Gemeine Hulenassel

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Illustration einer Gemeinen Hulenassel aus Gliederfüßer und Gewürm von Karlina Rolfe.

Die Gemeine Hulenassel (von Hule, "Höhle") ist eine in Skarnland häufige Art aus der Ordnung der Asseln (Isopoda). Die Gemeine Hulenassel ist typischerweise ein Aasfresser, wenn sich die Gelegenheit bietet ernähren sie sich auch parasitär von größeren Säugern, wie Jarlbären. Die detaillierte Beschreibung ihres Paarungsverhaltens durch Karlina Rolfe in dem Werk Gliederfüßer und Gewürm hat im Umfeld der Gelehrten Eirnlands für Aufsehen gesorgt.

Merkmale

Gemeine Hulenasseln gehören mit einer Größe von 10-15 cm zu den größeren Vertretern ihrer Ordnung. An Stränden sind allerdings noch deutlich größere, angespülte Exemplare anderer Arten gefunden worden. Die Cuticula der Gemeinen Hulenassel ist äußerst fest, verfügt aber über keine Wachsschicht, sodass sie in der Sonne schnell austrocknen. Daher halten sie sich vornehmlich in Höhlen auf. Die kräftigen Mandibeln sind bestens dazu geeignet Tierkadaver zu zerlegen oder sich im Fell von Säugetieren an der Haut festzubeißen.

Fortpflanzung

Die Asseln bilden zur Fortpflanzung sogenannte Knullkugeln.
Karlina Rolfe beschreibt das Paarungsverhalten der Gemeinen Hulenassel wie folgt:
"Das Paarungsritual der Hulenasseln ist ein bemerkenswert erstaunliches Ereignis. Jährlich versammeln sich die Asseln in gewaltig großen Scharen an Eingängen tiefer Höhlen. Die Beine der Männchen und Weibchen greifen ineinander, fester und fester, bis sie kaum noch unter den schwach glänzenden Panzern der Tiere zu erkennen sind. Nach und nach fangen die Pärchen an, einer Kugel gleich, den Felsboden hinab zu rollen. Kurze Zeit später tost eine Lawine zusammenklammernder Asselbälge durch die Höhle. Die Tiere sondern ein Sekret ab, das bald die gewaltige Masse umgibt und einen schleimig glitzernden Film auf dem Höhlenboden hinterlässt. Schließlich erreichen die Asseln unterirdische Gewässer in denen die Eier abgelegt werden. Doch nicht ohne Verluste. Zahlreiche Tiere zerschellen am harten Fels. Einige werden von sichtlich ungehaltenen, mitten im Schlaf überrumpelten Jarlbären zerschmettert. Doch die unzähligen Jungtiere, die nach wenigen Wochen aus den Gewässern strömen, scheinen das ganze Spektakel Wert zu sein."