Pfistpfeiter Pfostendübel

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Als Pfistpfeiter Pfostendübel werden Gerichte bezeichnet, die ein Smutje auf See aus nicht zueinander passenden Zutaten kochen muss, weil sie sonst verderben oder weil sonst Nichts mehr da ist. Im Gegensatz zum Allesrin wird beim Pfistpfeiter Pfostendübel alle verfügbare Handwerkskunst des Smutje verwendet, um ein, unter widrigsten Umständen, möglichst schmackhaftes Gericht zu kreieren. Daher ist es für jeden Smutje die grösste denkbare Beleidigung seinen Pfistpfeiter Pfostendübel als Allesrin zu bezeichnen. Während der Allesrin stets in Form eines Eintopf serviert wird, kann ein Pfistpfeiter Pfostendübel in jeglicher Form dargeboten werden.

Entstehungs-Legende

Der Legende nach plünderte ein skarnländer Schiff auf hoher See ein eirnländer Schiff, dessen Ladung aus Pfosten und Dübeln aus einer Stadt namens Pfistpfeit bestand. Nach dem Kampf stellten sie fest, dass sämtliche Essensvorräte vernichtet wurden. Mehrere Wochen von festem Land entfernt, sahen die Skarnländer schon dem sicheren Hungerstod entgegen. Der Smutje tischte jedoch zur Überraschung Aller jeden Tag ein schmackhaftes Essen auf. Auf die Frage was er da koche, antwortete er mit einem Grinsen nur "Alles was wir hier noch haben sind Pfosten und Dübel, also sind das Pfostendübel. Pfistpfeit ist unter uns Smutjes berühmt für seine schmackhaften Pfostendübel" Aus Angst er könne ihnen eine ekelhafte Wahrheit verraten, belies es die Besatzun bei dieser Aussage. Als sie dann nach wochenlanger Fahrt wieder in einen skarnländer Hafen einliefen, stellten sie beim Löschen der Ladung erstaunt fest, dass ein beträchtlicher Teil der Pfosten und Dübel fehlte.

Pfistpfeiter Pfostendübel Wettbewerb

Einmal jährlich kommen in Spitzstiften die besten Smutje ganz Skarnland zusammen, um in einem Wettbewerb den Besten ihrer Zunft zu küren. Hierbei muss ein Pfistpfeiter Pfostendübel aus mehr oder wenigen zufälligen Zutaten gekocht werden.

Für die Zutatenauswahl wird von allen möglichen Zutaten eine Probe in eine kleine Schüssel gefüllt und auf einem Tisch aufgestellt. Die Teilnehmer werden nun nacheinander mit einer Augenbind vor diesen Tisch geführt und mehrmals gedreht. Nachdem ihm die Augenbinde abgenommen wurde, hat der Teilnehmer eine kleine Sanduhr lang Zeit, sich die Zutaten einzuprägen. Nach Ablauf der Sanduhr muss er dann auf einer leeren Tafel die Position von 6 Zutaten zeigen, aus denen er dann seinen "Pfistpfeiter Pfostendübel" kochen muss. Anschliessend muss er noch ein Erschwernis aus einem Sack voller beschrifteten Holztäfelchen ziehen. Diese Erschwernisse beziehen sich auf Ereignisse, die während einer Seereise auftreten können, wie zB "Es ist kein Holz für das Feuer da", "In eine Zutat ist Meerwasser eingedrungen". Die Zutatenauswahl und Erschwernis wird dann nur für das Publikum angezeigt, der Teilnehmer erfährt dies erst zu Beginn des Kochens.

Das Kochen findet gleichzeitig statt. Jeder Teilnehmer muss aus seinen Zutaten für eine ganze Manschaft eines grösseren Schiffes den Pfistpfeiter Pfostendübel kochen.

Die Bewertung findet in drei Phasen statt. Als erstes findet die sogenannte Mannschaftsprüfung statt. Hierbei werden aus dem Publikum Mannschaften gebildet, die dann einem der Teilnehmer zugeordnet wird. Die Mitglieder einer Mannschaft erhalten dann je einen Teller dessen Pfostendübel, den sie aufessen. Muss sich jemand aus der Mannschaft anschliessend übergeben, ist der Teilnehmer dieses Pfistpfeiter Pfostendübel disqualifiziert. Anschliessend werden die qualifizierten Pfostendübel von einem Komitee der besten Smutjes bewertet. Zuletzt kann jeder Pfostendübel vom Publikum probiert werden. Jeder kann dann eine Holztafel mit dem Namen des Smutje, dessen Pfostendübel ihm am besten geschmeckt hat, in eine Urne werfen.

Am Ende des Wettbewerbs werden dann zwei Gewinner gekürt. Der erste Gewinner wird von dem Smutje-Komitee bestimmt und der der Zweite durch die Abstimmung des Publikums. Da es die erste Pflicht eines Smutjes ist die Mannschaft zufrieden zu stellen, ist der zweite Gewinner der Angesehenere.

Pfistpfeiter Pfostendübel Spiel

Beim Pfistpfeiter Pfostendübel Spiel wird ein witziges Rezept verwendet, bei dem die Zutaten offen gelassen werden. Die möglichen Zutaten werden auf Holztäfelchen geschrieben. Der Vorleser zieht daraus 6 Zutaten und trägt sie in das Rezept ein. Die Täfelchen werden dann auf dem Tisch verteilt und die Teilnehmer haben nun eine kleine Sanduhr Zeit sich die Positionen einzuprägen. Nach Ablauf der Sanduhr werden die Täfelchen umgedreht. Der Vorleser liest das Rezept nun vor. Bei jeder Zutat müssen die Mitspieler das entsprechende Täfelchen nehmen. Der Erste, der dies schafft erhält einen Punkt. Wer eine falsche Zutat aufdeckt, erhält einen Minuspunkt. Die Rolle des Vorleser wechselnd reihrum. Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt.

In einer entspannteren Variante werden nur die Zutaten ausgelost oder die Mitspieler nennen der Reihe nach beliebige Zutaten Der Vorleser setzt die gewählten Zutaten in das Rezept ein und liest das "Rezept" dann uzr Belustigung Aller vor.

Es gibt auch eine Variante, in der ein ernstgemeintes Rezept verwendet wird. Die Gegenspieler nennen sich dann gegenseitig Zutaten und die Mitspieler müssen ihr so enstandenes Rezept kochen und essen. Der Gewinner wird dann nach der Devise "Wer kotzt, verliert" bestimmt.

Beispiel für ein Rezept für das Pfistpfeiter Pfostendübel Spiel

Man nehme fünf Helme voll _____(Zutat1) und lasse diese etwa 2 Stunden in der Sonne stehen. Während ihr wartet setzt euch auf _____(Zutat2), um ihn schön auf Po-Temperatur zu bringen. Danach nehmt ihr die _____(Zutat3). Ihr vermengt sie und mischt gut durch. Jetzt eine schön schmierige Kelle _____(Zutat4) und ab in die Backform. Derweil den Ofen auf solide 546 Grad vorheizen und oben drauf eine Pfanne, um das _____(Zutat5) schön schwarz anzukokeln. Jetzt _____(Zutat5) und die _____(Zutat6) zusammen in die Backform geben. Jetzt die wohlige backwarme Zutat6 mit schmutzigen Händen, zusammen mit _____(Zutat3) zu einer Decke walzen. Nach 2 1/2 Stunden ist der Dübel durch. Nun aus dem Ofen holen, draufspucken, je nachdem für wen man backt, und die Masse aus _____(Zutat6) und _____(Zutat3) draufgehauen. Fertig. Reingehaun.

Zitate

"Allesrin kann jeder kochen. Einen Pfistpfeiter Pfostendübel kann nur ein wahrer Smutje kochen."
"An seinem Pfistpfeiter Pfostendübel erkennt man die wahre Qualität eines Smutje."

Verweise