie jedoch bereits alle feindlichen Banden entweder ausgelöscht oder in ihre Bande, zunächst als Sklaven, integriert haben. Darauf hin schwammen sie, da sie keine Boote zu bauen verstehen, mit all ihrem Hab und Gut weiter nördlich durch die See. Schließlich siedelten sie an der Südküste von Skarnland und rauben und brandschatzen seither in den nahegelegenen Dörfern. Jegliche Versuche diese sehr zähen Krieger zu vertreiben schlugen fehl. Jedoch haben die Eisknochen stets auch ein offenes Ohr für Schutzgeld und so sind zumindest die zahlungskräftigeren Orte vor ihrem Terror halbwegs sicher. Nur ist es sehr ungesund die regelmäßigen und hohen Zahlungen einzustellen.

Rekrutierung und Initiation

Jeder halbwegs fähige Räuber und Dieb, der was auf sich hält, klopft zumindest einmal an das Tor der Eisknochen, jedoch ist dies oft das letzte Mal, dass er klopfen kann. Wird einem Einlass gewährt ist es erforderlich sich mit erniedrigenden und beschämenden Aufgaben zum Ziel des Spotts und Hohns zu machen. Hat sich nun einer der Rekruten das Wohlwollen der Bande verdient, muss er einen mörderischen Test bestehen. Blaubart verlangt von jedem dieser Initianden ein Geschenk. Und zwar einen besonders hübschen Seestein vom Grunde der eisigen Wölmsee für seinen Thron.

Lebensweise und Plünderfahrten

Die Lebensweise der Eisknochen ist mit ausufernd sehr wohlwollend umschrieben. Ackerbau und Viehzucht werden nur sehr spärlich betrieben. Fast täglich werden die geraubten Vorräte in großen Gelagen verprasst. Sodass jeden Morgen zu einem neuen Raubzug ausgerufen wird. Dabei machen sie weder vor Transporten mit schwer bewaffneten Eskorten noch vor Piratenschiffen halt. Schiffe werden von den besten Schwimmern der Bande angegriffen. Diese werden mit einer ausgeklügelten Technik mittels Seilen und Haken zum kentern gebracht. So entledigt man sich leicht der Besatzung und braucht nur noch das Treibgut mit großen Netzen ans Ufer zu zerren.

Auf familiärer Ebene gibt es nur lose Bande. Man nimmt sich was man kriegen kann. Wenn einem die Frau eine gewisse Anzahl an Zähnen ausschlägt gilt das als große Liebesbekundung und nimmt an Wert zu je mehr Zähne dabei verloren gehen. Mit spätestens 3 Jahren lernen die Kinder das Schwimmen in der rauen See und werden so auf ihr Leben vorbereitet. Wenn sie ihren zwölften Winter überstanden haben müssen die Kinder ebenfalls für Blaubart einen Stein vom Meeresgrund heraufholen, dann bekommen sie ihre erste Waffe und werden als vollwertige Mitglieder der Eisknochen anerkannt.

Organisation und Hierarchie

Die Organisation der Eiskochen ist recht einfach aufgebaut. Zum einen gibt es die Schwimmer die Boote überfallen und zum anderen die Krieger die für den Überfall auf dem Land spezialisiert sind. Auch gibt es eine kleine Gruppe von Schutzgeldeintreibern die als besonders gefährlich gelten. An der Spitze steht Blaubart der unbezwungene König der Eisknochen. Ihm zu widersprechen gilt als der Gesundheit sehr abträglich. An seiner Seite steht seine wilde, blutdürstige Adjutantin Ylva von der gemunkelt wird sie sei seine Tochter. Keiner der Männer wagt es sie auch nur anzusehen, denn ihren gefährlichen Klauenwaffen aus Eisen ist noch niemand bisher entkommen.