Fløyaka-Kriecher

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Der Fløyaka-Kriecher (im Volksmund auch oft Stein- oder Magmaschnecke genannt) ist eine in Skarnland beheimatete Schneckenart, welche ausschließlich auf oder in Vulkanen zu finden ist. Zudem kann mit ihrer Hilfe der sogenannte Feuerschlamm gewonnen werden.

Kriecher.png

Vorkommen

Die Fløyaka-Kriecher brauchen zum Überleben große Hitze, weswegen sie nur auf dem von Vulkanen erwärmten Gestein anzutreffen sind. Kühlt der Boden unter ihnen zu stark ab, sterben sie nach relativ kurzer Zeit. Der Lebensraum dieser Schneckenart beschränkt sich auf den Vulkan Fløyaka, daher hat sie auch ihren Namen; vereinzelt wurde zwar versucht, sie auf andere Vulkane auszusiedeln, jedoch war noch keine dieser Umsidelungen erfolgreich. Die Gründe für das Scheitern sind nicht bekannt.

Aussehen

Zum Schutz vor Fressfeinden legt die Magmaschneckenmutter ihre Eier in von ihr vorher ausgehöhlte Steine ab; in jedem Stein findet ein Ei platz. Während der ersten Lebensjahre der Schnecken verwächst dieser Stein mit ihrem Rücken und ersetzt den klassischen, von anderen Arten bekannten Schneckenpanzer.
Dieser steinerne Panzer schützt den Kriecher auf mehrere Arten: Zum einen bietet er Schutz vor physischer Gewalteinwirkung und zum Anderen dient er der Tarnung inmitten des Vulkangesteins.

Feuerschlamm

Fühlt sich der Fløyaka-Kriecher bedroht, so sondert er ein braunes, klebriges, geruchloses und leicht entflammbares Sekret, den Feuerschlamm, ab. Dieses Sekret brennt nur kurz, dafür aber sehr heiß, daher ist es für Öllampen und Fackeln ungeeignet. Durch die Hitze des Vulkangesteins fängt es meistens sofort zu brennen an und schützt die Schnecke somit.
Der Feuerschlamm kann nur von lebenden Schnecken gewonnen werden, da die zuständigen Drüsen das Sekret nicht lagern, sondern bei Gefahr bilden. Ist es jedoch abgesondert, so kann es kühl beinahe ewig aufbewahrt werden, ohne an seiner funktionstüchtigkeit einzubüßen. Aus diesem Grund wird der Feuerschlamm oft zum Starten von Feuern verwendet und ist somit eine Alternative zu klassischem Zunder. Vereinzelte Überlieferungen zeugen jedoch auch von kriegerischen Einsätzen des Feuerschlammes.