Myslingsula

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Myslingsula sind Waldtiere in Skarnland. Ihr Aussehen ähnelt einer Riesenratte mit Hauern und einer Schweineschnauze.

Gemälde eines Myslingsula im Herbst.
Möglicherweise zeigt dieses Bild aber auch einen jungen Ålefras oder eine Boar-Ratte. (Der junge aufstrebende Künstler vergass leider seinem Werk einen Namen zu geben)

Aussehen

Myslingsula erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa einen halben Meter und besitzen einen haarlosen, muskulösen Schwanz, der bis zu 40cm lang wird. Ihr Gewicht beträgt 2-3kg. Bis auf den Schwanz ist ihr Körper von dichtem, struppigem Fell bedeckt, das im Frühling fast leuchtend rot, im Verlauf des Jahres aber immer brauner wird, bis es im Herbst rot-braun mit Flecken unterschiedlich heller rötlicher, teilweise sogar lila, Flecken ist. Durch diese Fellfarbe werden sie im Frühling oft für reife Früchte gehalten, wenn sie reglos auf Beute lauern und im Herbst sind sie im bunten Laub kaum zu entdecken. Ihre Eckzähne sind zu Stosszähnen ausgebildet, die bis zu 15 cm lang werden. Durch ihre beweglichen Ohren verfügen sie über einen sehr guten Hörsinn und ihre Nase erinnert an die eines Schweins. Trotz ihres gedrungenen Körperbau sind Myslingsula sehr schnell und sind zu gewaltigen Sprüngen fähig.

Ernährung

Myslingsula sind Fleischfresser. Ihre Hauptbeute sind Vögel und ihre Eier. Aber auch am Boden lebende Tiere bis zu ihrere eigenen Grösse werden gejagdt. Myslingsula sind Lauerjäger. Bei der Jagd auf Vögel setzen sie sich still in das Geäst eines Baumes, wobei ihre Fellfarbe sie im Frühling und Sommer wie eine reife Frucht aussehen lassen. Durch ihre beweglichen Ohren können sie ihre Beute genau orten. Befindet sich die Beute in Reichweite, springt das Mylingsula mit einem gewaltigen Satz auf sie und versucht ihm mit seinem Schwanz einen Schlag zu versetzen. Nach einem Treffer mit dem Schwanz stürzen Vögel fast immer benommen zu Boden, wo sie dann mit den Stosszähnen erlegt werden. Das Beutetier wird zum Teil sofort gefressen, bis der Rest vom Myslingsula zur Gruppe geschleift werden kann.

Bei der Jagd auf Bodentiere arbeiten mehrere Myslingsula zusammen. Sie verteilen sich am Boden und lauern bis ein Beutier sich nähert. Auf den schrillen Pfiff des Anführer stürzen sie sich dann auf die Beute und erlegen es mit ihren Stosszähnen. Diese Art der Jagd findet verstärkt im Herbst statt, wenn sich die Myslingsula ihren Winterspeck anfressen.

Verhalten

Myslingsula leben in Gruppen von 10-20 Tieren, die sich jedes Jahr im Frühling neu bilden. Nach dem Aufwachen aus dem Winterschlaf bleibt die Gruppe noch etwa ein bis drei Wochen zusammen, bis die Jungtiere aus dem letzten Jahr aufgepäppelt sind. Danach löst sich die Gruppe auf und die Myslingsula leben ein bis zwei Monate als Einzelgänger, bis sich zu einer neuen Gruppe zusammenfinden und sofort mit der Paarung beginnen. Die Weibchen einer Gruppe lassen sich dabei von allen Männchen der Gruppe begatten. Für die Geburt gräbt die Gruppe ein kleines Erdnest, in dem die Weibchen gebären. Die Myslingsula kommen voll entwickelt zur Welt und verbringen nur 2 Wochen in dem Nest, in denen die Weibchen von den Männchen versorgt werden und das Nest durch die gesamte Gruppe verteidigt wird. Nach diesen 2 Wochen beginnen die Nachkommen zu fressen und das Nest wird aufgegeben. Die Gruppe zieht nun wandernd umher und verbringt die Nächte in den Ästen von Bäumen. Die Jungtiere werden abwechselnd von Gruppenmitgliedern ständig beschützt, während die restlichen Mitglieder einzeln jagen. Im Herbst beginnen die Jungen bereits mit eignen Jagden und die Gruppe fängt an sich ihren Winterspeck anzufressen. Zu Beginn des Winters gräbt sich die Gruppe einen kurzen Erdunnel, den es sehr gut tarnt und in dem sich die Gruppe dann gemeinsam zum Winterschlaf legt.

Verhältnis zum Menschen

Myslingsula halten sich in der Regel von Menschen fern. Wenn sie aber auf Jagd sind, verharren sie auf ihrer Lauer aber auch wenn sich Menschen nähern. Erst wenn ein Mensch extrem nah kommt, versetzt ihm das Myslingsula einen Hieb oder Biss und flüchtet. Sind aber ihre Jungen gefährdet, greifen sie auch Menschen an. Durch ihre Stosszähne und starken Schwänzen können sie in der Gruppe gefährlich werden.

Zahme Myslingsula sind sehr selten. Es gibt vereinzelte Berichte über Einsiedler in Wäldern, die ein zahmes Myslingsula als Haustier halten.