Thurnau Grönstaak

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Über das Leben des Thurnau Grönstaak ist nicht sonderlich viel bekannt, da er zeit seines Lebens ein Wanderer und Eremit war. Zwar verfasste er einige Werke und Texte zu Beobachtungen der Flora und Fauna in Skarnland, gelangte jedoch erst durch die Begegnung mit einem Jarlbären zu posthumem zweifelhaften Ruhm.

Tod

Thurnau befand sich wohl wie meistens auf Wanderschaft und durchstreifte einen Wald, um Pflanzen und Tiere zu erforschen. Dabei wurde er vermutlich von einem riesigen Bären überrascht, der aufgrund seines bemoosten Tarnfells fast gänzlich mit der Umgebung verschmolzen war. Thurnau, nicht vorbereitet auf eine Begegnung dieser Art, soll in seiner Angst und Überrschung laut "Jarl!" geschrien haben. Dieser Ausruf des Erschreckens ist eine verkürzte Form der durchaus öfters verwandten Redensart "Oh Jarl!" oder "Beim Eid des Jarls!".

Wahrscheinlich trug sich die Begegnung während der Paarungszeit der Tiere zu, sodass der Bär sowieso bereits aggressiv war. Als Thurnau sich dann näherte, sah sich der Jarlbär bedroht und griff den Mann an.

Die Geschichte wurde von in der Nähe rastenden Händlern überliefert, die den Schrei des Mannes hörten und daraufhin wenig später den Ort des Geschehens erreichten. Dabei sahen sie nach eigenen Angaben einen gigantischen bewachsenen Bären im Wald verschwinden und beschrieben einen grässlichen Gestank, der sich erst nach einer Weile verflüchtigte. Sie bargen den leblosen Körper des Thurnau Grönstaak, für den leider alle Hilfe zu spät kam und brachten ihn zum nächsten Dorf, wo seine Identität festgestellt werden konnte und zum ersten Mal der Name Jarlbär für das Tier verwendet worden sein soll.

Trivia

Ob Thurnau den beißenden Geruch des Bärens bemerkt hatte und deshalb vielleicht sogar gezielt nach dessen Ursprung suchte und auf den Bären traf oder zu nah an ihn heran kam ist unbekannt. Allerdings fand man Notizen in Thurnaus Taschen, die darauf schließen lassen, dass er auf der Suche nach einer Pflanze war, die er als "außergewöhnlich und garstig stinkend, modrig und faul " beschrieb.

Der Wanderstab und sonstige Habseligkeiten des Thurnau Grönstaak, welche die Händler ebenfalls bargen, wurden bei seiner Beisetzung vernichtet, schriftliche botanische Hinterlassenschaften und Dokumentationen jedoch, die er zum Zeitpunkt seines unglücklichen Todes mit sich führte, werden heute beim Schamanen des Dorfes sicher verwahrt.