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Skamlevheim

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Skamlevheim (schwedisch, skam = Schmach, lever = Leben), auch die Insel der Schande genannt, ist eine Insel weit vor der Küste Skarnlands. Die Insel dient zur Bestrafung aller Wikinger, die ein schwerwiegendes Verbrechen begangen haben und somit kein Anrecht auf einen ehrenhaften Tod haben.

Geographie

Die insel ist vollkommen von Meer umgeben. Ihre steilen Klippen und scharfen Felsen, an denen sich die Wellen meterhoch brechen, prägen das Küstenbild. Die Insel selbst ist flach, nur im Zentrum erheben sich einige sanfte Hügel. Der Erdboden ist sehr tonhaltig und wird als Bindemittel für den Bau von Hütten verwendet. Zwar ist Skamlevheim vollkommen von Wiesengräsern bedeckt, doch existieren aufgrund der Windböen nur wenige Baumarten.

Klima

Auf Skamlevheim herrschen fast ganzjährig starke Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 160 km/h. Dunkle Wolken umschließen den Himmel der Insel und bringen während der Frühlings- und Sommermonate Dauerregen und Gewitter, während der Herbst- und Wintermonate Hagel und Schnee. Nur eine Woche im Jahr, die sogenannten "Sturmruhe", löst sich die Wolkendecke und das Meer beruhigt sich weit genug, um sich der Insel zu nähern.

Einwohner

Die Bewohner von Skamlevheim sind ausschließlich Männer - ehemalige Krieger, Diebe und andere Gesetzesbrecher - denen der Jarl einen ehrenhaften Tod verboten hat und die stattdessen auf die Insel gebracht wurden. Entsprechend hart sind die Umgangsformen auf der Insel: hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Die Einwohner haben sich in verschiedene Sippen zusammengerottet und bekämpfen sich untereinander um die Ressourcen der Insel. Vor allem Trinkwasser und Feuerholz sind begehrte Dinge auf der Insel und zählen oft mehr als ein Menschenleben. Da Skamlevheim nur wenige Holzvorräte bietet, sind die Hütten der Bewohner aus Steinen zusammengesetzt, die mit Ton zusammengehalten werden und mit Grasnarben bedeckt sind.

Religiöser Nutzen

Während der Sturmruhe werden die Verurteilten mit einem Schiff nahe an die Insel gebracht und dort in einem Beiboot ausgesetzt, um vor das göttliche Gericht zu treten. Haben die Götter Gnade, so lässt Witterförn einen Sturm frei, der ihr Boot an den Klippen zerschellen lässt und ihr Leiden beendet. Sollten selbst die Götter sie als unwürdig erachten, werden sie unbeschadet auf die Insel kommen, um dort ihr Leben in Elend und Leid bis zu ihrem letzten Atemzug fortzuführen.

Mythologischer Hintergrund

Als Borne Skarnland den Eiren abrang und es ins Wasser warf, brach ein Stück der Aire ab und stürzte weit entfernt von Skarnland in die Wölmsee. Der Felsen traf den Isgar, ein riesiges walähnliches Seeungeheuer, welches die irdischen Meere durchschwamm und das Wasser beruhigte. Der Fels bohrte sich beim Fall tief in seinen Rücken. Unfähig, durch die Größe des Felsen weder unterzugehen noch sich zu bewegen, wütete das Ungeheuer vor Schmerzen mit seiner Schwanzflosse und brachte so die Meere in Unruhe. Isgar schwor Rache an Borne und ließ mit seinem Gesang ein Lied über die Wölmsee gleiten, welches die Seele der Toten anziehen sollte. Seine Melodie lockte die Schwache, die Kranken und die Verdorbenen auf den Felsen und hielt ihre Seelen für immer dort fest, um sein Schicksal zu teilen. Nur die tapfersten Krieger widerstanden seinem Ruf und zogen nach Walhalla ein.


Hauke approved.png Dieser Artikel von Freygeist wurde am 13.10.2015 in dieser Version in die Welt von B.E.A.R.D.S. aufgenommen.