Jarl Xenhold Malm

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Jarl Xenhold Malm war bis zu seinem Tod der Jarl von Kästervik.

Leben

Unter Jarl Xenhold Malm widmete sich Kästervik hauptsächlich dem Bergbau. Durch die Lage der Siedlung zwischen zwei Ausläufern der Skarnen wurde tagtäglich geschürft und noch tiefer gegraben. Die Bewohner führten ein bescheidenes und zurückgezogenes Leben. Anders als sein Sohn später, nahm Xenhold oft und gerne an Things in der Umgebung Teil.

Er versuchte seinen Sohn Jarl Malkolm Malm schon früh an die Rolle des Jarls zu gewöhnen. Xenhold spürte jedoch, dass sein Sohn von Natur aus einfach kein besonders geeigneter Jarl sein würde.

Eines Nachts, so sagt man, soll Malkolm im Traum einer gottgleichen Erscheinung begegnet sein, die den Sohn des Jarls verändern sollte. Er begann nur noch zu flüstern und führte scheinbar immer wieder Selbstgespräche. Zunehmend wuchs Sorge und Angst in der Siedlung und so sah sich schließlich Xenhold gezwungen etwas zu unternehmen. Er entschloss sich dazu, dass es das Beste sei, seinen Sohn wegzusperren. So nahm man Malkolm die Waffen ab und sperrte ihn in eine eisige Zelle. Als sich Xenhold nach seinem Sohn erkundigen wollte und die Zelle betrat, brach Malm einen Eiszapfen von der Zellendecke ab und stach sie seinem Vater durch das Auge. Die Spitze des Eiszapfen trat aus der Rückseite des Kopfes aus und der Jarl war auf der Stelle tot. Der nun Jarl Malkolm Malm ließ die treusten Anhänger seines Vaters im Tal von Kästervik zu Eis erstarren, da sie ihm die Treue verweigerten.