Rhostir

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Rhostir (auch Rhøstir) sind kleine Geschöpfe, die in den schneebedeckten Bergen um den Krummdorn in den Skarn auf Skarnland leben sollen. Wanderer beschreiben sie als lebende Eisfiguren, die keine klare Form darstellen. Wobei jeder die Wesen anders beschreibt: So schwören manche, sie hätten unzählige Beine und schleichen schlangenähnlich über den Boden, andere beschreiben sie als kleine Männer, die wie Krieger ausgerüstet sind und mit kleinen Äxten drohen. Egal wie bedrohlich die Rhostir beschrieben werden, so wurde nie ein Mann von ihnen angegriffen, noch konnte irgendwer sie angreifen oder gefangen nehmen.
Viele Seher erzählen von den Rhostir, die ihnen angeblich in rauen Nächten als Boten zu den Göttern dienen sollen. Doch kann kein Seher etwas über sie berichten, was nicht nur von ihrer Existenz ablenken soll. Wobei dies bei Sehern nun mal so ist, da sie meist mystische, rätselhafte Personen sind.

Legende

Den Erzählungen zu Folge sollen die Rhostir entstanden sein, als Borne Skarnland schuf. So habe er geschwitzt, während er das Stück aus Eirnland herausbrach und diese Schweißtropfen landeten in den hohen Bergen und gefroren zu kleinen Kreaturen. Durch die göttliche Herkunft sollen sie als Boten der Götter dienen und den Sehern helfen.

Brauchtum

Zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende sollen die Rhostir aus den Bergen zu den Häusern kommen, um die Menschen vor den bösen Mächten in der dunkelsten Nacht zu schützen. Sie sollen diesen Auftrag von Borne bekommen haben, als er sah, dass böse Geister an diesem Tag die Leute heimsuchen. Um den Eiswesen den Weg zu erleichtern entzünden die Wikinger in der Nacht der Wintersonnenwende Feuer vor den Häusern und erleuchten die Wege in den Dörfern.