Seher-Häuser

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Das Haus eines Sehers

Die Seher-Häuser meint eine kleine Ansammlung mehrerer kleiner Strohhütten, es gibt dabei 3 Haupthütten, in denen die Köpfe der Tradition leben und einige Hütten um diesen Kern herum, dort hausen die auf Lebzeiten verpflichteten Anhänger der Schwesternschaft. Der Name der Tradition ist "Die Schwesternschaft der heiligen drei gefallenen Engel". Dass dort nur Seherinnen leben, hängt mit der Geschichte zusammen.

Beschreibung

Beim Betreten des großen mit Stroh und Dung überdachten Hauses dessen drei Schornsteine des Nachts in verschiedensten Farben den Himmel mit Rauch erfüllen, überwältigt einen der Qualm. Die Magische Ader dieses Ortes scheint unverkennbar und hier wo man unverhüllt im Blick der Götter steht bekommt man schnell Respekt vor Tausenden Jahren Geschichte. Kerzen in Blau, Grün und Rot leuchten in an die Decke geketteten Schalen und auf dem Boden scheinen wahllos Hühnerknochen verteilt, doch die Teppiche ergänzen es mit ihren Mustern zu einem großen Übergeordneten Bild. Ein mit einer großen Gardine verhüllter Bereich erschafft den zweiten Raum in der Behausung, jedoch kann man kaum einen Blick in diesen Bereich werfen, durch einen schmalen Spalt erkennt man ein turmhohes Regal voll mit Kräutern, Schalen und Flaschen sowie zwei Mörser und Stößel. Der Wandteppich scheint vor Prächtigkeit nur so zu strahlen und ist nicht mit denen im Bereich der Wahrsagung zu vergleichen. Der Bereich der Wahrsagung selber ist womöglich der einzige Ort den die meisten Dörfler je zu Gesicht bekommen werden. Fast alle Häuser in denen Seherinnen hausen scheinen von innen gleich auszusehen, man schreibt dieses Phänomen den Göttern zu.

Geschichte

Um den Ursprung der Seherhäuser gibt es einige Legenden, niemand weiß genau, wann diese Häuser und deren Bewohner tatsächlich erschaffen wurden. Die gängigste Sage ist, dass die drei Urbewohnerinnen eine Schöpfung von Borne sind. Borne war zwar mächtig und verfügte über immenses Wissen, doch er konnte keine Vorhersagen für sich selbst treffen. Deshalb rief er drei engelsgleiche Seherinnnen ins Leben, die ihm die Zukunft voraussagen sollten. Die drei Seherinnen taten, wozu sie geschaffen wurden und erzählten ihm, dass seine eigene Schöpfung ihn eines Tages ums Leben bringen würde. Sie rieten ihm, nicht zu naiv bezüglich der Absichten der Urväter zu sein; nicht alles, was ein Gott erschafft sei göttlich. Borne war nach diesen Aussagen außer sich und so erlegte er den 3 Seherinnnen eine grausame Strafe auf: Er verwandelte sie allesamt in alte, hässliche Vetteln, sperrte sie in die drei ominösen Hütten ein und sprach mit donnernden Worten zu Ihnen: "Wer von euch auch nur einen Schritt außerhalb dieser Wände wagt, der wird verbrannt durch die sengenden Strahlen der Sonne und wird auf ewig schmoren in den grauenvollen Abgründen von Durnholm!" Nicht aber entzog er die Gabe der Seherinnnen und so wirken die Gestalten auch heute noch für die Menschen von Skarnland.

Bereits in den ältesten Chroniken finden die drei Seherinnen-Hütten Erwähnung, heute sind es mittlerweile acht der Strohhütten, die in ihrem Kern immer noch klar erkennbar die drei Haupthütten aufweisen. Wer für die Schwesternschaft der drei heiligen gefallenen Engel auserwählt wird und sich hingibt, der ist verpflichtet in der zugewiesenen Hütte den Rest des Lebens zu verbringen und dem Beruf einer Wahrsagerin auf ewig nachzugehen. Diese strikte Regulierung dient der Reinhaltung und Ehrung des hohen Wissens und der angewandten Techniken.

Vor einiger Zeit wurde versucht, Männer ebenso in die Tradition als Seher zu integrieren. Es wurde zeremonieller Kontakt mit den 3 Urseherinnen aufgenommen und so wurden zwei Zwillingsbrüder vom Wölmsee auserkohren und in das geheime Wissen eingeweiht. Nach einigen Jahren des Wirkens bei den Seherinnnen verschwanden diese beiden jedoch, von einem vermutet man, dass er verrückt wurde und auf die Insel im Wölmsee verbannt wurde. Der zweite der Zwillingsbrüder ist jedoch spurlos verschwunden, Gerüchte küren Nessidh Ailis (siehe Diverses Wölmsee) als den zweiten der Zwillingsbrüder. Seitdem wurde in einer weiteren Anrufung der Urseherinnen entschlossen, keine weiteren Männer mehr auszubilden; diese sind zu grob für diese feinfühlige Arbeit.

ANMERKUNG: Ich bin leider nicht besonders belesen was Links angeht, kann jemand die vorhandenen Links, die teilweise nicht funktionieren bitte richtig in den Quelltext eingeben und anschließend diese Anmerkung löschen? Danke! Grüße, Chris (Username: Da_Chrisi)

Bewohner

Die Bewohner der Häuser leben abgeschottet von der Gesellschaft anscheinend dauerhaft in den Häusern. Jede Seherin trägt Gewänder, die den Körper vollständig verdecken, die Kleidung sieht dabei aus wie eine Kreuzung von Mönchskutte und schamanischen Gewändern. Nur die Hände kommen während einer Wahrsagungszeremonie an einer Stelle zum Vorschein, wenn die Seherinnnen die Handflächenfurchen entlangfahren um diese zu deuten. Die Augen blitzen ebenso an manchen Stellen hinter den langen Kapuzen auf, sie werden als grün, durchdringend und klar beschrieben.

Außerhalb der Schwesternschaft

Männliche Seher stehen außerhalb der Schwesternschaft und hausen meist in größeren Hütten. Sie sind in der Gesellschaft deutlich höher gestellt, was allgemein der Lebensweise der Skarnländer zuzuschreiben ist. Sie haben miteinander nichts zu tun und mischen sich auch nicht in politische Angelegenheiten ein. Seher sind zwar meist die ersten, die wissen was im Dorf vor sich geht, doch ist es nicht in ihrem Interesse, darüber mit auch nur einer einzigen Seele zu sprechen. Dadurch lassen sie sich auch nicht oft in der Öffentlichkeit blicken, was dazu führte dass die Seher im allgemeinen ein wenig verwirrt oder, wenn man so will, desozialisiert erscheinen können.

Wahrsagerei

Jeder Mensch in Skarnland geht traditionell mindestens dreimal zum Seher: Zu seiner Geburt, zu seiner Vermählung, bei der Übernahme eines Werkes/Berufs und kurz vor dem Tod (letzterer Termin kann nicht immer wahrgenommen werden).

Der genaue Ablauf der Zeremonie ist geheim und wird außerhalb des Dorfes nicht gelehrt. Wer sich der Schwesternschaft der drei heiligen gefallenen Engeln hingibt, der muss dort das ganze Leben verbringen. Es gibt jedoch Gerüchte über Abtrünnige, die angeblich in der Nähe von Spitzstiften ihr Unwesen treiben.