Eisländisch

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Eisländisch ist eine Klopfsprache.

Sie nutzt die sich in permavereisten Böden über große Distanzen erstreckenden, verbundenen Eisgebiete (Schollenzonen), kann aber auch in vereisten Höhlengebieten (Rundzonen) Anwendung finden. Aufgrund der dort vorhandenen Querverbindungen, Rundgänge und Tunnelsysteme kann es dort jedoch zu einer Überlagerung der "Botschaften" kommen, so dass die Nachrichten nicht immer das richtige Ziel mit dem korrekten Inhalt treffen. Da Letzteres vielerorts auch für lustige Zwischenfälle gesorgt hat, hat sich ein beliebtes Kinderspiel daraus entwickelt, was die Fähigkeiten dieser Sprachbeherrschung auch an das junge Volk weiter reicht - der sogenannte "Stille Frost".

Herkunft

Eisländisch ist sehr alt. Sie hat sich parallel zu den verbalen Sprachen auf Skarnland entwickelt und diente ursprünglich Jägern und Clans bei der Besiedelung des Landes dazu, sich über Sprachgrenzen hinaus über große Entfernungen vor Gefahren zu warnen oder Hilfe herbei zu rufen.

Das war vor allem sinnvoll, da in älteren Zeiten die Winter fast das ganze Jahr dauerten und es riesige, verbundene Eisgebiete gab, die das gesamte Winkingerjahr nicht abtauten.

Funktion

Eine detaillierte Auflistung der Funktionsweise dieser Sprache ist nicht möglich.

Sie basiert auf mehreren Faktoren, die für die Übermittlung von Botschaften berücksichtigt werden müssen. Es ist eine Mischung aus Gefühlen, Kenntnissen der Beschaffenheit der Region, einem Verständnis für die verschiedenartigen Eise, dem Wissen um die Symbolik der Wikingerwelt. Diese Sprachfertigkeiten werden durch das "Erleben" der Anwendung an die nächste Generation weiter vermittelt.

Beispiel

Nehmen wir zum Beispiel einen Hilferuf. Es ist nicht möglich, einen Satz wie "Ich brauche Hilfe!" Wort für Wort zu klopfen und jeder weiß sofort Bescheid, was zu tun ist.

Vielmehr muss vom Klopfer berücksichtigt werden, um welche Situation es sich handelt. Es wird Bezug genommen auf historische Ereignisse und die Art des Klopfens vermittelt dem Hörenden, um was es sich handelt.

Es ist etwas völlig anderes, wenn man vermitteln möchte:

"Hilfe, ich stecke mit meinem Fuß in einer Gletscherspalte fest. Am Skarnenpass."

als wenn es darum geht, andere zu warnen:

"Achtung, es kommen 500 bewaffnete Ochsenreiter aus Richtung des Weißen Waldes auf Skalme zu."

Bei ersterem vermittelt man ein ruhiges, wehleidiges Bild mit hohen, weit auseinender liegenden Klopflauten für die Einsamkeit der Region, die Ruhe, die Schmerzen (peaks) und versucht, einen geschichtlichen Bezug für das Gebiet zu finden (Vulkanausbruch, Tumulte, Tote, ...), welchen man in Töne packt.

Bestimmte Orte haben bestimmte Tonfolgen, sofern sie häufig genutzt werden. Sogenannte "Lautbilder".

Bei der wilden Horde vermittelt man das Trampeln der Tiere, das Tosen und Beben der Gegend, das Herannahen der Gefahr. Die örtliche Beschreibung ist dabei wie oben. "Von - nach" wird dabei dargestellt durch Ort 1, dann die Gefahr, dann Ort 2.

Diese Tonfolgen wiederholt man nach längeren Klopfpausen. Dabei klopft man üblich mit Eis auf Eis oder mit Stein.

Entscheidend ist auch die Distanz zum "Empfänger". Je länger sie ist, desto lauter muss man klopfen, und desto schneller müssen die einzelnen Klopfgeräusche aneinander gereiht werden. Die Abstände der einzelnen Töne gehen mit steigender Distanz weiter auseinander.

Die Nachrichten werden im gesamten Umland gestreut. Man kann sich nicht an einen Höhrer wenden. Die Botschaft wird gesendet und erreicht jeden, der zuhört.